Artikel getaggt mit Corona

Der Tod und die Maschine ( 1)

Die Inflationsrate stieg (Aug. 21) offiziell auf 3,8 Prozent. In den USA ist die Teuerungsrate auf 5,4 Prozent gestiegen. Die Steigerungsrate steigt. Das ist hyperbolisch. Merkt noch jemand was oder sind inzwischen alle wie der Hase mit den großen Augen im Angesicht der Katastrophe erstarrt oder tief im Bau verkrochen?
Die SystemglÀubigen sagen: Ist doch klar, wer soll denn das alles bezahlen, die KlimaschÀden und die CoronaschÀden?
Die Systembegreifenden aber könnten sagen: Ist doch klar, die Großkopferten sind auf dem Einkaufstrip. Nie war es einfacher das Volk auszuplĂŒndern, als in dieser globalen, um sich greifenden, ausufernden System- oder „systemischen“ Krise! Und die Großkopferten greifen zu, wo sie nur können, wie sie es gelernt haben und wie es die einzige Möglichkeit fĂŒr sie ist, den Überlebenskampf der Großkopferten zu ĂŒberleben.
Noch gibt es wahrscheinlich in deutschen Landen zu wenige Menschen, die hungern. Noch kann fast jeder HĂ€uselebauer seine Kredite bedienen. Noch sind Plaste-Kinderpistolen so billig, dass sie zu jedem Kindergeburtstag geschenkt werden können. Aber schon werden Autos nicht mehr gekauft, sie werden „geleast“. GrundstĂŒck und Haus zu besitzen ist nur wenigen vergönnt. Meist besitzen sie nur Kredite und wohnen praktisch auf Pump, solange sie die Kredite bedienen können.
Bezahlt wird mit Plastikkarten, das ist praktisch und so einfach. Und so zeitsparend. Aber Zeit spart nicht einmal das Bezahlen selbst. Den Geldschein aus dem Portemonnaie nehmen, ihn auf den Verkaufstresen legen, das Wechselgeld einzusammeln ist genau so schnell getan, wie die Karte aus der Tasche zu fummeln, sie ein oder zweimal oder nochmal ĂŒber das LesegerĂ€t zu ziehen. Den grimmigen Blick und das Nicken der VerkĂ€uferin abzuwarten.
Die Geldscheine haben einen Vorteil: Man kann sie unters Kopfkissen legen. Wenn es zu viele sind, dann lassen sie sich auch im Keller unterbringen. Jedenfalls hat man auch Geldscheine zur Hand, wenn einem die Bank den Einlass verweigert.
Die Goldene Platinum-Karte hat einen Nachteil: Sie lĂ€sst sich durch praktisch alles und jeden abschalten: Durch die Bank, durch den Stromanbieter (was nĂŒtzt die Karte, wenn das Terminal nicht geht), durch den Telekommunikationsanbieter, durch elektromagnetische Invasion(Sonne), durch den Staat(i.A. des Verfassungsschutz), durch Hacker und andere(Verbrecher).
Die Karte hat einen weiteren Nachteil: Dein Nachbar hat kein Terminal (LesegerĂ€t). Er kann sich deine Karte von allen Seiten ansehen, aber er wird keinen geldlichen Vorteil davon ziehen können. Das meint: Du kannst ihn, fĂŒr was auch immer, mit dieser Karte nicht befriedigen. Damit wird die VerfĂŒgbarkeit der Zahlungsmittel fĂŒr den BĂŒrger sehr eingeschrĂ€nkt.
Aber genug vom Geld geredet. Tun wir was!
Wenn jemand meint, diese Inflation sei die Folge des Klimawandels oder der anhaltenden Coronakrise, dann liegt er falsch. Das Geld, welches so großzĂŒgig von den Regierungen, auch der bundesdeutschen, an das Volk gegangen sind, die sind in der Inflation gar nicht zu spĂŒren. Diese Belastungen(Staatsschulden), die durch die Milliarden, die an Lufthansa und Daimler, an Bayer und Span-Lieblinge ausgezahlt wurden, entstehen, die tauchen erst wieder in der Zahlungsbilanz des bundesgermanischen Staates auf und mĂŒssen ĂŒber zu erhebende Steuern von den BĂŒrgern des Staates eingebracht werden. Ob das eine Opfer-Steuer oder eine Erhöhung der Mehrwertsteuer oder was anderes wird, das ist noch nicht klar. Klar ist, dass die Lufthansa-Milliarden aus der Tasche der Steuerzahler, also von Dir und mir, genommen werden. Mit Zinsen.
Die Klimasteuern, die gibt es ja schon. Da wird etwas auf die Oel-, Gas- und Heizoel- und Heizgas- und Benzin- und Diesel-Preise aufgeschlagen. Der Berufs-Pendler zahlt und der Rentner, der seine Butze heizt.  Die Konzerne dĂŒrfen sich ihre CO2-Steuern gegenseitig verkaufen und so als AufwĂ€nde in die Betriebsausgaben einrechnen- bzw. aus den zu zahlenden Steuern rausrechnen. Das kann der Rentner nicht, der hat den ungeminderten Spaß. Der Dieselpreis liegt manche Stunde ĂŒber dem Wert von 1,50 Euro. Der Durchschnittspreis fĂŒr das Jahr 2020 wird mit 112,4 EuroCent angegeben, mehr als 17 EuroCent (>15%) unter dem gegenwĂ€rtigen Durchschnittspreis(130,6 EuroCent).
Aber zurĂŒck zum Ursprung. Die Tausenden, die in Berlin am Wochenende auf der Strasse waren, gegen den ausdrĂŒcklichen Willen der Regierenden, haben fĂŒr Freiheit, Recht, Demokratie und auch Frieden demonstriert. So jedenfalls ist es den skandierten Lauten zu entnehmen gewesen. Sie haben nicht gegen Inflation oder AusplĂŒnderung, gegen Steuern oder RĂŒstungsindustrieausbau demonstriert, auch nicht fĂŒr eine gerechte Bezahlung, nicht mal fĂŒr die gerechte Bezahlung der Angestellten des Gesundheitswesens (der „Gesundheits“konzerne). Sie haben fĂŒr Recht und Freiheit und Demokratie demonstriert. Und das ist auch gut so. Das sollten alle machen. Das sollten die HĂ€uselebauer machen und die PflegekrĂ€fte und die Rentner und die Pendler und alle anderen, die die Milliarden bezahlen mĂŒssen, die die Lufthansa-AktionĂ€re bekommen haben.
(Mal zur ErklĂ€rung: Solange der Konzern, zum Beispiel Lufthansa, gut verdient, werden Dividende an die AktionĂ€re ausgezahlt. Sie bekommen also Geld. Das ist der private Gewinn. Auch „privatisierung des Gewinns“.  Wenn jetzt die Krise kommt, der Konzern in die roten Zahlen geht, kein Geld verdient wird, sondern Geld  „verlorengeht“, dann muss der Staat also der Steuerzahler, also alle Arbeitenden, den Verlust tragen. Das nennt man „Vergesellschaftung der Verluste“. Um hinterher wieder den Gewinn abzuschöpfen. Eine Win-Win-Situation fĂŒr die AktionĂ€re.)
Aber: Recht kann man sich in diesem Staat kaufen, Freiheit auch. DafĂŒr braucht also nicht demonstriert werden. Und Demokratie? Wer weiß schon was das ist? Die bĂŒrgerliche Demokratie? Die haben wir doch, auch wenn sie nicht so aussieht, wie sich das einige ertrĂ€umen oder der Idealzustand ist, der in bundesdeutschen LehrbĂŒchern suggeriert wird. Oder die Demokratie, die in Athen war – eine Demokratie, von der Frauen und Sklaven ausgeschlossen waren?  Oder eine Demokratie, wie sie in der Deutschen Demokratischen Republik war? Oder wie sie zumindestens in deren Verfassung zu lesen war: „Alle politische Macht in der Deutschen Demokratischen Republik wird von den WerktĂ€tigen ausgeĂŒbt. Der Mensch steht im Mittelpunkt aller BemĂŒhungen der sozialistischen Gesellschaft und ihres Staates.“ ??
Das GG (Grundgesetz der BRD) beschwört ja die Freiheit (siehe oben, kann man kaufen) und die WĂŒrde und die Menschenrechte und die Gleichheit aller Menschen. In der Praxis aber das sind hohle Worte. Alle wissen es. Ein Mensch mit Platinkreditkarten ist in diesem Staat auf keinen Fall gleich mit einem Menschen, der Arbeitslosengeld bezieht. Er hat auch eine andere WĂŒrde, die nicht durch jeden Angestellten der Agentur in den Dreck gezogen werden kann, denn er kann AnwĂ€lte bezahlen. 
Wenn die Leute also auf die Straße gehen, dann sollen sie fĂŒr Recht und Freiheit und WĂŒrde eintreten. Das hilft. Gelegentlich könnten sie auch dafĂŒr eintreten, dass die Gesundheit des Menschen nicht gnadenlos vermarktet wird. Weder fĂŒr Impfungen, noch fĂŒr sinnfreie Untersuchungen oder gnadenlose LebensverlĂ€ngerung an Maschinen. Lasst sie doch zur Zeit sterben, die Menschen. Das Leben ist endlich und manchmal fĂŒhrt eine Krankheit zum Tod. Wenn der Körper nicht mehr kann oder will, wenn er Seele und Denken nicht mehr trĂ€gt, dann muss auch Schluss sein können mit der QuĂ€lerei. Das ist auch WĂŒrde und Menschlichkeit.
Joe Black.
 
 
Rating 3.00 out of 5
[?]

Tags: , ,

Null Covid Bock!

Ich habe so die Schnauze voll. Wie weit muss der Verstand gelitten haben. Vor kurzem ging so eine Kampagne durch die Medien. NullCovid oder ZeroCowid oder #ZeroCovid ist die Initiative, die scheinbar von LINKS ausgeht und auch die Betriebe, Fabriken, Schulen und BĂŒros schließen will und die Aufsicht ĂŒber den totalen Shutdown an die ArbeiterInnen ĂŒbergeben will. Es geht um die ABSOLUTE Stilllegung, um TOTALES Runterfahren aller AktivitĂ€ten.

Wie weit muss der Verstand gelitten haben, wie weit muss das GeschwĂŒr der Dummheit sich schon vorgearbeitet haben, wie weit muss das Wissen aus den Köpfen schon ausgeblasen worden sein durch Xbox-Ballerspiele und „Hartz aber herzlich“ und Seifenschmierentheater??

Null, total, absolut, das ist schon mitten drin in ein einer absoluten Welt, in einer Welt der Diktatur, des Faschismus! Und es ist die scheinbar linke Bewegung, die dem noch Vorschub gibt. Die SÀuberung des Reichstages von der Opposition geschah noch gegen Widerstand in der politischen Welt. Die SÀuberung des Bundestages von der Opposition scheint schon vollzogen. Jedenfalls sind es nicht die sogenannten linken KrÀfte, die da in der Gegenwehr sind.

Seht euch um: Die Gesichter sind verschwunden, das LĂ€cheln, die Menschen weichen sich aus, scheuen jede BerĂŒhrung, sehen sich nicht mehr in die Augen, Tanz, Sport und Spiel sind verboten, fröhliche Kinder nur noch hinter verschlossenen TĂŒren, arbeiten erlaubt, fĂŒr den Sieg, Alte gehören weggesperrt, sind ĂŒberflĂŒssige Fresser, Freiheit ist Schweigen, Kritik ist leugnen, Null ist Alles, die Grenzen werden geschlossen, jeder ist Niemand, die Impf-Helfer wachen ĂŒber die Volksgesundheit, die Uniformen sorgen fĂŒr Jeden. Seht euch nicht um.

Es ist an der Zeit die Betriebe nicht mehr zu betreten, ja. Bleibt vor dem Tor stehen. Atmet die frische Luft, zeigt eure Gesichter! NatĂŒrlich mit Abstand.

Ich habe so die Schnauze voll. Um ziebzehn Uhr, wenn ich von der Arbeit komme lĂ€utet immer die Kirchenglocke auf dem Turm. Es ist niemand gestorben. Sie lĂ€utet immer, vielleicht lĂ€utet sie auch gar nicht und es nur ein TontrĂ€ger, der regelmĂ€ĂŸig abgespielt wird, um die Zeit anzuzeigen, besser anzuhören. Die verscheißern uns ja ĂŒberall. Meine Oma erzĂ€hlte, wie immer die Heldenglocke gelĂ€utet wurde, wenn einer gefallen war. Dann haben sie es aber verboten. Es waren zu viele und das macht Angst.

Vielleicht haben sie es ja jetzt auch verboten, die Glocken zu lĂ€uten Ich habe jedenfalls dieses Jahr die Totenglocke noch nicht gehört , nur einmal, da ist Pfarrer Rendtmeier gestorben. Aber der war 96, nicht Fan, war er ja auch, aber er hat immer den MĂ€dchen in die Backen, die Hinterbacken, gekniffen. Er war 96 Jahre alt. Jedenfalls hat er keine Chorknaben vernascht. Eher mal einen ĂŒber den Durst getrunken. Und gestorben ist er trotz Corona. Hat er gesagt. Wenn das jetzt so ist, hat er gesagt, dann mĂŒĂŸte er vielleicht noch ein Weilchen auf dieser Erde bleiben, damit er seine SchĂ€fchen aufklĂ€ren kann. Die sind ja alle so verloren, die werden ja so verscheißert, er kann es ja sagen, ihm tut keiner mehr was. Aber tot ist tot.

Jetzt kommen die Nachrichten. Ich muss gleich los zur Arbeit. Die Kinder zum Schulbus bringen, heute kriegen sie wieder einen neue Maske, wer soll das jeden Tag bezahlen, sie reißen sie sich vom Gesicht und dann sind sie dreckig und dann mĂŒssen sie eine Neue haben. Dann ich zum Bus, in die andere Richtung.

17tausend Infizierte bei 34tausend Inzidenzien und 8 belegten Betten von 7prozent ins Schienbein. Ich höre da nicht mehr hin. Das ist unlogisch.

Und dann der Wetterbericht mit trocknen Wolken. Mir reichts. Wenn die wenigstenss die 6. Klasse erreicht hÀtten, die solche Zahlen raushauen, dann könnten die sich das selber ausrechnen. Da stimmt irgendwas nicht.

Vorsicht, Achtung:  Das ist eine Textaufgabe, lasst euch von euren Eltern helfen! Wenn von 15.000 Krankenhausbetten in einem Land 2 KrankenhĂ€user geschlossen werden und wenn also 1500 Krankenhausbetten und davon 25 Intensivbetten und davon waren 20 Betten belegt, wenn also das Krankenhaus wegrationalisiert wurde, weil es einfach keinen Gewinn eingefahren hat, das ist ja verstĂ€ndlich, wenn es heute also weg ist, wieviel Intensivstationsbetten stellt es dann heute zur VerfĂŒgung? Richtig, vollkommen richtig! Gut und wieviel davon sind dann bei 80% Auslastung belegt? Die wollen uns verscheißern. Mit mir nicht. Schmiert Euch Eure Zahlen in die Haare!

Ich sitze im BĂŒro. Heimarbeit ist nicht, habe ich abgelehnt. Hat auch der Chef abgelehnt. Ich hĂ€tte die ganze AusrĂŒstung mitnehmen mĂŒssen. Da sitzen wir. Absaugvorrichtung, die in der ersten Woche eine angenehme LautstĂ€rke hatte, jetzt aber zieht es und ich habe schon den zweiten Schnupfen durch in diesem Winter und mit dem Kollegen treffe ich mich an der Kaffeemaschine. Trotz der rumfliegenden Viren und Bazillen. Das hat uns die ganzen Jahre vorher auch nicht gestört.

Jetzt sollen wir uns auch noch testen lassen. Aber der Chef sagt, QuarantÀne gibt es nicht, dann könnt ihr ja gleich im Homeoffize arbeiten. Und wer soll dann die Fahrer abfertigen?

Ich denke wir sollten dem Spuk ein Ende bereiten. Ob Virus oder nicht. Wenn die Leute sterben wĂŒrden wie die Fliegen oder alle zusammen zu Hause krank im Bett liegen wĂŒrden, dann mĂŒĂŸte man vorsichtig sein, aber solange die sich hier alle auf Arbeit rumdrĂŒcken, was soll da der ganze Coronaspuk? Nur damit wir nicht in die Kneipe gehen oder in den Urlaub fahren können? Ne, ich habe die Schnauze voll. Ich höre da nicht mehr hin. Basta.

Rating 3.00 out of 5
[?]

Tags: , , ,

Hindukusch und Corona

Streichholz 24.2.2021

Die Demokratie wird am Hindukusch verteidigt.

Der Bundestag tagt.  Es wird dieses Mal nicht vom Gesundheitsminister entschieden, aber es wird entschieden. Die Mission, das Mandat, die humanitĂ€ren Maßnahmen, das Wiederaufbauprogramm, also kurz: Der Krieg geht weiter.

Vornevertedigung am Hindukusch, einer hat es mal ausgesprochen und dann musste er gehen, seinen Posten verlassen.

GrĂŒne und SPD stimmten 2001 fĂŒr den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Wer den Einsatz von Soldaten in Waffen, fĂŒr was auch immer, „humanitĂ€r“ nennt, ist entweder verbrecherisch naiv oder einfach verbrecherisch.

Schon hier zeigt sich der Charakter der ParteienfĂŒhrungen, der Berufspolitiker in den beiden Parteien, die fĂŒr sich in Anspruch nehmen „links“ zu sein. Es sind Kriegs-Politiker.

In diesem Land, in dem Deutschland keinen Krieg fĂŒhrt, sind nach unterschiedlichen ZĂ€hlungen zwischen 26 und 59 Deutsche gestorben. Das ist nicht mehr als im Urlaubsland Thailand im gleichen Zeitraum. Am Hindukusch waren es allerdings Soldaten in Thailand, meist Urlauber.

Die toten Afghanen hat mir noch keiner vorgezĂ€hlt. Es gibt ĂŒber 55000 Tote dort, die auf Corona zurĂŒckgefĂŒhrt werden. FĂŒr den nicht erklĂ€rten Krieg finden sich keine Zahlen.

Die deutschen Politiker zieht es auch nach Mali, nach Schwarzafrika. Die Kolonien haben sie lange verloren. Jetzt dĂŒrfen sie sie bei den Franzosen ein wenig mitspielen. Aber fĂŒr den AktionĂ€r spielt es keine Rolle, ob der Politiker, der seine Interessen in der ehemaligen französischen Kolonie vertritt, die deutsche, die englische oder die französische Sprache benutzt. Auch die Sprache der bezahlten und bewaffneten Handlanger ist dem AktionĂ€r und dem Politiker so ziemlich gleich. Die Toten Afrikaner werden nicht gezĂ€hlt.

Sie sind beschÀftigt mit der Unsicherheit

Vielleicht muss das so sein. Vielleicht soll es den totalen Kollaps geben. Den Schauspielern wird verboten, ihre Welt darzustellen, den Musikern wird verboten, die Massen zu erheitern, den Lehrern wird verboten, den Kindern das kleine Einmaleins beizubringen. Wozu sollen sie lesen, wenn sie doch nur Kreuzchen machen mĂŒssen hinter dem richtigen Parteisymbol? Und allen wird die Seele genommen und das GefĂŒhl und das menschliche Miteinander.

Der von Menschen befreite Markusplatz atmet auf und ist in seiner wahren architektonischen GrĂ¶ĂŸe zu sehen. Seltsam, fast wie Ruinen muten die Hotelburgen an Spaniens SonnenkĂŒste an, Ruhe strömt ĂŒber die HĂ€nge der Alpen.

Das haben wir getauscht.

Das ist der Preis fĂŒr saubere Luft: Bettelnde Musiker, stressĂŒbervorderte Eltern, Analphabeten, gefĂŒhlskalte Sozialarbeiter, die vorher eine GaststĂ€tte fĂŒhrten, Handwerkerkinder, die keine Ausbildung finden, Puppenspieler, die ihre Figuren öffentlich verkaufen, Ausstellungen, die nur vom Reinigungspersonal besucht wird, oder nicht einmal dass, weil diese schon entlassen sind.

Sterne reisen immer weiter ins All. Die Welt dreht weiter. Sie kĂŒmmert sich nicht um uns. Nicht um den DreizehnjĂ€hrigen am Ufer des Mali-Flusses mit dem G8 ĂŒber der Schulter, nicht um den Arzt, der mit der Maske ĂŒber Nase und Mund am Donauufer sitzt. Sie mĂŒssen es selbst tun. Oder es muss ihnen jemand sagen: Wirf das Gewehr weg, Du brauchst es nicht um glĂŒcklich zu sein! Nimmt die Maske ab, damit die Menschen Dir in das Gesicht sehen können, in Dein LĂ€cheln, mit dem Du die Patienten heilst.

Julius Turm

Rating 4.00 out of 5
[?]

Tags: , , ,

Totale

Entwicklung ist nicht Wachstum

Die Anzahl der Waren und Dienstleistung und auch der Umfang dieser, wachsen stĂ€ndig. Die kapitalistische Wirtschaftsordnung braucht stĂ€ndiges Wachstum. Es ist ein Vorteil fĂŒr die Nutznießer des Wirtschaftens, es ist ein Vorteil fĂŒr die Menschheit, es scheint alles glatt zu laufen und zu jedem Vorteil der Menschen. Scheinbar wollen wir es auch alle, weil es uns anscheinend immer bessere und mehr materielle GĂŒter und Dienstbarkeiten zukommen lĂ€ĂŸt, die unser Leben dem Anscheinnach schöner machen.

Es ist gut, wenn genug Nahrungsmittel produziert werden können und genug vorhanden sind, soviel, dass wir es uns leisten können, solche zu vernichten, die noch verwertbar wĂ€ren (Dass gleichzeitig Millionen Menschen hungern, das lassen wir mal außen vor. Diese Hungernden und Verhungernden könnte die kapitalistische Landwirtschaft auch ernĂ€hren, wir sind ĂŒberzeugt davon und es ist auch ein Fakt, dass es der kapitalistischen Landwirtschaft gelingen wĂŒrde.).

Es ist gut, wenn wir jederzeit jedes Ding, was unser Leben leichter macht oder machen könnte, erwerben können. Und wir sind gegen die Unbilden der Natur geschĂŒtzt, wir haben Spaß am Dasein und mĂŒssen uns um unsere Gesundheit und die unserer Kinder immer weniger Sorgen machen (Ist das so?).

Gleichzeitig ist dieses Wachstum, dieses stĂ€ndige Verbessern und das stĂ€ndige Erweitern des Angebots ein Muss fĂŒr die Teilnehmer an der kapitalistischen Wirtschaftsweise. Das will ich kurz, also nicht ausfĂŒhrlich begrĂŒnden. Wer mehr BegrĂŒndung will, der muss sich mit den Wissenschaftlern beschĂ€ftigen, zum Beispiel mit Marx.

Also zur kurzen BegrĂŒndung: Jeder der als Kapitalist (Das ist keine Anklage, es bezeichnet lediglich die Art des Wirtschaftens) am Markt bestehen will, muss sich gegen seine Mitbewerber / Konkurrenten behaupten. Er muss schneller, billiger, neuer oder anderweitig in der Lage sein, seine Konkurrenten auszustechen, sonst tun sie es mit ihm. Das ist kein böser Wille, sondern erforderlich, um seine eigenen Produkte an den Markt zu bringen und prĂ€sent zu bleiben. Selbst wenn eine weitgehende Marktbereinigung stattgefunden hat und nur wenige Groß-Konkurrenten den Markt unter sich aufgeteilt haben, hört dieser Zwang nicht auf. Denn schneller und billiger zu werden bedeutet auch, dass die Gewinne immer geringer werden, weil der Kreislauf des Geldes, die Beziehung zwischen Geldaufwand (Kredit), Produktionsaufwand (GehĂ€lter u.a.) und Erlös sich angleichen. Ohne die Differenz zwischen Aufwand und Erlös aber macht die Produktion fĂŒr den Unternehmer keinen Sinn, denn er lebt ja von der Differenz.

Der Zwang zum Wachstum ist also auch ein Fluch, der ĂŒber jedem Unternehmer schwebt.

Auch ist ein Zwang zur Entwicklung vorhanden. Der Produzent muss mit Neuerungen auf den Mark kommen. Es sichert ihm Vorteile gegenĂŒber den Konkurrenten, aber es sichert auch bei MarksĂ€ttigung (genug Produkte mit einer bestimmten Eigenschaft sind am Markt vorhanden) den weiteren Absatz von Produkten mit neuen Eigenschaften ab und somit die Fortsetzung der Produktion und das Bestehen des Betriebes.

Entwicklung und Wachstum sind also nicht wegzudenkende Eigenschaften des kapitalistischen Wirtschaftens. Das scheint ein Segen fĂŒr die Menschheit zu sein, denn der Mensch ist ja Nutznießer dieser Eigenschaften. Bis zu einem gewissen Punkt. An irgendeiner Stelle in diesem ewigen Ringen um bessere Produkte kommen die Unternehmer an die Grenzen des Sinnvollen. Wer braucht beleuchtete Kinderschuhe? Wer braucht ein Zweit-Handy? Und in welchem VerhĂ€ltnis steht der Zugewinn an LebensqualitĂ€t(!) zu dem Aufwand (der dann weder aus Geldsicht noch aus Sicht der verbrauchten Ressourcen, zu bezahlen ist)?

Die große Pause

Die ehemalige Arbeiterklasse ist gespalten. Sie war gespalten. Sie bestand aus Arbeitern und Arbeiterinnen. Jetzt ist sie wieder zusammengefĂŒhrt zur ArbeiterInnnenklasse.

NullCovid oder ZeroCowid oder #ZeroCovid ist die Initiative, die scheinbar von LINKS ausgeht und auch die Betriebe, Fabriken, Schulen und BĂŒros schließen will und die Aufsicht ĂŒber den totalen Shutdown an die ArbeiterInnen ĂŒbergeben will. Es geht um die ABSOLUTE Stilllegung, um TOTALES Runterfahren aller AktivitĂ€ten.

Im Radio wird heute frĂŒh der Aufruf gestartet, sich als COVID-Impf-Helfer zu melden.

Wie weit muss der Verstand gelitten haben, wie weit muss das GeschwĂŒr der Dummheit sich schon vorgearbeitet haben, wie weit muss das Wissen aus den Köpfen schon ausgeblasen worden sein durch Xbox-Ballerspiele und „Hartz aber herzlich“ und Seifenschmierentheater??

Null, total, absolut, das ist schon mitten drin ein einer absoluten Welt, in einer Welt der Diktatur, des Faschismus! Und es ist die scheinbar linke Bewegung, die dem noch Vorschub gibt. Die SÀuberung des Reichstages von der Opposition geschah noch gegen Widerstand in der politischen Welt. Die SÀuberung des Bundestages von der Opposition scheint schon vollzogen. Jedenfalls sind es nicht die linken KrÀfte, die da in der Gegenwehr sind.

Seht euch um: Die Gesichter sind verschwunden, das LĂ€cheln, die Menschen weichen sich aus, scheuen jede BerĂŒhrung, sehen sich nicht mehr in die Augen, Tanz, Sport und Spiel sind verboten, fröhliche Kinder nur noch hinter verschlossenen TĂŒren, arbeiten erlaubt, fĂŒr den Sieg, Alte gehören weggesperrt, sind ĂŒberflĂŒssige Fresser, Freiheit ist Schweigen, Kritik ist leugnen, Null ist Alles, die Grenzen werden geschlossen, jeder ist Niemand, die Impf-Helfer wachen ĂŒber die Volksgesundheit, die Uniformen sorgen fĂŒr Jeden. Seht euch nicht um.

Es ist an der Zeit die Betriebe nicht mehr zu betreten, ja. Bleibt vor dem Tor stehen. Atmet die frische Luft, zeigt eure Gesichter! NatĂŒrlich mit Abstand.

Ende des Wachstums

Irgendwann geht es mit dem Wachstum nicht mehr weiter. Es lassen sich nicht noch mehr GegenstÀnde produzieren, weil sie sich nicht mehr verkaufen lassen. Auch die Eigenschaften lassen sich nicht mehr mehren, weil niemand einen sprechenden Stuhl braucht oder leuchtende Schuhe. Mal abgesehen davon, dass jeder Mensch nur begrenzte Lebenszeit und AufnahmefÀhigkeit besitzt und nicht zwei Handys, ein Tablett und zwei Kinder gleichzeitig bedienen kann.

Dann ist ein Punkt gekommen, an dem sich der Unternehmer etwas neues einfallen lassen muss.

Klaus Kleiner

Rating 3.00 out of 5
[?]

Tags: , ,

Diktatur braucht einen Diktator


.

Jede vernĂŒnftige Diktatur hatte seinen Diktator. Als waschechtem Deutschen fĂ€llt uns natĂŒrlich sofort Franko ein. Dabei hatten wir selbst einen guten, also einen, der gut zum Diktator taugte. Der Adolf ist als Diktator nicht zu verachten, der hatte es drauf. Diktatoren gibt es einige. Sie haben einen knackigen einprĂ€gsamen Namen (Ausser Mussolini, aber der ist ja Italiener und kann sich das leisten), können knackige Reden halten, greifen bei ihrer AnhĂ€ngerschaft knackig durch und brauchen eine Wirtschaftselite und politische Freunde, die sie nach oben putschen oder intrigieren, an die Spitze eines Staates. Vielleicht brauchen sie auch ein bisschen Volk, ĂŒber das sie herrschen und das sie zum Stillhalten zwingen können.

Wenn sie dann oben sind, dann mĂŒssen Diktatoren genau so skrupellos gegenĂŒber jeder menschlichen Empfindung, selbst der eigenen, durchgreifen gegen jedermann, um eigene Vorstellungen und die Vorstellungen der  Elite und der Freunde ( siehe oben) vollendet durchzusetzen.

Pinochet in Chile zum Beispiel hatte die eigenen Wirtschaftseliten  und die der USA hinter sich und die CIA und die gutbĂŒrgerlichen Parteien im eigenen Land und anderer LĂ€nder. Menschrechtsverletzungen waren fĂŒr ihn gar kein Problem. Zu tausenden hat er Landsleute umbringen lassen.  Aber nur als Abschreckung und wenn sie nicht gehorchten. Und fĂŒr seine Freunde, die US-amerikanische Wirtschaftler hat er flux den Zoll gesenkt und einige Sachen zurĂŒckprivatisiert.

Einige afrikanische Diktatoren haben vorrangig in die eigene Tasche gewirtschaftet. Sie haben die Ressourcen des Landes an die westlichen Wirtschaftsgesellschaften verscherbelt und haben sich und ihren Vasallen und  MitlĂ€ufern Gutes getan.

Manche Diktaturen sollen ja ohne Diktator auskommen. Als erste Beste fĂ€llt uns da die Diktatur des Proletariats ein. Obwohl ja Stalin oft und gerne als Diktator benannt wird, kĂ€me doch kaum jemand auf die Idee den Herrn Ulbricht oder auch Herrn Honecker als Diktatoren hinzustellen.  Eventuell kann man sie als Despoten benennen. Obwohl ich dazu neige, die Herrschaftsform in seiner spĂ€ten Zeit eher als Autokratie zu bezeichnen. Sie haben auch mehr fĂŒr das Volk getan als fĂŒr sich selbst oder die Wirtschaftsbosse, die es nicht gab.  Also, die Diktatur des Proletariats scheint keine echte, gute Diktatur zu sein.

Jede gute Diktatur braucht einen Diktator.  Wenn ich mich so im Bundesdeutschen Land umsehe, dann fĂ€llt mir keiner auf, der ein guter Diktator werden könnte. Und die Coronaidioten, Coronaleugner, Querdenker und die anderen Chaoten, Anarchisten und Mehrdenker, sprechen von der Diktatur, die ja inzwischen in Deutschland herrschen soll. Als Beweis bringen sie das Gesetz zur Zwangseinweisung von Behinderten in staatliche Pflegeeinrichtungen vor, welches der Span vorbereitet.  Sie sprechen von Lager und Absonderung und Euternasie. Sie meinen damit den Aufbau einer Diktatur in Deutschland beweisen zu können. Hilfsweise fĂŒhren sie die Gleichschaltung der Medien an und die UnterdrĂŒckung Andersdenkender, bis zur Wegsperrung oder die Vorbereitung fĂŒr Lager fĂŒr sogenannte Impfgegner.

Alles Quatsch. Eine vernĂŒnftige Diktatur braucht einen ordentlichen Diktator. Woher aber nehmen?

Niemand wird doch ernsthaft behaupten, ein Spahn eigne sich zum Diktator? Oder ein Merz, diese dĂŒrre Gestalt?  Spahn kann zwar reden, aber vom Hocker reißen kann seine Rede nicht. Merz hĂ€tte das richtige Redeformat, aber er hat nicht die richtigen AnhĂ€nger aus der Wirtschaft. Die Merkeline hat ja wohl ausgedient. Herzhafte Reden, und AussprĂŒche, wie „Wollt Ihr den totalen Lockdown?!“ kann von ihr nicht erwartete werden. Und Altmaier? Ich bitt‘ Sie!

Es gibt also keinen ordentlichen Diktator. Oder er wird noch irgendwo versteckt. Auch kam mir Söder mal so in die Gedanken. Könnte ja sein. Der hat jedenfalls irgendwie einen Hang dazu. Auf der anderen Seite: Sechzehn BundeslĂ€nder, alle mit einer politischen Elite versehen, alle haben andere Freunde, politische und wirtschaftliche. WĂ€hrend die einen mehr in Richtung RĂŒstung gehen, die anderen mehr in Richtung Pharmaka oder Automobil, sind die nĂ€chsten mehr amerikanisch eingestellt. Da wird es keine Einigung geben, Jede will was anderes, wie soll da ein gesamtheitlicher Diktator gefunden werden?

Und wenn kein Diktator, dann keine Diktatur. Wir können aufatmen. So was kommt bei uns nicht. Nie mehr.

Euer Pite Panik

Rating 4.00 out of 5
[?]

Tags: , ,

Count per Day - DEBUG: 0 s
  1. Server: Apache/2.4.57 (Unix)
    PHP: 7.4.33
    mySQL Server: 5.7.38-log
    mySQL Client: 5.6.45
    WordPress: 6.0.5
    Count per Day: 3.6.1
    Time for Count per Day: 2023-06-07 00:03
    URL: www.kraax-online.de/tag/corona/
    Referrer:
    PHP-Memory: peak: 51.74 MB, limit: 512M
  2. POST:
    array(0) { }
  3. Table:
    wp_cpd_counter: id = int(10)   ip = int(10) unsigned   client = varchar(500)   date = date   page = mediumint(9)   country = char(2)   referer = varchar(500)  
  4. Options:
    version = 3.6.1
    onlinetime = 300
    user = 0
    user_level = 0
    autocount = 1
    dashboard_posts = 20
    dashboard_last_posts = 10
    dashboard_last_days = 10
    show_in_lists = 1
    chart_days = 60
    chart_height = 100
    countries = 20
    exclude_countries =
    startdate = 2010-04-01
    startcount = 366
    startreads = 150
    anoip = 1
    massbotlimit = 25
    clients = Firefox, MSIE, Chrome, AppleWebKit, Opera
    ajax = 0
    debug = 1
    referers = 0
    referers_cut = 1
    fieldlen = 150
    localref = 0
    dashboard_referers = 20
    referers_last_days = 7
    no_front_css = 0
    whocansee = edit_others_posts
    backup_part = 1000
    posttypes =
    chart_old = 0
  5. called Function: count page: x
  6. called Function: getPostID page ID: -418
  7. Post Type: - count it
  8. called Function: count (variables) isBot: 1 countUser: 1 page: -418 userlevel: -1
  9. showFields : 0.00097 - 51.68 MB
    rows - SHOW FIELDS FROM `wp_cpd_counter`

GeoIP: dir=0 file=- fopen=true gzopen=true allow_url_fopen=true