Artikel getaggt mit westliche Werte

Un-Heile Welt

Gesellschaft und Utopie

Das Buch „KohĂ€renz“ von Ralph Edenhofer

Heile Welt

Herr Edenhofer hat ein Buch geschrieben. Das hat er schon mal gemacht. Aber ich habe bisher von ihm nur dieses eine gelesen. Ich habe es bis zur Seite 141 gelesen, bin dann auf die Seite 258 gesprungen und habe dort weitergelesen. Ich konnte mir bei Seite 140 nicht vorstellen, dass da noch irgendwas kommen könnte, was mich ĂŒberraschen wĂŒrde. Ich kann nicht sagen, ob das von Seite 141 bis 258 der Fall gewesen wĂ€re, aber fĂŒr die Seiten ab 258 kann ich sagen, dass es eigentlich keine Überraschungen mehr gegeben hat.

Warum ich trotzdem bis zur Seite 377 weitergelesen habe? Nun, Spannung hat das Buch ja. Und gefĂ€llig geschrieben ist es auch. Es macht also Spaß, es zu lesen und das reicht ja in den allermeisten FĂ€llen aus, ein Buch nicht aus der Hand zu legen.

Aber fĂŒr mich ist dieses Buch auch bemerkenswert. FĂŒr mich bricht es mit meinem bisher Erlebten in der SF-Szene der (west)deutschen Buchwelt – die ich eigentlich nicht kenne, da mir lediglich „Perry Roden“ und Stephen King als typisch fĂŒr diese Gegend einfĂ€llt. Orwell und Wells zĂ€hle ich nicht dazu, denn das sind Werke die unbestritten einer anderen Welt angehören.

ZurĂŒck zum Buch. Ein Bild von einer heilen Welt in der fernen Zukunft. Der Mensch hat keine materiellen Sorgen mehr, das Leben des Einzelnen kann bis in die Unendlichkeit ausgedehnt werden, die Menschheit wĂ€chst zahlenmĂ€ĂŸig ins Unendliche. Was fĂŒr eine schöne Welt, möchte man meinen. Aber diese Welt hat auch gravierende Fehler und sie werden deutlich durch den Autor hervorgehoben. Darauf baut er seinen Konflikt auf.

Niemand stirbt mehr. Jedenfalls muss niemand mehr wegen eines verbrauchten Körpers sterben, es wird ihm ganz einfach ein neuer Körper zur VerfĂŒgung gestellt. Der Geist wird in einer digitalen Konserve aufgehoben und kann wiederverwendet werden. Wie schön. Ein Menschheitstraum ist erfĂŒllt, das ewige Leben.  

Der Geist allerdings und wir kennen das aus unserem digitalen Leben, verschleißt. Unsere Konserven der digitalen Welt, etwa Filmkopien auf DVD, verschleißen mit der Zeit. Die Filme verlieren Pixel. Oder der Computer, den wir lange benutzten, stĂŒrzt dann immer öfter ab. Irgendwann ist die Festplatte so mit zerstĂŒckelten Programmen belegt, dass eine Neuinstallation notwendig wird. NatĂŒrlich verlieren wir dabei wichtige Daten. Oder es gibt einen einfachen Stromausfall
.

Wenn der Geist des Menschen verschlissen ist, wir nennen es in unserer Welt wohl „Demenz“, versinken sie in einen zunehmenden Zustand der EntrĂŒckung von der Welt und sterben endlich, weil sie keinen neuen Körper mehr annehmen oder bekommen. Das ist die Lösung, fĂŒhrt aber zu steigenden Einwohnerzahlen, weil es eben mit den „Defekten“ nicht so schnell geht, wie mit dem Kindermachen. Dieses ewige Leben in der Zukunft ist aber nur eine nebenbei-technische Konstruktion, die dabei hilft den Konflikt der Protagonisten im Buch aufrecht zu erhalten.

Beim Lesen treten Fragen auf. Es gibt keinen Missbrauch der Konserve, es gibt keine Unstimmigkeiten, keinen ernsthaften Streit. Ist die Menschheit so zufrieden, dass sie gar nicht mehr zu Meinungsverschiedenheiten, zu Eifersucht, Missgunst, Machtmissbrauch, kommt? Sind wirklich alle Probleme mit der Behebung materieller EngpÀsse beseitigt?

Eine zweite, die entscheidende, Konstruktion fĂŒr die Geschichte ist die Schaffung der KohĂ€renz. Es ist erstrebenswert, keine Kriege mehr zu erleben. Besonders wenn in naher oder ferner Zukunft immer wieder die Gefahr eines Atomkrieges mit dem Ergebnis der Auslöschung der gesamten Menschheit ĂŒber unseren HĂ€uptern schwebt, ist es ein nicht abzuweisender und verstĂ€ndlicher Wunsch, Kriege an sich unmöglich zu machen.

Angehaltene Welt

Und doch ist da etwas. Da entsteht dieser Konflikt. Es darf in dieser Welt der Menschen keine technologischen Entwicklungen geben. Der Autor hat die unterschiedliche Entwicklung, besonders im technologischen Bereich, der Menschen auf den verschiedenen Welten/ Erden/ SiedlungsrĂ€umen als die Ursache von Kriegen ausgemacht. Und aus diesem Grunde wird die technische und gesellschaftliche Entwickelung unterbunden und wenn jemand dagegen verstĂ¶ĂŸt dann droht die physische Vernichtung.

Der Held der Geschichte hat die Aufgabe, zu ĂŒberwachen, dass niemand in seinem Sonnensystem vom Grundprinzip der KohĂ€renz abweicht, das eherne Gesetz ĂŒbertritt. Der große Zusammenhalt aller menschlich besiedelten Sonnensysteme soll ĂŒber gleichschnelle Entwicklung erreicht werden. Wenn eine Menschheit in einem Sonnensystem das Prinzip verletzt und etwa technologischen Fortschritt erforscht und zu erlangen versucht, so sind die „Revisoren“, wie eben auch der Protagonist, zustĂ€ndig fĂŒr die Vernichtung der gesamten Menschheit des Planetensystems. Millionen, vielleicht Milliarden Menschen sterben.

Ist das erstrebenswert? Was sind da unsere Kriege in der Jetztzeit, wenn nachher Milliarden umgebracht werden, wegen der Einhaltung des Prinzips? Die BegrĂŒndung der Regierenden dafĂŒr ist, dass es der Untergang der gesamten Menschheit ist, wenn das Prinzip nicht eingehalten wird.

Der Autor hat da ein Problem. Es lĂ€sst sich mit seiner Sicht auf die Dinge auch nicht lösen. Ist es heute notwendig, alle Atomforscher umzubringen und das Wissen ĂŒber die Atomenergie zu vernichten, damit die Menschheit nicht in einen Atomkrieg kommt? Dazu ist schon viel gesagt und geschrieben worden. Es herrscht weitgehend Einigkeit, dass es nicht sinnvoll ist, alle Atomphysiker umzubringen und dass es auch nicht möglich ist, den Fortschritt der Technologie mit dieser Vorgehensweise aufzuhalten.

Der Autor ist in eine ferne Zukunft gereist, in der alle TrĂ€ume und Ideen der Kommunisten erfĂŒllt sind. „Jeder nach seinen BedĂŒrfnissen!“ Die Voraussetzung dafĂŒr ist es, ausreichende Menge von allem bereitzustellen. Es sollen alle aus dem Überfluss schöpfen können, der nicht unter ihren BedĂŒrfnissen und WĂŒnschen zusammenbricht.

Gleichzeitig ist hier der große Vorwurf gegen eine Gesellschaft im Überfluss verarbeitet. Das „Schlaraffenland“ in dem einem die gebratenen GĂ€nse in den Mund fliegen und MĂŒĂŸiggang die bevorzugte BeschĂ€ftigung ist, wird hier als allgegenwĂ€rtiger Zustand genommen. Das große Ziel ist erreicht, Tod, Krankheit, Mangel, Unfreiheit in jeder Form ist besiegt, Gleichheit herrscht ĂŒberall.

Was fĂŒr ein Alptraum! Keine Entwicklung mehr, nur noch MĂŒĂŸiggang, der Innovationsgeist der Menschen, der Menschheit, ist gebrochen.

Alternativen?

Das ist ein Vorwurf der auch gegen den Traum vom Kommunismus gerichtet ist, so wie ein „westlich denkender“ Mensch es versteht. Wenn alle gleich viel haben und jeder hat genug, wie soll es dann noch die Menschen zur Entwicklung inspirieren?  Und Stillstand ist gleich Untergang. Die Gleichmacherei unterdrĂŒckt den Innovationsgeist und die Freiheit des Einzelnen in Denken und Handeln. Es ist nicht nur der volle Bauch, es ist auch die UnterdrĂŒckung von Fortschritt und Denken, die der Kommunismus aus dieser Sicht hervorbringt und angeblich zu seiner StabilitĂ€t braucht.

Materiell ist diese Welt möglich. Sie liegt gar nicht so sehr in der Ferne. Zwar ist es technologisch noch weit hin, bis wir lichtschnell oder nahezu lichtschnell in andere Galaxien reisen können, aber den allgemeinen Wohlstand auf der Erde könnten wir in wenigen Jahrzehnten ausrufen. Wir produzieren genug GĂŒter, um die ganze Menschheit mit genĂŒgend Nahrungsmitteln, lebenswerten UnterkĂŒnften, Gesundheitsdiensten, Altersversorgung und auch mit der gegenwĂ€rtig modernen und erstrebenswerten Technik versorgen zu können.

Noch können wir das alles nicht im Überfluss bieten, aber alles ausreichend fĂŒr alle.  und gleichmĂ€ĂŸig verteilt, auch gerecht und befriedigend.

Wir Menschen als Menschheit haben jede Menge Potential. Wir mĂŒssen nur vernĂŒnftiger produzieren, manche Dinge nachhaltiger machen, gerecht verteilen, lokale Gegebenheiten nutzen und stĂ€rken. Das geht und wir haben die Technologie, bald einen Überfluss an materiellen GĂŒtern, auch fĂŒr alle, bereitzustellen.

VernĂŒnftiger wĂ€re allerdings nur das Benötigte herzustellen. Aber auch das ist möglich.

Selbst Gleichberechtigung, individuelle Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit lĂ€sst sich herstellen. Und das nicht nur zwischen den Menschen, sondern auch zwischen den Völkern. An vielen Stellen braucht es nur eine andere Denkweise, das Weglassen von hassschĂŒrender Propaganda, die Unterbindung von Gier der Reichen, ausreichende Bildung, auch in Geschichte.

Das sind die Sichten eines einseitig gebildeten und von der herrschenden Auffassung des herrschenden Systems, nÀmlich dem Kapitalismus, beherrschten Gehirns.

An keiner Stelle, jedenfalls ist mir keine aufgefallen, geht der Autor auf die Prozesse der Herstellung der GĂŒter ein. Es passiert alles automatisch, anscheinend braucht es keiner menschlichen Einflussnahme mehr, um alles zu richten und doch machen die Menschen ja was. Die Erstbesiedler erforschen den Planeten, sorgen fĂŒr die Entwicklung einer BiosphĂ€re, nachdem sie die GeosphĂ€re geordnet wurde.

Aber wer macht es, wer treibt das an, wer bezahlt das? Wer trifft Entscheidungen was, wann, wo und wieviel produziert wird? Der EigentĂŒmer all der Produktionsmittel sollte ermittelt werden. Derjenige trifft dann auch so schwerwiegende Entscheidungen ĂŒber den Tod von Milliarden und den Tod der gesamten Menschheit.

Wenn an die Stelle der jetzigen TriebkrĂ€fte, dem Trieb nach persönlichem Reichtum und Macht und dem Zwang immer besser zu sein, als der andere Produzent, weil sonst der eigene Untergang ansteht, eine andere Triebkraft, nĂ€mlich das Streben nach BedĂŒrfnisbefriedigung des Einzelnen, wie auch der Menschheit insgesamt, tritt, dann ist der Entwicklung kein Hindernis entgegengesetzt.

Wenn an Stelle der jetzigen KriegsgrĂŒnde, nĂ€mlich der Profitgier der RĂŒstungs- und anderen Konzerne, dem geschĂŒrten Hass, der Gier nach Macht der Obersten, die Gleichheit, Achtung, Gerechtigkeit, das Gesetz, treten wĂŒrde, wenn vor allem die Gier beseitigt wĂ€re, dann brĂ€uchte es keine Kriege. Technologieunterschiede bedeuten nicht automatisch Krieg. Es kann zum friedlichen Austausch von Technologie kommen, wenn alle Parteien das Beste fĂŒr alle Parteien wollen. Krieg vernichtet, Technologie hebt.

Alles Feinde

Der Mensch ist des Menschen Feind? Der Mensch ist ein Tier? Der StĂ€rkste setzt sich durch? Was fĂŒr absurde Theorien. Was fĂŒr hĂ€ssliche Propaganda! Der Mensch ist Mensch und konnte sich als Menschheit auf diesem unseren Planeten behaupten und ĂŒberleben, weil er eben in der Gemeinschaft zusammengehalten, sich gegenseitig geholfen, Technologien und Kultur weitergegeben hat. Der Mensch hat sich mit und gegen die Natur (und das Klima) behauptet. Und das konnte er nicht allein dank einzelner Akteure (Helden, Unternehmer), sondern nur in der Zusammenarbeit erreichen.

Wenn alle Menschen Feinde wÀren, dann wÀre diese Spezies lÀngst vom Erdenrund verschwunden.

Wenn alle Menschen Helden wĂ€ren, wer wĂŒrde die SĂ€uglinge nĂ€hren, die Windeln wechseln, Kartoffeln anhĂ€ufeln, das Essen zubereiten, Holz hacken, Öl fördern?

Wenn alle Menschen erfolgreiche Unternehmer wĂ€ren, könnte es keine Insolvenzen mehr geben, wĂŒrde es keine noch besseren Staubsauger geben und schon gar keine Saugroboter.

Dem Marxismus wird der Vorwurf gemacht, er schlösse den „menschlichen Faktor“ aus seinen Überlegungen aus. Es wird behauptet, dass Gier, Neid, Missgunst usw. dem Menschen innewohne und dass immer einer besser als der andere wĂ€re und einer immer mehr haben wolle als andere haben.

Es ist so, die Menschen sind nicht gleich. Nicht einmal Frösche sind einer wie der andere. Aber deswegen bringen sich doch Frösche auch nicht gegenseitig um. Sie teilen nicht, wenn Not da ist, das können nur Menschen, oder auch LöwenmĂŒtter mit ihren Kindern.

Aber wenn die schlechten Eigenschaften nicht propagiert werden und nicht geschĂŒrt und wenn die Gierkranken ein wenig mit Regeln in Zaum gehalten werden, dann funktioniert das menschliche Zusammenleben ganz ohne Hass und Todschlag.

Die Produktionsmittel gehören allen. Das heißt nicht, dass sie keinem gehören, sondern dass alle teilhaben daran und an den Ergebnissen, der Produktion. Die Entscheidungen werden lokal fĂŒr die lokale Bevölkerung getroffen und global durch das Zusammenwirken aller. Die technischen Mittel fĂŒr Gerechtigkeit, Kontrolle und Durchsetzung sind da und entwickeln sich.  Die ethischen Regeln mĂŒssen sich auch nach und nach entwickeln, das aber funktioniert nicht, wenn einzelne auf Grund ihrer ökonomischen Macht auch die Propaganda und die Gesetzgebung und deren Durchsetzung beherrschen.

Dass lĂ€sst der Autor aus. Vermutlich hat er von der Marxschen Theorie gehört, vom „Kapital“ und der gĂ€ngigen Kritik, aber fĂŒr sein Buch ist es nicht relevant. Ein gesellschaftlicher Entwurf in dieser Richtung, das wĂ€re es wert mal durchzuspielen. Vielleicht ist dann diese Schrecklichkeit, Milliarden umbringen zu mĂŒssen und das um Stillstand durchzusetzen, zu vermeiden.

 

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Wie geht dieser Krieg zu Ende?

Kann ein Krieg beendet werden, ohne zu verhandeln?

 

Ja, ein Krieg kann beendet werden, ohne zu verhandeln. Einmal kann eine der kriegfĂŒhrenden Seiten besiegt werden. Das „Wollt ihr den totalen Krieg???!“ hat ja zu einem Ende gefĂŒhrt (, der doch keine Ende war, wie wir heute sehen).  Deutschland kapitulierte, als es keinen Ausweg mehr hatte.

Ja, ein Krieg kann ohne Verhandlungen zu einem Ende kommen. Beide Seiten ziehen sich wortlos zurĂŒck, weil sie erkannt haben, dass ihre Kriegsziele nicht erreicht werden können. Das aber ist unwahrscheinlich, denn wenn einer seine Ziele nicht erreichen kann und sich einfach zurĂŒckzieht, dann ist der andere sicher der Meinung auf der Siegesstrasse zu sein. Und der ganze Schlamassel geht von vorne los.

 

Schwarz-Weiß-Denken: Der eine ist gut, der andere ist böse:

 

Auf der einen Seite steht die USA. Die Nato und die ihr angehörenden Staaten haben zum Teil ihren eigenen Ziele, aber im Wesentlichen ist die Nato eine Organisation, ĂŒber die die USA, der Wertewesten seine Ziele durchsetzt. Die Nato ist böse. Die USA haben viele Kriege gefĂŒhrt seit dem Ersten der Weltkriege, seitdem sie aufgestiegen sind und runtergestiegen von ihrem Kontinent.

Der Westen hat insgesamt viele Kriege gefĂŒhrt in den Jahren. Es ging los mit Kolonialkriegen in denen viele Menschen der Kolonien in den Tod oder in die Sklaverei, in die AbhĂ€ngigkeit und ins Elend getrieben wurden. Es ging weiter mit Weltkriegen, die die LĂ€nder gegeneinander fĂŒhrten um Macht, um Rohstoffe, um EinflusssphĂ€ren und so weiter. Fast endlos ist der Katalog. Und auch in modernen Zeiten werden Kriege gefĂŒhrt um Rohstoffe, um Macht und EinflusssphĂ€ren. Wir sehen nach Libyen, nach Jugoslawien, nach Afghanistan und wir finden noch mehr Beispiele. Es wird Krieg gefĂŒhrt ohne RĂŒcksicht auf die Menschen, die eigentlich nur leben wollen. Zum Leben brauchen sie Frieden, denn im Krieg sterben die Menschen und es sterben nicht die Bosse der RĂŒstungsfirmen, die Bosse der Agrarkonzerne, Transportunternehmen und Medien-/Internetfirmen, es sterben die Menschen in den StĂ€dten, die Arbeiter, die Bauern, die Arbeitslosen, die Rentner und so weiter.

Die Nato und die westlichen LĂ€nder, oder sagen wir deren Regierungen, sind böse. Der BĂ€cker braucht keinen Krieg, weder der Inhaber der BĂ€ckerei in deiner Straße, noch der BĂ€ckergeselle, der tĂ€glich in der Backstube steht und im Laden.

Und es sind nicht mal die Regierungen. Die derzeit in Westeuropa regierenden sind doch nur Handlanger, Marionetten im Dienste der Konzerne, nachweisbar und nachgewiesen in zahlreichen Untersuchungen der LobbytÀtigkeit, der Korruptionsskandale und so weiter.

Au ja, die RĂŒstungskonzerne verdienen gut derzeit. Aber auch die anderen.

Auf der anderen Seite steht das föderale Russland. Ist Russland gut?

Russland hat ein oder zwei gute Seiten. Darauf spĂ€ter. Aber, es ist ein Land in dem die Konzerne und deren Vertreter den Ton angeben, ebenso wie in den westlichen Staaten. Auch hier verdienen die RĂŒstungsindustrie, die Bauunternehmen, die BĂŒchsenfleischhersteller, die Stiefelmacher und viele andere mehr und die sind an der Fortsetzung des Krieges interessiert, denn ein besseres GeschĂ€ft können sie nicht machen.

Russland ist also auch nicht gut. Es verdienen so viele am Krieg. Und auch die Erweiterung des Landes auf die Territorien der zerfallenen Sowjetunion ist schon ein Gedanke der in manchen Gehirnen rumspukt.

Der Russe auf der Straße, der Fleischer in Rostow, den interessiert das wenig. Er ist patriotisch, weil sein Vater im großen VaterlĂ€ndischen Krieg gegen die Okkupanten kĂ€mpfte und weil im sowjetischen Russland keine Oligarchen das Geld verprassten, dass der einfache Stahlarbeiter ihm erarbeitet. Aber sonst bringt der Krieg ihm wenig bis gar keine Vorteile.

Aber, Russland hat doch einige Pluspunkte: Es kĂ€mpft fĂŒr seine Russen. Die Sprache der Russen (wie auch die anderer ethischer Minderheiten) wurde zurĂŒckgesetzt in der Ukraine. Es ist der Kampf gegen Rassismus und ja, auch gegen Faschismus. Allerdings nicht im eigenen Land, sondern nebenan.

Das Russland kĂ€mpft fĂŒr seine Sicherheit. Die Nato, die nachweisbar aggressiv ist und dieses selbst erklĂ€rt, ist nahe an die Grenzen der russischen Föderation herangerĂŒckt und hat die Absicht noch weiter heranzurĂŒcken. Und dieses entgegen aller VertrĂ€ge und Absprachen, wie offiziell sie auch immer sind. Die Nato mit seinen VerbĂŒndeten und dem Chef USA spricht von der Absicht der ZerstĂŒcklung der Russischen Föderation. Da kann Russland durchaus ein Sicherheitsrisiko erkennen, das zu „Vorneverteidigung“ herausfordert.

Es kĂ€mpft um seine ökonomische Absicherung. Weil doch die kommerzielle Kommunikation, der Handel, möglichst in alle Richtungen gehen soll fĂŒr eine Entwicklung und ĂŒbrigens auch fĂŒr den Frieden, kĂ€mpft Russland gegen die einseitig durch den Westen verhĂ€ngten Sanktionen, die den Handel einschrĂ€nken und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes schĂ€digen.

(Übrigens ist die VerhĂ€ngung von Sanktionen gegen einen Staat schon eine KriegserklĂ€rung nach anerkanntem Völkerrecht. Wer ist also der angegriffene Staat?)

Da ist also kein „Schwarz-Weiß“. Da hat jeder sein PĂ€ckchen eingetragen und insgesamt ist es ein Krieg um Macht und Gewinn. Der BĂ€cker und der Fleischer in unserer Straße haben davon nichts, auch der Werftarbeiter oder die Pflegekraft werden davon nicht profitieren. Es ist hauptsĂ€chlich ein Krieg der MĂ€chtigen, der Oligarchen, der Konzerne und erst in zweiter Instanz ein Krieg fĂŒr die entrechtete und bekriegte russische Minderheit in den Grenzen der Ukraine.

 

Schwarz-Weiß-Denken: Der Krieg wird beendet oder er fĂŒhrt die Menschheit in den Atomtod.

 

Nun, da gibt es wahrscheinlich unendlich viele mögliche Lösungen zwischen den beiden Polen. Trotzdem ist die Gefahr des Atomkrieges sehr real und da sieht es sehr dĂŒster aus.

Ein Atomkrieg wird kommen, wenn die Atommacht Russland in die Enge getrieben wird. Ein in die Enge getriebener, der sterben muss, wenn er sich nicht weiter wehrt, dem wird es egal sein, ob er so oder durch die eigene Granate stirbt, die aber auch den Gegner vom Dasein in das Nichtsein befördert.

Es sei denn, man will die Menschheit retten. Aber wer will das? Will das der Konzernchef, der sich in seinen höchsteigenen, höchstsicheren Bunker zurĂŒckgezogen hat, wenn draußen die atomare Nacht fĂŒr 20 oder 30 Jahre alles menschliche, unnĂŒtze Leben auslöscht?!

Die Konzerne, die BankenvorstĂ€nde sehen keine Möglichkeit mehr, das Geld zu vermehren. Sie sehen eine Gefahr auf sich zukommen. Die Arbeitslosenheere, die durch die Automatisierung, durch die Computisierung und durch die EinfĂŒhrung der „KĂŒnstlichen“ Intelligenz entstehen und entstehen werden, diese sind das Problem der BankenvorstĂ€nde und Konzernchefs. Und genau diese Menschenmassen können sie in einem Atomkrieg loswerden. Die Unannehmlichkeit, 30 Jahre in einem Bunker zu hausen, ist vielleicht eher zu ertragen als seine Macht und sein Geld zu verlieren.

Das ist das eine Ende der Schwarzmalerei. Und dieses ist nicht so unwahrscheinlich, egal ob absichtlich herbeigefĂŒhrt oder unabsichtlich geschehen.

Das andere Ende ist ein ins unendliche gezogener Krieg. Wieviel schöne Arbeitskraft, wieviel schönes Material, Rohstoffe lassen sich dort versenken! Und – wie schön daran ĂŒber Jahre und Jahrzehnte verdient werden kann. Und wenn es dann wirklich mal zu ende geht, dann muss wieder aufgebaut werden. Wieder kann verdient werden und so weiter.

Auch lĂ€sst sich die eigene Bevölkerung durch die Teilnahme an einem Krieg so richtig schön ausplĂŒndern (Eisen fĂŒr das Vaterland! Ölembargo!) Auch lĂ€sst sich das Volk so schön lenken und beherrschen, es ist ja schließlich Ausnahmezustand fĂŒr das Vaterland.

Da ist also nichts mit der Schwarz-Weiß-Malerei. Alles lĂ€uft so schön. Alles ist gut – fĂŒr die Konzerne, fĂŒr die Banken und fĂŒr die Regierenden. Warum aufhören?

 

Wie aufhören?

Es muss eine Friedensbewegung her. Die Italienischen Hafenarbeiter mĂŒssen sich weiter weigern, die Waffen zu verladen. Die Denkenden mĂŒssen auf die Straße gehen mit ihrem: „Nie wieder Krieg!“ und „Raus aus der Nato!“. Die Franzosen mĂŒssen weiter gegen die geplante PlĂŒnderung der Rente kĂ€mpfen und dann auch fĂŒr eine menschenwĂŒrdiges Auskommen. Die Handelskammer muss wieder handeln wollen. Die VerbĂ€nde der produzierenden Industrie mĂŒssen wieder produzieren wollen, die Soldaten sollen weiterhin keine Lust haben sich auf fremden Schlachtfeldern töten zu lassen. Den Kindern muss wieder Geschichte beigebracht werden und den Menschen mĂŒssen wieder die Bilder von Auschwitz und Dachau gezeigt werden und erzĂ€hlt werden wie IG Farben und KraussMaffei daran verdient haben.

Meinst Du die Russen wollen Krieg?

Meinst Du die Deutschen wollen Krieg?

Oder die Franzosen, die Chinesen, die Mexikaner?

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Was sĂ€ttigt mehr: „Freiheit“ oder „westliche Werte“ ?

Kennen Sie diesen Tucholski: „… Die Freiheit konnte man jleich mitnehm – det Brot hatten se noch nich da, … “

Und haben Sie schon bemerkt, dass die Lebensmittelpreise unbedeutend angestiegen sind?

Die Antwort ist wirklich nicht leicht. Wer hat schon mal Freiheit gekostet? Wer hat eine Vorstellung davon, wie damit der Magen gefĂŒllt werden kann? Wie sagte er: Erst kommt das Fressen und dann die Moral, oder so Ă€hnlich und Freiheit ist ja wohl der Moral zuzuordnen. Und „Fressen“ der Unmoral? Jedenfalls ist dem „Fressen“ egal, ob mit Moral oder ohne, wie der Satz von ihm ja schon sagt.

Und die „Westlichen Werte“? Was ist das eigentlich, so ein „Westlicher Wert“? Kann man ihn anfassen? Essen? <Weiß nich>. Eher doch wohl nicht. Ist eher so was, was wir uns einbilden. Einer dieser „westlichen Werte“ soll die „Freiheit“ sein. Mehr fĂ€llt mir gerade zu westlichen Werten nicht ein. Aber an irgendwas muss der Mensch doch glauben.

Die Unterrichtshilfen (www. unterrichten.zum.de) zĂ€hlen noch Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit und Demokratie und Individualismus und Toleranz auf. Andere sagen, es seien nur WorthĂŒlsen.

Menschenrechte? Was hat der Mensch, was hat jeder Mensch fĂŒr Rechte, die als westliche Werte zu verteidigen wĂ€ren?  Die wĂ€ren aus meiner Sicht: Das Recht auf Unversehrtheit des Körpers (kein Töten, kein Krieg, keine Verletzung und Folter), das Recht auf Essen (jeder muss die Möglichkeit haben, sich und seine Angehörigen, durch eigenen Anbau oder durch Tausch der eigenen Arbeitserzeugnisse, zu ernĂ€hren; jedem, der das nicht kann, steht trotzdem Nahrung zu!), auf Unterkunft ( der Schutz vor KĂ€lte und NĂ€sse, die GewĂ€hrleistung von Schlaf), auf Kommunikation (auch in der heutigen Zeit gehört dazu nicht unbedingt ein Smartphone), auf freie MeinungsĂ€ußerung, auf gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. (Es gibt noch mehr: Bildung, Gleichberechtigung, freier Glaube, usw.)

Aber diese Menschenrechte sind nicht „westlich“, sie sind universal fĂŒr alle Menschen.

Rechtsstaatlichkeit? Was, bitteschön, ist ein „Rechtsstaat“? Ein Staat an sich ist schon ein Unrecht. Mir fĂ€llt jedenfalls kein Staat ein, der das „Recht“ (Welches?) als erste Aufgabe sehen wĂŒrde. Das hier und da gemeinte Recht, wenn ĂŒberhaupt etwas gemeint ist, bezieht sich auf juristisches Recht. Dieses aber wird vom Staat fĂŒr die Nutznießer des Staates gemacht und notfalls verbogen.  Und Nutznießer des Staates sind einige wenige StaatsbĂŒrger, nĂ€mlich die Inhaber der Macht. Das ist ein „westlicher Wert“! Das Recht des Staates sorgt fĂŒr das Wohlergehen der Machtinhaber und das sind nicht die BĂŒrger, oder jedenfalls nur ganz wenige von allen. (Aber das gibt es auch in nicht-„westlichen“ Staaten)

Demokratie? Siehe Rechtsstaatlichkeit.

Individualismus? Ja, das ist wirklich interessant. Hier liegt vielleicht der Kern des Pudels. Der Mensch ist doch nur Mensch, weil es um ihn herum Menschen gibt, die mit ihm reden, die ihm Ideen geben und mit denen er tauschen kann. Wenn der Mensch nicht seine Vorfahren hĂ€tte und seine Kinder, dann wĂ€re er nicht in der Lage, sein Leben zu gestalten und auch die Hauptaufgabe des Lebens: sich zu entwickeln und fortzupflanzen, könnte er nicht erfĂŒllen.

In der „westlichen Welt“ wird der Individualismus ĂŒber alles gestellt. Jedenfalls wird es so propagiert: Freie Fahrt fĂŒr Freie BĂŒrger. Jeder ist seines GlĂŒckes Schmied! Freiheit! Das ist aber nur Propaganda. Nur wer das Geld fĂŒr einen Bugatti hat, kann auch einen Bugatti fahren. GlĂŒck und Freiheit sind kĂ€ufliche Werte. Wenn einer von den Vorgaben abweicht (nicht wenigstens das allerneuste Smartphon begehrt), dann strebt er nicht nach GlĂŒck. Individualismus drĂŒckt sich im ausgewĂ€hlten Klingelton aus. Dabei ist es doch eher Gleichmacherei.

Ja, hier unterscheiden sich doch die „westlichen Werte“ von den „östlichen“. Dem WestbĂŒrger, wo auch immer er lebt, ist das Bewusstsein, dass er nur in der Gemeinschaft leben, ĂŒberleben und sich entwickeln kann, grĂŒndlich, aber nicht restlos ausgetrieben worden. Statt dessen wird „SolidaritĂ€t“ eingefordert , als wenn man die einfordern könnte!

Toleranz? Tolerant sind wir, man hat uns das im Westen anerzogen, solange es unserem Wollen nicht widerspricht. Autofahrer sind tolerant gegenĂŒber Autofahrern, manchmal, Fahrradfahrer sind tolerant gegenĂŒber Fahrradfahrern, solange sie schnell genug sind. Voraussetzung fĂŒr Toleranz ist Wissen und innere Ruhe. Man muss also am Morgen Joga gemacht haben. Wer macht das schon? Und mit der Bildung ist es im westlichen Deutschen Volk auch nicht weit her.

Machen wir uns nichts vor. FrĂŒher, eher also, hatten die Herrscher des Reiches Deutscher Nation und die anderen, (die Queen feiert ja gerade ihr Thron-JubilĂ€um,) den Glauben an den einzigen Gott in der westlichen Welt, die drohte eine östliche zu werden, sie hatten ihren Glauben, Im Namen des Herrn, dieses Herrn ließ sich alles, aber auch alles, begrĂŒnden. Jede Schweinerei, jeder Mord, jede Misshandlung, das Verhungern, der Krieg, die Fronarbeit, bis aufs Blut, einfach alles. Heute sind es die westlichen Werte. Das Freiheit und die Autofahren. Und natĂŒrlich FastFood und Joga. Alles was wir im „Westen“ erfunden haben.

Meint ihr, die Russen sind auf McDo angewiesen? Sie malen einfach einen neuen Namen aufs Schild und schon haben sie ostwestliche Werte und ihr eignes FastFood. Und es gibt auch Piroggen und Boretsch. Was brauchen sie den amerikanischen Traum, wenn doch Sibirien so unendlich ist und der erste Kosmonaut/Astronaut/Taikonaut (Raumfahrer) ein Russe war und die erste Frau im Weltraum, die dort die Menschenrechte der Frauenmenschen verteidigte und reprĂ€sentierte, eben auch aus dem großen Land kam, mit der eigenen Rakete.

Der erste Schwarzamerikaner im Weltraum kam allerdings aus US-Amerika, mögen manche einwerfen. Und das ist wahr. Das ist einfach war, dagegen kann keiner was sagen, da sind westliche Werte, die da in den unendlichen Himmel flogen! Ein Schwarzer! Aus Amerika, wo die Sklaverei abgeschafft wurde! Das macht ihnen keiner nach! Da werden westliche Werte sichtbar! Aber im Bus gab es getrennte Abteile fĂŒr die Farben Schwarz und Weiß.

Im Osten wurde in einem großen Land die Leibeigenschaft erst 1905 vollstĂ€ndig abgeschafft.

Ach ja, die „Westlichen Werte“. Sei Kreuzzugzeiten gibt es sie und werden sie verteidigt. Oft, fast immer, außerhalb des Westens. Immer geht es um Handel, Rohstoffe, – frĂŒher nannte man schwarzafrikanische Sklaven „Schwarzes Gold“, heute wird das Oel so benannt – Geld und Macht. Immer geht es darum, Geld zu verdienen, Profit zu machen. Niemals ging es um Leben, friedliches Auskommen, ErnĂ€hrung, Wohlstand fĂŒr alle oder so was, weil ja das weniger als Ausdruck „westlichen Werte“ gezĂ€hlt wird. Putin nun mag genau das andere (Schillers Balladen, die MĂ€rchen in deutscher Sprache und Malerei und schwere Klassische Musik, auch einen gut gebrannten deutschen Korn) am Westen. Jedenfalls macht es den Eindruck.

Putin ist ĂŒbrigens einer der „Westlichsten“ Politiker des gefĂŒhlten Ostens. Wenn Putin nicht Putin wĂ€re und ein richtiger Russe auf den Thron kĂ€me, dann brauchte der keine RĂŒcksicht mehr nehmen, auf die Sympathien fĂŒr „westliche Wert“, Deutschland, McDonalds, Goethe, Wagner, van Gogh, in seiner breiten russischen Brust. Dann summt der ein Volkslied (Donkosaken) stopft sich ein weißes Tonpfeifchen, wie ehemals Katharina, die Grosse, und haut oben drauf, bis der „Westen“ ein „leicht zu ĂŒberblickender, geschmolzener Ort“ sein wird.

Vielleicht sollte der „Westen“, wenigstens aber „Europa“ aufwachen. Der Mensch, der einfache, braucht ein Dach ĂŒber dem Kopf und keine Raketen und atomwaffentragende Bomber; er braucht zu essen, vom Feld und aus dem Garten, ohne den tĂ€glichen Chemiemix, der uns krank macht, uns und die Kinder. Der einfache Mensch braucht die Freiheit, zu sprechen mit und zu seinem Nachbarn. Und der Nachbar braucht die Freiheit zu widersprechen. Und er braucht kein Liederbuch der Konzerne, damit er in diese profitheischenden Lieder einstimmen kann, wie in den Kirchen einst und jetzt. Der einfache Mensch, braucht seinen Nachbar und seine Eltern und seine Kinder und alle brauchen sie Bildung, diese Welt zu begreifen, denn dann kann ihnen keiner mehr erzĂ€hlen: Dieser Krieg ist unvermeidbar und Waffen schaffen Frieden.

Aber nein, wir singen die Lieder – und der Deutsche singt, pervers, auch noch englisch-sprachig gegendert – der AktionĂ€re. Wir ernĂ€hren sie an unserer Brust und wischen ihnen
. Das fĂŒhrt zu weit.

Es gibt keine „Westlichen Werte“. Es gibt Essen und Wohnung, Humanismus, AufklĂ€rung und SolidaritĂ€t, Frieden und Austausch. Der Mensch ist nicht sein eigener Feind. Nur ganz wenige, kranke, sind jedes Menschen Feind. Es kommt darauf an, sie zu erkennen und zu bezeichnen. Laut.

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