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Alle reden jeden Tag

Alle reden

Alle reden davon, wann sie sich impfen lassen und wo und mit welchem Impfstoff. Die Nebenwirkungen wären gar nicht so schlimm und es wäre allemal besser sich impfen zu lassen, um die Krankheit nicht zu bekommen, denn der Verlauf der Krankheit, wenn man sie bekommt, wäre ja sehr viel schlimmer als die Impf-Nebenwirkungen.

Alle reden davon. Gegen Masern würde man sich ja auch impfen lassen. Und es gäbe ja die „Long-Covid“, wo die Betroffenen wochen- und monatelang mit den Folgen der Krankheit zu kämpfen haben und Einschränkungen hinnehmen müssen, starke Einschränkungen.

Und „man“ ist immer noch skeptisch und zurückhaltend. Ich jedenfalls. Und ich fordere (durch gesunde Impf-Skepsis) eine weitere Stufe der Argumentation heraus. Der Höhepunkt fast. Ich werde darauf hingewiesen, dass es unsozial wäre und unsolidarisch, sich nicht impfen zu lassen und auf diese Weise Leute anzustecken, die sich nicht gegen das Virus wehren können. (Ich kann aber niemanden anstecken, da ich ja gar nicht erkrankt bin und somit keine „Virenschleuder“!) Das zählt jetzt ja hier überhaupt nicht. Ich könnte ja krank werden!

Alle sind Spezialisten. Alle kennen sich aus. Sie kennen alle Argumente für das Impfen und alle Nebenwirkungen und sind der Überzeugung, dass 10% der Leute an den Langzeitfolgen von „Long-Covid“ zu kämpfen haben. Ich höre mir die gleichen Sätze an, die ich täglich mehrmals aus der „Göppelsschnauze“, äh, dem Radio, hören kann. Sie käuen nur das wieder, was sie täglich auf allen Sendern hören und in allen Zeitungen als Überschriften zu finden ist.

Wenn ich frage, warum sich jemand impfen lässt, der die Nebenwirkungen vermeiden will, dann höre ich mir den gleichen Psalm von vorne an. Irgendwie ist hier eine neue unbekannte Religion entstanden.

Fragen

  1. Dieser „Impfstoff“ ist nicht nach bisher geltenden Maßstäben getestet, vor allem nicht auf Langzeitwirkungen. Er hat zwar eine Zulassung, aber die ist „vorläufig“ und auf allen Ebenen eine Sonderzulassung. Warum wird mit solchem Stoff flächendeckend geimpft? Woher nehmen die Zulasser und die Befürworter die Gewissheit, dass die Spätwirkungen nicht ein größeres Risiko darstellen als das Virus selbst?
  2. Die Zahlen der „Infizierten“ werden veröffentlicht. Der Test auf „infiziert“ ist aber selbst nach Aussagen des RKI mit Unsicherheiten besetzt. Die „Infizierten“ sind nach bisher gültigen medizinischen Sprechweisen aber nicht „infiziert“, sondern tragen nur den C-Virus in sich. Ob sie den Virus auch verteilen in ausreichendem Maße, um andere Personen zu infizieren ist nicht nachgewiesen und also unsicher. Krankheitssymptome treten bei sehr wenigen Menschen erkennbar auf. Warum werden nicht die Zahlen der erkennbar am C-Virus erkrankten ins Verhältnis gesetzt zu bisherigen Massenerkrankungen (Pandemien) und das Risiko vergleichbar gemacht?
  3. Warum werden Krankenhausbetten abgebaut und auch Intensiv-Betten, wenn der Bedarf größer ist als das Angebot?
  4. Normalerweise nimmt man nur Menschen (oder auch Tiere) unter Quarantäne, wenn sie das Potential haben, Krankheitserreger zu verbreiten, die eine Stake Gefahr für andere bedeuten. Wenn jemand an Grippe erkrankt, dann bleibt er für ein paar Tage im Bett oder hält sich so zurück, schon weil er sich nicht gut fühlt. Eine Art Selbstisolation. Warum reicht es bei der C-Virus-Krankheit nicht aus, ebenso vorzugehen? Ist das Potentialdieses C-Virus zu töten so groß? Viel größer, als bei einer starken Grippe?
  5. Es gibt inzwischen wissenschaftlich haltbare Studien, wer hauptsächlich erkrankt, wo das Virus hauptsächlich nicht und unwahrscheinlich an den nächsten Wirt weitergegeben wird. Nach diesen Studien sind Kinder vernachlässigbar gefährdet und eine Weitergabe im freien Gelände sehr unwahrscheinlich. Warum werden die wissenschaftlichen Studien durch die Politik nicht berücksichtig oder Gegenbeweise erbracht? Warum werden die Menschen und dabei die Kinder so eingeschränkt?
  6. Durch Pandemie-Maßnahmen, (einschließlich der Impfung) sind viele kleine Unternehmen und deren Angestellten in ihrer Existenz bedroht, wird Kunst und Kultur auf ein Minimum – bis zur Vernichtung- heruntergefahren, werden Bildung und Kindesentwicklung beeinträchtigt und anderes mehr. Sind die Pandemie-Maßnahmen angesichts der extentiellen, gesellschaftlichen und sozialen Schäden, die dadurch verursacht werden, überhaupt angemessen?
  7. Jede Frage wird abgebügelt. Jeder Bürger ist plötzlich ein Virus- und ein Impf-Experte. Es gibt Experten auf dem Gebiet der Virologie. Die haben Anmerkungen zu dem Thema. Die haben sogar Untersuchung angestellt und mindestens das Recht, wissenschaftlich widerlegt zu werden. Stattdessen werden sie niedergebrüllt, totgeschwiegen und verunglimpft. Und da kommen mir Zweifel, ob diejenigen Recht haben, die andere verunglimpfen, totschweigen und niederreden. Warum kann ich mich nicht auf eine wissenschaftlich fundierte Untersuchung stützen, wenn ich die Impfung befürworten will? Warum versucht niemand Vertrauen in mir herzustellen, sondern will mich nur mit unwissenschaftlichen Zahlen beeindrucken?

Da sind noch mehr Fragen. Aber es lohnt nicht, sie zu stellen. Alle scheinen sich verschworen zu haben, auf berechtigte Fragen nicht zu antworten und den Fragesteller als nicht gesellschaftsfähig hinzustellen. Gut finde ich das nicht. Aber ich hoffe, dass alles gut geht. Ich hoffe, die Fragen waren und sind nicht so wichtig.

Allerdings hat sich diese Bevölkerung das Recht auf Fragen auch für die Zukunft verwirkt. Die Gehirne dürfen ausgeschalten bleiben. Politik und Medien werden es schon richten.

Was mich wirklich wurmt: Ich, der ich mich im Augenblick wegen unbeantworteter Fragen weigere, impfen zu lassen, werde als unsolidarisch beschimpft. Etliche Politiker, viele Gross-Unternehmer verdienen sich dumm und dämlich in der gegenwärtigen Situation, durch die Situation. Währenddessen ein Familienvater überlegt muss, wie er die sechs bis 10 Tests bezahlen kann, die seine drei Kinder jede Woche benötigen, um in die Schule gehen zu dürfen. Was ist denn da „solidarisch“?

Viel Spass weiterhin. Mit oder ohne Virus.

Karlchen

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Ach, übrigens…..

Heute jährt sich wohl der Tag zum dreißigsten Mal, an dem die Tür endgültig aufgestoßen wurde. Das Tor für die Annektion des demokratischen Teil Deutschlands, die wichtigste Barriere für den Einfall des Kapitalismus in die bis dahin geschützte Zone für den experimentellen Aufbau eines friedliebenden, demokratischen, gerechten Staates auf deutschem Boden, in dem nicht die Interessen des Kapitals, des Großkapitals, des Finanzkapitals im Vordergrund standen, sondern das Wohlergehen des gesamten arbeitenden Volkes, die Grenze wurde geöffnet. Die Kontrolle des Staates DDR über das Grenzregime hörte auf. Die Souveränität des Staates DDR ging damit faktisch den Bach runter. Finito.

Feierlich ist mir an solch einem Tag nicht zumute. Mich überkommt eher Traurigkeit und, ja auch, Wut. Traurigkeit, weil die Zerstörung nicht aufhört. Das Kapital hat es geschafft die sozialen und kulturellen Errungenschaften des Volkes der DDR zu zerschlagen und das Kapital gibt sich damit nicht zufrieden, sondern plündert jetzt beide Teile des arbeitenden deutschen Volkes aus. Auch die erkämpften Zugeständnisse des Kapitals, wie der 8-Stunden-Tag und das Gesundheitswesen und die Rente werden in Frage gestellt. Und das Kapital beutet noch rücksichtsloser Boden, Luft und Natur aus, als es jemals der Fall gewesen ist.

Wut, weil es nicht so aussieht, als wenn sich irgendwer dagegen auflehnen würde, weil es nicht so scheint, als wenn das aufhören könnte, als wenn es eine Kraft gäbe, die dem entgegen wirkt. Was sollen alle diese Bewegungen, diese Flüchtlingsrettung, diese Ärzte ohne Grenzen, diese Umweltrettungsvereine? Sie werden an den Oberflächen kratzen, aber sie werden dem Kapital keine Grenzen setzen. Kein Grund zu feiern. Wirklich nicht. Wir würden den Rückschritt der Menschheit feiern.

Euer Tobi.

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Unser aller Gauck hat gesprochen

Er durfte die Eröffnungsrede auf der „Münchner Sicherheitskonferenz“ halten Der forderte von unserem geliebten Deutschland mit all seinen Deutschen mehr „Engagement“ in der Welt. Unsere bisher in Kriegsdingen so zurückhaltende Bundesrepublik solle sich „früher, entschiedener und substantieller einbringen“. Jahrzehntelang haben deutsche Politiker sich hinter der „historische(n) Schuld“ versteckt und damit die eigene, vor allem militärische „Zurückhaltung“ begründet. Jetzt aber sei wieder eine „aktivere Rolle nötig“.

61 Prozent des jüngst wieder einmal befragten deutschen Volkes sind gegen den Krieg in Afghanistan. Vielleicht hat die Frage gelautet: Sind sie dafür, dass im Namen der Freiheit, der Christlichkeit, der  heiligen Werte der westlichen Ordnung in Afghanistan Zivilisten umgebracht werden? Vielleicht wurde auch nur gefragt: Sind Sie dafür dass deutsche Soldaten den Frieden in Afghanistan sichern?

Egal was gefragt wurde, das Ergebnis ist klar. Das Ergebnis ist schon seit Jahren eindeutig. Die Mehrheit der befragten Deutschen ist für einen schnellen Abzug der deutschen Truppe aus Afghanistan. Und er hat auch bisher nichts gebracht, dieser Einsatz. Die Verbesserung der Infrastruktur für die Afghanen ist kaum geschehen, statt dessen sind deutsche Soldaten und Afghanen ums Leben gekommen, darunter viele unschuldige Zivilisten.

 Wenn jetzt die deutsche Verteidigungsministerin für eine Fortführung deutscher Beteiligung ist, dann hat er eine andere Meinung als die Mehrheit des deutschen Volkes. Das ist nicht weiter schlimm. Jeder kann seine Meinung haben. Wir sind ein freies Land im freien Westen.

Schlimm wird es erst, wenn die vom deutschen Volk beauftragte Frau einfach ihre eigene Meinung(oder wessen Meinung auch immer) durchsetzt, statt ihren vom deutschen Volk angenommenen Auftrag pflichtgemäß auszuführen.

Stellen wir uns mal vor, in einem Betrieb, stellen sie sich einen Hausmeister vor, der entgegen seiner Aufgabenstellung, ausschließlich die Treppe vor dem Küchentrakt vom Schnee beräumt, damit er nachher leichter zum Essen kommt, die innerbetrieblichen Transportwege aber nicht räumt, obwohl diese für den betrieblichen Ablauf sehr bedeutend sind..

Diesen Hausmeister zu disziplinieren gibt es einige Möglichkeiten. Drastisch wäre, natürlich nach dreimaliger Abmahnung, die Entlassung.

Unseren Verteidigungsminister zur Ordnung zu rufen scheint ungleich schwerer. Es wird anscheinend nicht einmal der Versuch unternommen.

Unsere Minister werden wegen anderer Delikte entlassen.  „Von und zu“ musste wegen einer gefälschten Arbeit gehen. F. J. Jung ist da vielleicht die Ausnahme. Er gab vor so etwas wie ein Gewissen zu haben und trat nach der „Kunduz-Affäre“ zurück. Zuvor hatte er allerdings für das Abschießen von Zivilflugzeugen plädiert, wenn sie entführt werden würden. Scharping ging wegen der Mallorca-Affäre aus dem Amt.

Um die Meinung des deutschen Volkes jedenfalls haben sie sich allesamt immer wenig gekümmert. Sonst wären keine deutschen Soldaten mehr in Afghanistan und wären nie im Mazedonien gewesen –außer im Urlaub.

Unser aller Gauck hat gesprochen. Ein ehemaliger, in der DDR predigender Pfarrer. Ein Mann der Kirche. Immer noch Christ. Er spricht sich für mehr bewaffnetes Engagement aus. Auf einer Konferenz, die bekannt dafür ist, sich für mehr bewaffnetes Engagement in der Welt einzusetzen.

Scheinbar ist er von seinen Grundsätzen abgewichen. „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ –
Welches Auge haben ihm denn die Afghanen ausgekratzt? Oder haben die Somalis ihm einen Zahn ausgeschlagen?

Nun, eigentlich ist er in guter Tradition. Seit Anbeginn des europäischen Christentums wird im Namen dieses Gottes getötet. Erst gegen die ungläubigen Völker des Ostens, dann gegen die Ungläubigen im eigenen Land. Gute Christen gegen schlechte Christen, auf beiden Seiten wurden die Musketen und die Fahnen gesegnet. Auf allen Schlachtfeldern wurde auch im Namen dieses Gottes getötet.

Er, der Gauck, ist ein Werkzeug Gottes. Er sieht sich als Teil der „friedlichen Revolution“ in der DDR, er war jahrelang Hüter des Grals der „Aufarbeitung“ des Unrechts des SED-Regimes und heute steht er an der Spitze eines Staates, der sich wieder stärker in der ganzen Welt engagieren soll. „Am deutschen Wesen wird die Welt genesen.“ Amen.

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Flüchtlinge

Die Flüchtlingsströme heben sich nicht gegenseitig auf. Ideal wäre es ja, die Steuerflüchtlinge in diese Richtung und die Bootsflüchtlinge in die andere. Aber eben zu schön. Derweil wandert das Geld aus und die Armut wandert ein. Falls sie nicht mit drastischen Mitteln daran gehindert wird.

Bootsflüchtlinge. Sie flüchten nicht vor Booten, sie flüchten vor Armut. 

Sind sie nicht selbst schuld, wenn sie sich verblenden lassen, in unsichere, überladene untaugliche Boote steigen? Warum arbeiten sie nicht anständig in ihren Ländern und bauen dort ihre Existenz auf und sorgen für den eigenen Wohlstand selbst? Sind sie nicht selbst schuld, wenn wir sie nicht haben wollen, weil sie unsere Straßen verunreinigen, unser Sozialkassen belasten und vielleicht noch die Billig-Jobs wegnehmen?

Wohlstandsflüchtlinge. Sie flüchten nicht vor dem Wohlstand. Sie flüchten in den Wohlstand. Sie flüchten vor Hunger, Krieg, Verelendung. Manche, so sei zugegeben, hoffen auf ein noch besseres Leben, als sie es bei sich zu Hause gehabt haben.

Da wurde schon einmal ein großes Reich zerstört durch Einwanderung, durch Flüchtlinge. Die Römer, die wahrlich ein großes Reich aufgebaut hatten, es dehnte sich von der Nordsee bis an den Oberlauf des Nils, meinten, es wäre ein Segen für das Reich, wenn die fremden Völkerschaften ihre Stärksten und Besten in das Reich entsenden würden, um dem Reich zu dienen. Jeder wollte in Milch und Honig leben im Mittelpunkte des Reiches, aber nur die Besten durften auch bis dahin kommen.

Die Besten der Völker wurden in das Zentrum des Reiches gelassen. Sie wurden Krieger und stiegen zu Hauptleuten auf. Sie wurden Bauern und wurden Römer, wenn sie sich um das Reich verdient gemacht  hatten.  Dann begann die Völkerwanderung. In den Landschaften, in denen die barbarischen Germanen bis dahin wohnten, wurde es schwerer und schwerer zu überleben. Zum einen Teil machte sich die Änderung des Weltklimas bemerkbar und zum anderen Teil waren es die wilden Steppenstämme, die bis in die Wohngebiete der sesshaften Völker vordrangen und Tod und Zerstörung brachten. Sie wurden zu Flüchtlingen. So reichte der Limes nicht aus, die Barbaren von der Einwanderung in das römische Reich abzuhalten.

Das römische Imperium ist zerfallen. Die Ursachen dafür waren der Reichtum selber und die Überheblichkeit der Regierenden. Die Ursachen lagen aber auch in den nicht zu beeinflussenden Klima und in den unberechenbaren Raubzügen fremder Völker und den daraus entstehenden Flüchtlingsströmen.

Die Westgoten wanderten bis auf den Afrikanischen Kontinent. Ein Teil davon strebt jetzt zurück in den Norden.

Und noch andere Völkerschaften des Südens strömen heute in den reichen Norden.

Wen wundert es, wenn diese Völker, die Araber aus Arabien und die Afrikaner aus Afrika, in den Norden drängen. Wen wundert es, wenn die Ehrgeizigen und Fähigen das goldene Reich, vom Hören und Sagen, das Himmelreich auf Erden dort im Norden, erreichen wollen und alles zurück lassen, was ihnen lieb und teuer war? Wen wundert es, wenn die Kriegsverzweifelten in ihrer Todesangst ihre Heimat verlassen, die Verhungernden die Ländereien, die ihnen kein Brot mehr geben?

Und es wird uns nichts nützen, die Grenzzäune in die Höhe zu ziehen. Die Gräben werden nie breit genug sein, um nicht von den Verzweifelten überwunden werden zu können.

Wir werden töten müssen. So wie wir sie jetzt verhungern lassen, weil wir ihnen das Land wegnehmen, weil wir sie in Kriege stürzen um Öl und Mangan, Zinn und Kupfer, so werden wir sie dann absaufen lassen müssen auf dem Mittelmeer, werden sie erschießen müssen beim Übersteigen der Grenzzäune.

Und trotzdem, niemand wird sie aufhalten können.

Die Goten sind bis nach Afrika gezogen, die Langobarden haben Rom erobert. Das große Reich ist verfallen, der Rest wurde von den ehemaligen Barbaren erobert, regiert und beherrscht.

Wie lange wollen wir sie auf diese Art und Weise töten? Wie lange werden sie sich so morden lassen? Auch wenn die Worte des Papstes und auch die Worte des deutschen Pastors Gauck nur leere Hülsen sind, haben doch auch viele der einfachen Menschen ein Gewissen und eine Moral. Ihre Anständigkeit und ihre Hilfsbereitschaft werden uns zerstören. Die Flüchtlingsströme werden das Herz des Wohlstandswunderlandes erreichen.

Ein wilder Kampf wird entbrennen. Die einen werden schreien: Tötest die Eindringlinge! Und es werden viele sein, die so schreien und es werden immer mehr sein, die so schreien. Es wird sein wie immer, wenn es gegen die Schwachen geht und wenn Gefahr für den Wohlstand der Wohlständigsten besteht. Sie werden die Anständigen aufhetzen, bis sie nicht mehr anständig sind und sie werden die anderen aufhetzen, bis niemand mehr anständig sein darf, wenn er nicht leben und Leben der ihm Nahestehenden gefährden will. So wird es sein, weil es immer so ist.

Und trotzdem werden die Flüchtlinge kommen. Und sie werden dieses Land zerstören, so wie einst die Barbaren das große römische Imperium zerstört haben.

Es gibt immerhin einen Ausweg, einen anderen Weg. Niemand wird diesen Weg in Anspruch nehmen, aber es gibt ihn. Wir alle kennen ihn, aber ich will ihn trotzdem nennen:  Der Westen soll sich raushalten aus der Politik der Araber und Afrikaner. Er soll statt der Waffen Wissen und Aufbauhelfer schicken. Dann werden sich  der Frieden und der Wohlstand dort von selbst einstellen. Es wird dauern, aber es wird geschehen.

Ob das die alte Welt retten kann ist ungewiss. Aber auch nicht relevant, weil sich unsere Welt hier wehren wird gegen den unaufhaltsamen Strom, wehren, bis es keinen Ausweg mehr gibt.

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Sünder kommen nicht in den Himmel

Die Zeitung, die ganze Medienlandschaft ist voll davon. Da gibt es den Kampf der Kulturen und gemeint ist weithin der Kampf der Religionen. Zumindest es es oft dahin verkürzt. Da geht der Islam gegen das Christentum, da geht der Hinduismus gegen den Islam, da geht der Buddhismus gegen das Schamanentum. Und selbst innerhalb der Religionen geht es gegeneinander. Sunniten gegen Schiiten, Katholiken gegen die Evangelischen. Und obwohl in Deutschland nur wenige Prozent der Bevölkerung bekennende UND ausübende Gläubige sind, tobt der Kampf der Religionen und deren Strömungen in unseren Medien.

 Nach verschiedenen Angaben sind unter 15% der in Deutschland lebenden Menschen solche, die sich nicht nur zu einem oder mehreren Göttern bekennen, sondern auch mehrmals im Jahr irgendeine Kirche besuchen.

Im Osten (neue Bundesländer, Ostzone, ehemalige DDR) beträgt der Anteil der Kirchenmitglieder unter 15%. Einige dieser haben es nur noch nicht geschafft aus der Kirche auszutreten, andere gehen wirklich nicht nur zum Weihnachtskonzert in die Kirchengebäude. Es gibt durchaus auch Nachwuchs, also Menschen, die jünger als 50 Jahre sind und sich dennoch als aktive Kirchenmitglieder bezeichnen. Der Stellenwert aber, den der Glaube in den Publikationen aller Art einnimmt, den hat er im realen Leben längst nicht. Und als Auslöser für die Probleme in der Gesellschaft, taugt der Glaube auch nicht. Hat er nie getaugt, es sei denn die Mächtigen haben es provoziert.

Er ist das Feigenblatt hinter dem alle wirklichen Probleme versteckt werden können. Und er ist die Schimäre, die hervorgeholt werden kann, um richtige Probleme zu erzeugen oder wenigstens herbeizureden.

 Da mag der bayrische Landmann sich das Kreuz an die Stallwand nageln, dass die Kühe gleich wissen wessen Geistes Kind er ist. In der Schule aber hat das Kreuz nichts zu suchen. Da muss sonst der Verfassungsschutz ran, denn im GG(Grundgesetz) ist die Trennung von Kirche und Staat gefordert. Und  Schule = Staatlich, Kreuz = religiös, Kirche.

„Jedem Tierchen sein Plesierchen“, soll der alte Fritz so oder  so ähnlich gesagt haben. Soll also jeder der es meint zu brauchen, sein Kreuz mit sich rumtragen. Aber schont die, die es nicht brauchen!

 Als Luther seine Thesen an die Kirchentür nagelte, da wollte er Reformen. Es ist wieder an der Zeit einige Thesen an die Tür zu nageln. Wir brauchen Reformen. Allerdings welche, die nicht nur dem Namen nach welche sind und ansonsten das Gegenteil davon.

Luthers Thesen sollen original in Latein gehalten worden sein. Konnte damals kaum jemand lesen und heute ist das nicht viel besser mit der Verständlichkeit. Fehlt einfach die Bildung. Hier besteht dringend Nachholebedarf. Solange sollte das mal richtig deutsch ausgesprochen werden.

Luther wandte sich gegen den Ablasshandel. Er meinte, dass es keine Vergebung vor Gott durch Geld geben würde. Und er hat doch recht damit.

Der Papst brauchte und wollte Geld. Er wollte sich mit dem Petersdom ein Denkmal setzen, sein ausreichend üppigen Lebensstil weiter halten, die Macht der Kirche und damit seine eigene weiter ausbauen.  

Da erfand jemand den Ablasshandel. Jeder konnte von seinen irdischen Sünden vor Gott freigesprochen werden. Gegen die Zahlung von Geld erhielt der Gläubige ein Papier, welches genau das versprach. Der Papst wird’s schon richten.

Den Ablasshandel gibt es nicht mehr. Aber auch heute wird den Leuten das Glück (im Diesseits) versprochen, wenn sie nur dafür zahlen.

Wir zahlen für die Banken. Damit sie erhalten bleiben und damit der Wohlstand auf Erden. Wir zahlen für die deutschen Soldaten in Afghanistan und am Horn von Afrika. Damit der Friede auf Erden erhalten bleibt. Wir zahlen die Steuern, damit sie erhalten bleibt, die gottgewollte Ordnung im Land.

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