Archiv der Kategorie Demokratie

Dem Deutschen Volke

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bild: Gemeinfrei

Das, was da zu sehen ist, das ist „Dem Deutschen Volke“ geblieben, nachdem das „Dritte Reich“ geendet hatte. Eindrucksvoller sind noch die Aufnahmen aus luftigen Höhen über deutschen Städten. Obwohl, die Menschen, die lebenden und die toten, sind auf den Aufnahmen von oben nicht zu sehen. Da helfen uns Bilder von Leichenbergen, aufgenommen in Konzentrationslagern, und Aufnahmen der verkohlten Menschenkörper in den Straßen von Hamburg auch weiter.
Es gibt viele Bilder von Tod und Zerstörung, von Elend, Vertreibung und Hunger und auch von dahinsiechenden Kranken.
Es waren die Krupps, Kladdens, IG Farben (heute u.a. BASF) und auch Boschs, die Rothschilds und Trumps, die diesen Krieg wollten und die unverschämt und unverschämt viel an diesem Krieg verdient haben. Die Wall Street hatte schon am ersten Weltkrieg verdient und war nicht unbeteiligt an der Auslösung desselben und auch der 2. Weltkriege wäre ohne die Gier oben genannter und anderer Bosse nicht angefangen und so schön blutig und zerstörerisch geworden.. Die Helfer und Helfershelfer von damals und das mit allen Mitteln gefügig gemachte Volk, haben die Kriege geführt und hatten dann Tod und Elend auszuhalten. Die Herren und Großaktionäre der Konzerne und ihre politischen Helfereliten zogen sich in ihre Villen und Landhäuser zurück.
Diese Bilder können wir auch heute noch machen. In Syrien und im Irak, in Mali oder Kolumbien.
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland hat eigentlich die Aufgabe zu verhindern, dass dieses Volk wieder Helfer und Helfershelfer für Fanatiker, Kriegstreiber und andere Verbrecher wird, die die sozialpsychologischen Möglichkeiten ausnutzen, große Gruppen (der Bevölkerung) in die Irre zu führen und die mit Hilfe von Schreihälsen und Gruppendynamik die Grundrechte, dieses Freiheitsrecht und Selbstbestimmung, das Recht auf Leben und Gesundheit massiv einzuschränken. Und die dann fanatisch in den Krieg treiben.
Die Wächter, sowohl das Parlament, als auch die Richter des Verfassungsgerichtes aber tun nichts dafür.
 
Es muss ein Maß geben. Es muss eine Gleichung geben, die die Einschränkung der Freizügigkeit für den Einzelnen gegenüber dem Schaden, den er der Gemeinschaft damit zufügt, einzuschätzen erlaubt.
Jede Freiheit des Einzelnen bedeutet zwangsläufig eine Schwächung der Gemeinschaft. Wenn jeder Mensch nur noch für sich ist, keine Kontakte mehr annimmt und nicht das Geringste zum Wohle der Gemeinschaft macht, so wird er untergehen und eigentlich existiert er als Mensch nicht mehr. Auf der anderen Seite kann es nicht funktionieren, wenn alle Menschen nur noch die Gemeinschaft aller Menschen im Sinn haben, denn wenn die Individualität fehlt, dann wird die Gesellschaft der Menschen auch keine neuen Impulse mehr erhalten und sich nicht entwickeln. Wer sich nicht entwickelt, geht aber unter. Bis auf die Steine. Die liegen ewig rum. Denkt man. Ist aber nicht so. Sie werden über die Jahrhunderte zu Staub zerrieben, um anderswo durch die Lagerung wieder zu einem Teil eines anderen Steins zu werden.
Aber Steine brauchen und haben keine Freiheit. Sie leben nicht, auch gibt es keine Gemeinschaft der Steine, in der einer auf den anderen angewiesen ist. Ein Stein kann also auch keinem anderen Stein oder einer Gemeinschaft von Steinen Schaden zufügen.
Was ist das Maß an Freiheit für den Einzelnen?
Das Tragen der Maske ist zu ertragen. Jedenfalls an Orten, an denen man mit anderen zusammenkommt. Die Anderen, die in panischer Angst fliehen möchten, sollte man in ihrer Mitte die Maske nicht tragen. Es ist zu ertragen, obwohl man es selbst als Einschränkung und unsinnig empfindet. Und trotzdem man weiß, dass Geld gemacht wird mit den Masken.
Nicht mehr ist zu ertragen, wenn Impfungen befohlen werden. Die einfache Impfung gegen Grippe ist schon zweifelhaft in der Wirkung. Aber richtig hässlich wird es bei einer dreifach, vierfach, sechsfach-Impfung. Hier wird (unabhängig davon, ob die Impfung überhaupt einen Sinn macht) kein anderer verletzt oder bedroht, wenn man sich nicht impfen läßt. Also sollte auch jeder die Freiheit haben über seine Haut selbst zu entscheiden. ( der Ausserirdische)

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Antwort

Der Kommentator schrieb:

Ein sehr guter zweiter Text, der eines eigenen Artikels würdig ist.

Es ist erschreckend und stimmt mich traurig, wieviel mehr Missstände in dieser Krise ans Tageslicht kommen, offensichtlich werden.
Nicht, dass diese nicht auch vorher da gewesen wären, aber ich bin über die schiere Menge der Probleme schwer erschüttert.
So kämpfe ich weniger mit den Auswirkungen von Kontaktbeschränkungen oder ähnlichem, sondern viel mehr mit der Verzweiflung an der Menschheit.

Und diese Verzweiflung sollten wir in Aktionen umsetzen. Eigentlich wissen wir doch was wir brauchen: Eine Leben und eine Wirtschaft, die auf das Leben ausgerichtet ist. 

Der erste Schritt, die erste Aktion, ist es, den Menschen dieses nahezubringen, sie vielleicht sogar in die Lage zu versetzen, sie mit dem eigenen Wissen auszustatten, nicht nur das dumpfe Gefühl des Unrechts zu haben und der Hilflosigkeit, sondern sich die Welt ein Stückchen erklären zu können.

Vielleicht ist der Kampf um ein Gesundheitssystem ohne Profitgedanken der erste Schritt.

Der Kommentator zum vorigen Artikel: „Wir bekämpfen eine Pandemie, an der Menschen sterben. Das ist Fakt.
Zu welchem Preis? Das ist unsere Entscheidung.

Ich antwortete mit folgendem Kommentar:

„Das ist wohl richtig, der Preis ist entscheidend. Menschenleben ist wohl das wichtigste, jedenfalls aus der vorherrschenden öffentlichen, humanistischen Meinung. Dann kommt (nach Leben und Gesundheit) gleich die Freiheit, von der immer gesprochen wird. Das ist die öffentlich gemachte Meinung. Überall ist sie nachlesbar, nachhörbar, in jeder Facette unserer Medienwelt.
Gescholten werden die, die die Wirtschaft in den Vordergrund schieben wollen. Dabei geht es nicht um die Gesundheit der Wirtschaft, sondern um die Arbeitsplätze, die den Menschen ermöglichen ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Das ist offiziell.
Aber sonst hat doch jeder seine eigenen Interessen. Die Politiker wollen wahrscheinlich vorrangig ihren Ruf nicht zerstören und vielleicht für ihren Ruf noch Gewinn machen. Ich unterstelle einigen sogar, dass sie sich um das Leben der Menschen im Land und um das Auskommen der Selbstständigen und der für Lohn arbeitenden Menschen Sorgen machen.
Aber der eine Politiker will vor allem die Gesundheit der Leute schützen, indem er sie vor Infektionen schützt, der andere ist der Meinung, dass es wichtiger ist, wenn sich die Leute ihren Lebensunterhalt weiter verdienen können. Das ist schwierig zu entscheiden und umso mehr, da weder den Zahlen vertraut werden kann, noch irgendeiner der Politiker ausreichend medizinische oder gar Epidemie/Pandemie-Bekämpfungserfahrung hat.
Und dann gibt es ja die Leute, die sagen, dass es nicht so schlimm ist, wenn ein paar Leute wegsterben. In Deutschland, einem demokratischen Land, mit humanistischen Geschichts- und Menschenbild und mit Euthanasie-Erfahrung (wie fast jedes andere Land übrigens mehr oder weniger auch) darf ein solch Gedanke natürlich möglichst nicht öffentlich geäußert werden.
Und dann gibt es die Realität. Das was wirklich passiert. Die großen Konzerne zahlen weiter ihre Dividende aus und halten die andere Hand hin, damit der Staat, also der Steuerzahler, die „Corona-Hilfe“ hineinlegt. Inzwischen ist allein für die in Deutschland ansässigen Firmen die Zahlung von Billionen Euro vorgesehen. (3.000.000.000 €) Das sind Zahlengrößen, die vorher noch niemand in den Mund genommen hat. Und das allerallermeißte davon geht in die Finanz- und die Großindustrie. Bei den pleitegegangenen Kneipenbesitzern wird nicht so viel ankommen, dass die Kneipen weiter betrieben werden können. Die eigentlichen Verlierer der „Corona-Krise“ sind wieder dieselben, wie bei der letzten Krise. Die Kommunen werden wieder Gemein-Besitz veräußern müssen, werden die Müllgebühren anheben und Schwimmbäder schließen.
Das ist der Preis. Den Preis bezahlen wir alle. Die 2 oder 3 Billionen werden wir bezahlen. Und viele werden ihre Kredite auf ihr Häuschen nicht mehr bezahlen können.
Was ist gewichtiger? Das Leben der Mitbürger oder die erhöhten Müllgebühren? So wird die Frage gestellt. Und wir werden zur Beantwortung aufgefordert. Vor unserem Gewissen.
Aber so darf die Frage gar nicht gestellt werden! Wir haben eine andere Entscheidung zu treffen.
Diese Pandemie wird vorbei gehen, wie andere vorher schon vorbei gingen. Und es wird eine nächste kommen. Wir müssen uns deshalb die Frage stellen: Wollen wir auch bei der nächsten Pandemie wieder dem Profitgedanken darüber entscheiden lassen, ob wir genug Seuchenbetten in den Krankenhäusern haben und wollen wir weiter Automobile auf Halde produzieren und dann die Verluste der Autobauer durch Staatskredite ausgleichen?
Ist es nicht vernünftige ein Gesundheitswesen aufzubauen, dass unabhängig von Profit und Rentabilitätsgedanken in der Lage ist, das Leben weitmöglichst zu schützen? Im Übrigen ist jeder Arzt mehr oder weniger auf diesen Gedanken eingeschworen.
Ist es nicht vernünftiger die Menschen weniger arbeiten zu lassen, weniger Autos zu produzieren und das gesamte Arbeits- und Verkehrssystem auf die Bedürfnisse der Menschen und nicht auf das Wollen einiger weniger Aktionäre auszurichten?“

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Der Coronator

Der Coronator hat nun schon gewütet und einige und einiges zur Strecke gebracht. So sind es die Kinos und Theater, die Friseure und die Fusspfleger, die selbstständigen Schreiner und freilebenden Künstler.

Der Coronator ist ein Erfolgstier. Der Ausbau des 5G-Netzes geht ohne nennenswerten Widerstand weiter, die Autoindustrie baut Lagerbestände ab, an Blechkarossen und an Überstunden.

Der Coronator ist ein Erfolgstier. Er hat Angst erzeugt. Paranoia sogar. Alleinfahrende Autofahrer setzen sich Atemschutzmasken auf. Wem nützt es? Der Gesundheit der Hersteller. Siemens und Bosch basteln ja inzwischen auch solche Dinger.

Der Coronator ist ein wütender Vernichter. Er vernichtet selbständige Hotels ebenso wie Imbissstände. Aber die Studenten lernen weiter. Selektiv. Haben diese vorher auch alle gemacht.

Die Gegner des Coronators sind von Zweifeln zerrissen. Oder verzerrt? Jedenfalls gibt es die Pflicht und dann wieder keine Masken, so kommt die aufgespritzte Lippe nicht mehr in Sicht. In Deutschland sollen sich die Friseure ab dann wieder in ihren Läden am Kunden abmühen. Die selbstständigen und die anderen auch ständig. Wieviel Abstand braucht ein Blumenverkäufer, oder hält er sich jetzt seine Kunden sicher hinter Plexiglas? Die Daimler-Motorenbauer dürfen schon wieder arbeiten. Haben die Glück! Keinen Stress mehr im eigenen vier Wänden. Und mann ist ja so stolz, das Bruttosozialprodukt zu sichern.

Der Coronator hustet allen was, die Flugsteige bleiben leer und die Urlaubsquartiere auch. Schweden wäre eine Alternative. Da haben die Kneipen noch offen. Und da ist auch sonst viel Platz. Und sterben müssen wir doch alle, irgendwann. Die Schweden sterben auch nicht schneller.

Ich bleibe im Haus. Ich habe Home-Office. Das ist die neue Medizin mit sozialen Nebenwirkungen. Im Frühling sollte niemand, auch ich nicht, so etwas verordnet bekommen. Im Laden werde ich angesprochen. „Mach mal deinen Mundschutz auf!“ Dabei besitze ich gar keinen Mundschutz. Und habe auch nicht die Absicht, mir einen anzuschaffen. Er schädigt meine Lunge, weil ich die Feuchtigkeit nicht ausatmen kann und…

Und der Sprilli da, der mich eben Duzt, der…. Na, ich muss mich zusammenreißen, ihm nicht eine Kopfnuss zu verpassen. Wo sind die Zeiten, als jedermann, der sichtlich das Erwachsenenalter erreicht hatte, Gesiezt wurde. Sogar die Schüler in der Schule, die das sechzehnte Lebensjahr erreicht hatten, konnten sich auf diese Achtung berufen. Der Lehrer musste an ihnen schon üben, respektvoll umzugehen.

Und heute darf mich jeder und jedes Duzen. Die Respektlosigkeit kommt aus dem Westen, oder von noch weiter, von den Niederländern oder auch aus dem angelsächsischen, aber da setzen sie wenigstens noch ein „Sir“ hintendran, aus Respekt.

Im Betrieb, in den ich ja zur Zeit nicht rein darf, da spricht sich auch jeder mit Du an. Auch den GF, den Chef, den ich einmal im Jahr sehe, den darf ich nicht mit „Sie“ ansprechen. Ich will ja gar nicht „Sie Rindviech“ zu ihm sagen, eigentlich will ich gar nichts zu ihm sagen, denn früher galt: „geh nicht zu deinem Fürscht, wenn du nicht gerufen würscht“. Gilt heute auch nicht mehr. Jeder Sprilli läuft zum Chef, mit irgendwelchen Bagatellen. Und Duzt ihn. Dabei hat der wirklich was zu tun. Jetzt wo Corona, sowieso. Muss ja auf seinen Profit achten. Da muss ihm keiner dazwischenreden mit irgendwelchen Schwachsinnsideen, wie zum Beispiel: „Wir könnten doch jede Woche einen hinschicken, um zu lüften.“ Wegen der schlechten Luft im Büro, weil keiner arbeitet, jedenfalls nicht im Büro. Als ob den Chef die atmosphärischen Bedingungen im Büro oder im Hofoffice interessieren würden.

Kurzarbeitergeld wollen sie aufstocken. Das dicke Ende ist also noch nicht mal in Sicht. Einbruch von Gewerbesteuern. Also weniger Geld bei den Kommunen. Also werden sich die Müllabfuhrpreise erhöhen. Abgemacht!

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Hirn: Tot.

Alle Windungen sind besetzt von dem sich selbst jagenden Gedanken: Corona.

Aus alten Zeitungen:

Hier ein Text vom 8. Februar 2017 (also von vor 2 Jahren, als die vorherige große Welle einer Virusinfektion heran rollte) aus [www.altenheim.net]: „Die Grippe schlägt diesen Winter im Südwesten besonders zu. Insbesondere Bewohner von Pflegeheimen sind gefährdet, weil es dort zu sogenannten Gruppenerkrankungen kommen kann.

Nach Angaben des baden-württembergischen Landesgesundheitsamtes wurden bis Freitag 26 Grippe-Tote gemeldet. Eine Vergleichszahl aus der Vorsaison lag zwar nicht vor, die Experten gehen aber davon aus, dass es diesmal deutlich mehr sind. Das meldet die Deutsche Presseagentur. Seit Beginn der Influenzasaison vor fünf Wochen wurden insgesamt 6910 Influenza-Fälle gezählt – auch das sind schon jetzt sehr viel mehr als in der gesamten Grippesaison des Vorjahres, wie der Epidemiologe des Landesgesundheitsamtes, Günter Pfaff, sagte.

Gefährdet sind vor allem Ältere. Die Menschen, die nun an der Influenza starben, waren zwischen 64 und 93 Jahre alt. „Besondere Sorge machen uns Gruppenerkrankungen in Pflegeheimen“, so Pfaff. Er rät dringend zu Impfung und Prophylaxe. Auch jetzt ist es noch nicht zu spät, Bewohner impfen zu lassen.

Bislang wurden neun Ausbrüche in den baden-württembergischen Alten- und Pflegeheimen mit bis zu 34 Erkrankungen registriert. Der Epidemiologe empfiehlt bei Influenza-Ausbrüchen eine Prophylaxe mit antiviralen Arzneimitteln. So könnten sogenannte Neuraminidase-Hemmer Grippesymptome abschwächen, sofern sie rechtzeitig genommen werden.
Im Gegensatz zum grippalen Infekt mit Husten und Schnupfen ist für die Grippe neben Fieber typisch, dass sie ganz plötzlich aus heiterem Himmel kommt.

Also?

Na, Windungen wieder frei? Ansonsten mal kräftig husten! Oder, es ist April, da scheint auch mal die Sonne warm. Vitamin D bildet sich. Hilft auch.

Wer profitiert von der Corona – Welle? Erst wenn wir das wissen, können wir auch profitieren. Wir könnten Masken verkaufen, selbstgebastelte oder in einem Lager erbeutete, wir könnten auch Chinesen bestechen oder Russen, und die Masken und Trink-Röhrchen an unsere Privatadresse umleiten lassen. Aber der Profit ist bescheiden und der Aufwand zu groß. Wir könnten Impfstoffe entwickeln oder wenigstens so tun. Wenn sie dann irgendwann eingesetzt werden, dann ist es eh zu spät und ein ganz anderer Virus jagt um die Welt.

Für jeden: Profit machen!

Wir könnten auch, aber dazu ist es ebenfalls schon zu spät, Aktien kaufen und auf den Abschwung wetten. Damit lässt sich wirklich viel Geld verdienen und in so kurzer Zeit und so ungefährlich. Das ist phantastisch! Zumal man dann noch nachhelfen kann und zum richtigen Zeitpunkt die Panik vergrößern. Und wenn dann gemeldet wird, der Impfstoff stehe zur Verfügung, dann hat man längst auf steigende Börsen gewettet. Ein schönes und so profitables Spiel.

Denunziert eure Nachbarn! Zeigt sie an! Das Strafgeld geht in die Staatskasse und kann dann an die Konzerne verteilt werden, so kommt die Wirtschaft wieder auf die Füße.

Ruft die Abweichler zur Ordnung, duldet keinen Widerspruch! Notfalls kann der Ausbrecher selbst bestraft werden. Jeder erschlagene Dissident verringert die Verbreitungsgefahr für Viren und schlechte Gedanken.

Näht Euch und anderen Schutzmasken und vertickt sie auf der Straße. Milliarden davon werden gebraucht. Ihr könnt Profiteure sein!

Nur Gutes !

Ich habe gar nichts gegen die C-Krise. Sie könnte jedes Jahr ausgerufen werden. Für alle Schüler Schulfrei auf ein paar Wochen und für die Eltern Urlaub ohne wegzufahren. Zeit sich um die Kinderchen zu kümmern, hautnah, Tageintagaus. Ist doch prima!

Ich habe gar nichts gegen die C-Krise. Alle Betriebe mit befürchteter oder vorhandener Überproduktion könnten auf Staatskosten (, wie ein Arbeitsloser faktisch,) Lagerbestände abbauen. Die Altersheime würden auch mal ein wenig aufgeräumt und es würden wieder Plätze frei werden.

Ich habe gar nichts gegen die C-Krise. Kontaktloses Zahlen und Bewegungsprofile fördern die Verbreitung moderner Medien. Ich kann es mir im „home office“, also im Bademantel am Küchentisch bequem machen, jeden Tag und wenn ich keine Lust habe, an Besprechungen mit meinen Kollegen teilzunehmen, dann kann ich technische Probleme vortäuschen. Überhaupt brauch ich mich nur noch mit Leuten unterhalten, wenn ich gerade Lust dazu verspüre. Und ich brauch mir das Gelaber nicht mehr anhören, wenn sie von ihren Problemen erzählen, die mich sowieso nichts angehen.

Ich habe gar nichts gegen die C-Krise. Ich hasse es, bei jeder Begrüßung Händchen reichen zu müssen. Und die blöden Tauben auf den Plätzen in der Innenstadt, die fallen jetzt reihenweise von der Dachkante, weil sie sich vor Hunger nicht mehr halten können und das finde ich …. Schluss jetzt.

Nu denn, Zusammenfassung:

Für mich, also so ganz persönlich, ist es gar nicht so schlimm. Aber für viele andere. Die großen Banken und die großen Konzerne werden nach der Krise solange Staatsmittel bekommen, wie sie es brauchen. Der Friseur in der Straße wird wahrscheinlich Angestellter in einer Kette werden, Alte, Kranke, Schwache werden auf der Strecke bleiben, und damit auch die Solidarität. Wir alle werden ein wenig mehr überwacht werden. Lohn, Rente und Arbeitslosenleistungen werden stagnieren oder abgesenkt werden, trotz steigender Kosten und Preise. So haben wir kleinen Leute alle was davon.

Aber: Das System wird sich stabilisieren. Und das ist doch gut, oder?

Bleibt gesund ! Euer Julius Turm.

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Corona, wie es lebt.

In Brandenburg ist ein (erstmals) ein Mann gestorben, der mit dem COVID19, besser bekannt als Corona-Virus, infiziert war. Der Mann hatte schwere Vorerkrankungen und es ist nach Aussage des Radiosprechers und unmaßgeblicher Meinung der behandelnden Einrichtung nicht sicher, dass Corona seinen Anteil am Sterben des Mannes hatte.
Ich habe bestimmt Besseres zu tun, als mir den ganzen Tag und auch in der Nacht über Corona und Konsorten Gedanken zu machen.

Der Corona-Traum
In der Nacht hatte ich einen Traum. Die Chinesen hatten eine Meldung aus Berlin bekommen, dass dort eine Variation des bekannten Virusstammes COVID/ Corona identifiziert werden konnte. Das chinesische Gesundheitsministerium trank gerade mit dem Innenministerium einen Tee und sie kamen auf die glorreiche Idee eine Zivilschutzübung durchzufahren. Diesmal sollte es etwas ganz Besonderes sein. Groß, und sie wollten der Welt mal zeigen, dass man im Reich der Mitte mit allem fertig wird, was die Welt so zu bieten hat.

Die Übung
Gesagt, getan, ein geeignetes Übungsgebiet war gefunden, ein mittleres Zentrum, gerade mal 12 Millionen Einwohner, ein ideales Übungsgebiet.
Es wurde bekannt gemacht, dass ein gefährlicher Virusstamm gefunden worden war und die ersten hundert Patienten auch schon positiv getestet sind.
Die Patienten wurden isoliert, weitere Tests wurden durchgeführt. Alle positiv getesteten wurden unter Quarantäne genommen. Schnell wurde erkannt, dass die Kapazitäten nicht ausreichen würden. Die Übung verlief gut, von den zuständigen Stellen wurden die notwendigen Schritte unternommen.

Die Wirkung
Eingeweihte Personen wussten von der Übung, die Bevölkerung wurde im Ungewissen gelassen. In den Medien wurde die Gefährlichkeit übertrieben und die von der Administration angeordneten Maßnahmen sprachen in den Augen der Bevölkerung eine eigene Sprache. Bald waren die sowieso schon beliebten Schutzmasken ausverkauft. Der Handel kam an verschiedenen Stellen an seine Grenzen. Die Desinfektionsmittel und Haushaltsreiniger, aber auch Zahnpasta und Seife wurden zum Engpass.
Das Seuchenministerium beobachtete die Szene genauestens. Kein Detail wurde vergessen. Auch kritische Stimmen in der Bevölkerung und einige aufmüpfige Internetportale, die versuchten Stimmung zu machen, wurden scharf beobachtet. Die Presse, vor allem die ausländische Presse, wurde weitgehend ausgeschaltet. Es sollten ja auch nicht alle Ergebnisse der Übung sofort bekannt und für Ausländer verwertbar werden.

Der Verlauf
Der Aufbau der Kapazitäten zur Banhdlung ging zunächst stockend, dann aber wie erwartet, zügig voran. Die entsprechenden Übungen zahlten sich aus und die im Vorfeld erarbeiteten Handlungsanweisungen erwiesen sich als wirksam. Die zentrale Organisation der Maßnahmen erwieß sich als zweckmäßig. Die Ministerien waren zufrieden.
Schon nach zwei Wochen waren die erwarteten Fallzahlen erreicht und die Übung sollte als erfolgreich betrachtet und beendet werden.

Erwartet
Einige Wirkungen waren allerdings unerwartet. Das Innenministerium warnte rechtzeitig vor der sich schnell in der Bevölkerung verbreitenden Hysterie. Durch hartes Durchgreifen, aber auch durch die Demonstration organisierten Vorgehens und des Erfolges konnte die Bevölkerung weitgehend beruhigt werden.
Ganz pragmatisch konnte auch mit den Fallzahlen und den Wirkungen in den Medien operiert werden. Die Bevölkerung erkannte die relative Ungefährlichkeit des Virus und stellte sich darauf ein. Insgesamt waren in der 11- Millionen-Bevölkerung cirka 90.000 Fälle erkannt. Die Mehrzahl der Fälle konnte nach drei Wochen als geheilt entlassen werden und nur rund 3000 Menschen starben unter Mitwirkung des COVID19-Virus. Von den Erkrankten starben also rund 3 Prozent, aber auf die Gesamtbevölkerung des Gebietes ist die Erkrankungsrate verschwindend gering und die Verkehrstoten im gleichen Zeitraum übertrafen die COVID19 – Toten.

Unerwartet
Mit einer weiteren Entwicklung aber war nicht gerechnet worden. Die asiatischen Länder, aber auch europäische Länder hatten die Übung in China aufmerksam verfolgt, aber sie nicht als Übung erkannt oder sie als Ernstfall genommen. Vielleicht wollten die Regierungen und deren Medien die Vorgänge auch nicht als Übung akzeptieren.
Als erstes wurde die Finanzwirtschaft, also die Börse, auf die Entwicklungen in China aufmerksam. Die jetzt sogenannte Corona-Krise eignete sich ausgezeichnet, um die Börse maximal zu manipulieren. Durch die sich anbahnende Überproduktionskrise und die Verwerfungen als Folge des Streits um Öelfördermengen waren die Börsen schon in Bewegung. Jetzt kam eine schöne neue Ausrede dazu.
Unerwartet war auch die in den westlichen Medien entstehende vorsichtig hysterische Berichterstattung, die von der Politik aufgeriffen, von der politischen Krise abzulenken begann. Gerade die Italienische und die deutsche Politk waren dankbar. Eine willkommene Gelegenheit sich als Kanzler und Minister wieder ins rechte Licht zu rücken und auch nach rechts und links auszuschlagen. Eine bessere Gelegenheit die Bevölkerung zu disziplinieren konnte man gar nicht bekommen.

Fazit
Was für die Chinesen mit einer außergewöhnlichen aber harmlosen Zivilschutzübung begann, weitete sich aus. Die Corona-Krise wirkte als Katalysator für die fällige weltweite Wirtschaftskrise.

Wecker
Dann klingelte mein Wecker. Der Traum endete, die Sonne schien mir ins Gesicht. Ich schlurfte mit einer Kaffeetasse an meinen Home-Office-Platz.
Ich hoffe fast, dass es nur im Traum so ist. Denn wenn die Bevölkerung jemals davon erfahren würde, dann wäre es um diese Regierung geschehen.

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