Archiv für Juni 2021

Die mutigen Britten

 

Ein britisches Kriegsschiff fährt in ehemals ukrainischen, jetzt russischen Gewässern und lässt sich nicht von den Russen beeindrucken.

Die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik ist in Zeiten, als die UdSSR noch eine solche war, mehr irrtümlich vom Obersten Sowjet bzw. Chruschtschow (nach dem Tode Stalins zum Sekretär, später zum 1. Sekretärs der KPdSU gewählt und ab 1958 Ministerpräsident der UdSSR) mit der russischen Krim  beschenkt worden.  Die Halbinsel Krim gehörte seit dem Ende des Russisch-türkischen Krieges 1774, also seit der Eroberung unter der Kaiserin Katharina II., der Großen, einer Tochter des deutschen Volkes und ihrem Feldherrn Potjomkin zum Russischen Kaiserreich. Schon zu Zeiten der CCCP war die Krim hauptsächlich mit russischstämmigen und russischsprechenden Menschen bevölkert. Zu Sowjet-Zeiten war das auch kein Problem. Selbst die Tschukschen machten in Jalta Badeurlaub. Und im Rest der Sowjetunion (Union der Sozialistischen Sowjet – Republiken) lebten die Völker ja auch friedlich neben- und miteinander. Selbst die Georgier. Jedenfalls bilden ethnische Russen seit mehr als einem Jahrhundert die anzahlmäßig stärkste Bevölkerungsgruppe. Die ethnischen Ukrainer (wer auch immer das ist!) spielen erst nach dem zweiten Weltkrieg eine eher unbedeutende Rolle.

Was Wunder also, wenn die Krim wieder per Referendum an die Russische Föderation ging. So sicher wie die Schotten ein Referendum über ihre Zugehörigkeit zum Britischen Empire machen können, dürfen auch die Krim-Bewohner (einer autonomen Republik) ein Referendum machen und sie haben sich entschieden.

Bei Wikipedia steht unter „Krim“ „… ist eine Halbinsel der Ukraine…“ Damit scheidet Wikipedia aus der Reihe der objektiv belehrenden und informierenden Medien aus. Es hat politische Vorlieben. Es ergreift Partei. Kann Wikipedia ja halten, wie es will, muss sich aber eben gefallen lassen, nicht mehr als seriös erkannt zu werden.

Aber das alles nur am Rande.

Warum nun meinen die Engländer, die ja den Streit zwischen der Russischen Föderation und dem westlichen Europa um die Krim kennen und sicher auch die Befindlichkeiten, warum meinen die Engländer, hier provozieren zu müssen??

Hat man den Matrosen der englischen Fregatte gesagt, wie es im Golf von Tonking zuging und wie daraus ein Krieg entstanden ist, der vielen US-Amerikanern das Leben gekostete hat? – Einfachen Jungs, die vielleicht nicht alle so schnell sterben wollten.

Hat man dem Kapitän der Fregatte gefragt, ob er einen Krieg auslösen will? Und wenn ja, wer hat gefragt? Die Völker des British Empire? Die Einwohner der westeuropäischen NATO-Mitgliedsländer? Oder doch nur die US-amerikanische Regierung im Auftrag der Aktionäre und Börsenspekulanten?

Der Kapitän wird sich vielleicht gut gefühlt haben. Vielleicht hat er Wikipedia gelesen und fand, dass die frechen Russen gar kein Recht haben ihn zu hindern und wenn sie schießen würden, dann könnte er zurückschießen und die Flotte würde den Russen schon zeigen, dass sie sich so eine provokante Annexion ureigensten britischen Interessengebietes nicht gefallen lassen.

Die Nato hält derzeit ein Manöver im Schwarzen Meer ab. Für alle, die geografische Informationen brauchen: Die Krim ist eine Halbinsel im Schwarzen Meer. Anrainerstaaten am Schwarzen Meer sind Russland, Türkei, Ukraine, Georgien, Bulgarien und Rumänien. Englische Schiffe sind nur zu Besuch. Ein Vertrag von 1936 beschränkt die Präsenz von ausländischen Kriegsschiffen im Schwarzen Meer auf neun, mit einem gesamten Raumvolumen von 30.000 Tonnen. Der Zerstörer „Defender“ hat nur rund 8000 Tonnen. Mit ihm ist noch eine niederländische Fregatte gekommen und auch die US-Zerstörer „Donald Cook und „Porter“ scheinen noch in der Gegend zu sein. Zusätzlich besuchten dieses Jahr auch der Lenkwaffenkreuzer „Monterey“, der Zerstörer „Thomas Hudner“ und die Fregatte Hamilton“ das Schwarze Meer.

Die US-Flotte ist also auch selbst vor Ort. Im Auftrag des US-Großkapitals. Ein Krieg in der Region käme den Aktionären gerade richtig. Und wenn die Europäer es gegen die Russen austragen, dann ist es perfekt. Dann sind die Russen beschäftigt, die Europäer kommen nicht auf dumme Gedanken selbst irgendwas Weltpolitisches entscheiden zu wollen und die Aktionäre in den USA könnten sich ganz der Zurückdrängung Chinas widmen.

Dann geht es wieder um Lebensraum im Osten und Interessengebiete. Wer will es? Wer würde profitieren? – Die, die immer profitieren, es sind die „Eliten“. Der Pöbel geht leer aus und gibt sein Leben, sein Blut, seine Freiheit, sein Glück und das seiner Kinder. Man muss ihn nur die richtigen Geschichtsbücher lesen lassen und Wikipedia entsprechend gestalten, dann wird der Pöbel selbst drauf kommen, nach Osten marschieren zu müssen. Haben sie immer so gemacht.

Als Ludendorf 1918 seinen Separatfrieden mit den Sowjetrussen machte, ging der Krieg plötzlich in eine gefährliche Richtung. Amerika musste eingreifen. Als nach Stalingrad die „russische Walze“ bis nach Westeuropa vorrückte und auch ganz Deutschland und darüber hinaus in den Machtbereich Russlands bzw. der Sowjetunion und schlimmer!, des Sozialismus zu ziehen drohte, da mußte US-Amerika auch eingreifen. US-Amerika ist durch die beiden Kriege zur Weltmacht aufgestiegen und hat das Britische Reich abgelöst.

Und heute ist die Dominanz des britisch-amerikanischen Herrschaftssystem gefährdet, wieder oder erstmals, gefährdet. Die politisch-wirtschaftliche Vormachtstellung der amerikanischen und britischen (ich war versucht noch „jüdisches“ hinzuzufügen, aber das darf man nicht) Großkapitals, der Aktionäre und der Helfershelfer in Regierungen und Organisation sehen ihre Felle wegschwimmen. China ist fast nicht mehr mit normalen Mittel zu bremsen, Russland behauptet sich zwischen Europa und Asien und wehrt den wirtschaftlichen und politischen Ausverkauf immer noch ab und auch Europa will sich nicht mehr unwidersprochen der britisch-amerikanischen(Besatzungs-) Macht beugen.

Es riecht nach Krieg. Möglicherweise werden die US-Amerikaner nicht mehr zufrieden sein mit Stellvertreterkriegen in Irak, Afghanistan und Syrien. Die große Rezension ist im Gange. Waren abzusetzen ist schon unter normalen Umständen schwierig. Noch schwieriger ist es heute, damit Geld zu verdienen. Und schon gar nicht im nötigen Ausmaß.

Für gewöhnlich hilft da nur noch Krieg. Also Leute, haltet euch die Ohren zu, so dass ihr nicht der Propaganda verfallt und haltet eure Söhne und Töchter fest, so dass sie nicht von ihren Ballerspielen aufstehen und freudig in den realen Krieg rennen.

Julius Turm

 

 

 

 

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Renten-Halbmillionäre

Wenn ich „Generationengerechtigkeit“ höre, dann sträubt sich bei mir schon das Nackenfell. Es gibt keine Gerechtigkeit! Es gibt Generationen. Die vorigen Generationen sind geboren, haben gelebt und oft gearbeitet, sind aufs Altenteil geschickt worden und dann gestorben. Die jetzigen Generationen sind geboren, leben und arbeiten (die meisten), sind zum Teil schon auf Rente und werden sterben. Die kommenden Generationen werden geboren, werden leben und viele werden arbeiten, sie werden in Rente gehen, jedenfalls hoffen sie das, und dann sterben.

Da gibt es kein „Generationenproblem“, keinen „Generationenvertrag“, Generationenkonflikt“ und auch keine „Generationengerechtigkeit“. Das alles sind sprachliche Erfindungen, um die eigentlich vorhandenen Konflikte, Probleme und nicht vorhandenen Gerechtigkeiten und Verträge zu verschweigen (oder Neudeutsch: zu verschwurbeln).

Angeblich steht im nicht vorhandenen Generationenvertrag, über den angeblich gesellschaftlicher Konsens besteht, dass die arbeitende Generation die Rente der älteren Generation finanziert. Es geht also um eine Finanzierung. Und kein Wunder, diese Begriffsdefinition kommt aus der Finanzwelt. In dieser Welt kommt alles irgendwie aus der Finanzwelt. Alles wird auf das komerzielle reduziert. Es muss „bezahlbar“ sein.

Wenn eine Verpflichtung zwischen den Generationen besteht, dann ist diese jedenfalls nicht auf das „Bezahlen“ beschränkbar. Die vorherige Generation hat wie die jetzige und die nächste, die menschliche Kultur zu bewahren, zu entwickeln, die Natur und die gesamte uns umgebende Welt zu achten und zu erhalten.n Das ist die Verpflichtung.

Nun zum finanziellen.

Die ältere Generation, also die Leute, die ihr Arbeitsleben hinter sich haben, bekommen eine Rente. Diese Rente wird gesetzlich gezahlt und geregelt. Sowohl wer sie bekommt, als auch, wann sie jemand bekommt und in welcher Höhe.

Ebenso ist gesetzlich geregelt, dass die Bürger im Angestelltenverhältnis (arbeitende, außer „Selbstständige“) in die Rentenkasse einzahlen, solange sie ein Einkommen haben. Einzahlungen in die Rentenkassen sind auch auf freiwilliger Basis möglich.

Wichtig ist: Die dann ihre gesetzliche Rente bekommen, die haben vorher ihr Arbeitsleben lang in die Rentenkasse eingezahlt. Sie haben wie auf einem Sparbuch (kennt das noch jemand?), Geld hinterlegt, um für ihre Rentenzeit vorzusorgen. Es braucht also keinen „Generationenvertrag“, um die Rente der älteren Generation zu finanzieren. Es muss nur das Geld wieder ausgeschüttet werden, dass eingezahlt wurde.

An dieser Stelle kommt immer der Einwand: Aber alles ist viel teurer geworden und die eingezahlte Rente reicht ja nicht aus, um die heutige Rente zu bezahlen.

Aber dem ist nicht so. Diese Teuerung nennt man Inflation. Als die Rente eingezahlt wurde, da kostete das Stück Butter etwa 2,50 DM und heute kostet die Butter etwa 2,50 €. Die Lebenshaltungskosten, zumindestens, was die Butter angeht, haben sich verdoppelt. Im gleichen Zeitraum aber haben sich die Börsen vervielfacht. Seriös und konservativ angelegtes Geld hätte sich seit der Einzahlung (anlegen) bis zur Auszahlung (Rente) ebenfalls vervielfacht, nicht nur verdoppelt.

Hätte! Hat vielleicht auch. Sehen wir uns das mal vom rein rechnerischen Standpunkt aus an.

Wenn jemand 1979 seinen ersten Arbeitstag hatte und bis heute also 41 Arbeitsjahre mit dem deutschen Durchschnittslohn überlebt hat und angestellt gearbeitet, dann hat er rund 250.000 Euro in die Rentenkasse eingezahlt.

Wäre das Geld wie oben geschrieben angelegt worden (so stand es ursprünglich übrigens auch im Rentengesetz) und hätte es sich ganz vorsichtig verdoppelt (der Goldpreis hat sich seit 1980 mehr als verdreifacht), so hätte dieser Musterrentner heute rund eine halbe Million Euro für seine Rente.

Er bekommt als Durchschnittsrentner jeden Monat 1200 Euro ausgezahlt. Die halbe Million würde also rund 400 Monate reichen. Das sind rund 33 Jahre. Er müsste also 67 + 33 = 100 Jahre alt werden, um das Angesparte wieder aufzubrauchen.

Die Rechnung ist natürlich Milchmädchen. Schon klar. Aber die Grundüberlegungen stimmen. Da ist keine junge Generation, die für die ältere Generation aufkommen müsste, wenn….

… wenn nicht die Politik und die Beamten die Rente der älteren Generation inzwischen verschleudert, verbraten, veruntreut, zweckentfremdet verbraucht hätten. Und jetzt wollen sie Nachschub haben, den sie auch noch verbraten können. Den Nachschub holen sie sich von denen, die arbeiten und Steuern zahlen und Rentenbeiträge und erfinden dann den „Generationenvertrag“ und den „Generationenkonflikt“.

Hier geht es nicht um den Konflikt von Generationen, sondern um den Konflikt zwischen denen, die immer mehr haben wollen und die Macht dazu haben, immer mehr zu bekommen und denen, die keine Macht haben und für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen und gearbeitete haben.

Die Macht sollte gerechter verteilt werden. Dann bleibt auch für heutige und zukünftige Generationen mehr für die Rente.

Maximilian Donner-Vogel

 

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Alle reden jeden Tag

Alle reden

Alle reden davon, wann sie sich impfen lassen und wo und mit welchem Impfstoff. Die Nebenwirkungen wären gar nicht so schlimm und es wäre allemal besser sich impfen zu lassen, um die Krankheit nicht zu bekommen, denn der Verlauf der Krankheit, wenn man sie bekommt, wäre ja sehr viel schlimmer als die Impf-Nebenwirkungen.

Alle reden davon. Gegen Masern würde man sich ja auch impfen lassen. Und es gäbe ja die „Long-Covid“, wo die Betroffenen wochen- und monatelang mit den Folgen der Krankheit zu kämpfen haben und Einschränkungen hinnehmen müssen, starke Einschränkungen.

Und „man“ ist immer noch skeptisch und zurückhaltend. Ich jedenfalls. Und ich fordere (durch gesunde Impf-Skepsis) eine weitere Stufe der Argumentation heraus. Der Höhepunkt fast. Ich werde darauf hingewiesen, dass es unsozial wäre und unsolidarisch, sich nicht impfen zu lassen und auf diese Weise Leute anzustecken, die sich nicht gegen das Virus wehren können. (Ich kann aber niemanden anstecken, da ich ja gar nicht erkrankt bin und somit keine „Virenschleuder“!) Das zählt jetzt ja hier überhaupt nicht. Ich könnte ja krank werden!

Alle sind Spezialisten. Alle kennen sich aus. Sie kennen alle Argumente für das Impfen und alle Nebenwirkungen und sind der Überzeugung, dass 10% der Leute an den Langzeitfolgen von „Long-Covid“ zu kämpfen haben. Ich höre mir die gleichen Sätze an, die ich täglich mehrmals aus der „Göppelsschnauze“, äh, dem Radio, hören kann. Sie käuen nur das wieder, was sie täglich auf allen Sendern hören und in allen Zeitungen als Überschriften zu finden ist.

Wenn ich frage, warum sich jemand impfen lässt, der die Nebenwirkungen vermeiden will, dann höre ich mir den gleichen Psalm von vorne an. Irgendwie ist hier eine neue unbekannte Religion entstanden.

Fragen

  1. Dieser „Impfstoff“ ist nicht nach bisher geltenden Maßstäben getestet, vor allem nicht auf Langzeitwirkungen. Er hat zwar eine Zulassung, aber die ist „vorläufig“ und auf allen Ebenen eine Sonderzulassung. Warum wird mit solchem Stoff flächendeckend geimpft? Woher nehmen die Zulasser und die Befürworter die Gewissheit, dass die Spätwirkungen nicht ein größeres Risiko darstellen als das Virus selbst?
  2. Die Zahlen der „Infizierten“ werden veröffentlicht. Der Test auf „infiziert“ ist aber selbst nach Aussagen des RKI mit Unsicherheiten besetzt. Die „Infizierten“ sind nach bisher gültigen medizinischen Sprechweisen aber nicht „infiziert“, sondern tragen nur den C-Virus in sich. Ob sie den Virus auch verteilen in ausreichendem Maße, um andere Personen zu infizieren ist nicht nachgewiesen und also unsicher. Krankheitssymptome treten bei sehr wenigen Menschen erkennbar auf. Warum werden nicht die Zahlen der erkennbar am C-Virus erkrankten ins Verhältnis gesetzt zu bisherigen Massenerkrankungen (Pandemien) und das Risiko vergleichbar gemacht?
  3. Warum werden Krankenhausbetten abgebaut und auch Intensiv-Betten, wenn der Bedarf größer ist als das Angebot?
  4. Normalerweise nimmt man nur Menschen (oder auch Tiere) unter Quarantäne, wenn sie das Potential haben, Krankheitserreger zu verbreiten, die eine Stake Gefahr für andere bedeuten. Wenn jemand an Grippe erkrankt, dann bleibt er für ein paar Tage im Bett oder hält sich so zurück, schon weil er sich nicht gut fühlt. Eine Art Selbstisolation. Warum reicht es bei der C-Virus-Krankheit nicht aus, ebenso vorzugehen? Ist das Potentialdieses C-Virus zu töten so groß? Viel größer, als bei einer starken Grippe?
  5. Es gibt inzwischen wissenschaftlich haltbare Studien, wer hauptsächlich erkrankt, wo das Virus hauptsächlich nicht und unwahrscheinlich an den nächsten Wirt weitergegeben wird. Nach diesen Studien sind Kinder vernachlässigbar gefährdet und eine Weitergabe im freien Gelände sehr unwahrscheinlich. Warum werden die wissenschaftlichen Studien durch die Politik nicht berücksichtig oder Gegenbeweise erbracht? Warum werden die Menschen und dabei die Kinder so eingeschränkt?
  6. Durch Pandemie-Maßnahmen, (einschließlich der Impfung) sind viele kleine Unternehmen und deren Angestellten in ihrer Existenz bedroht, wird Kunst und Kultur auf ein Minimum – bis zur Vernichtung- heruntergefahren, werden Bildung und Kindesentwicklung beeinträchtigt und anderes mehr. Sind die Pandemie-Maßnahmen angesichts der extentiellen, gesellschaftlichen und sozialen Schäden, die dadurch verursacht werden, überhaupt angemessen?
  7. Jede Frage wird abgebügelt. Jeder Bürger ist plötzlich ein Virus- und ein Impf-Experte. Es gibt Experten auf dem Gebiet der Virologie. Die haben Anmerkungen zu dem Thema. Die haben sogar Untersuchung angestellt und mindestens das Recht, wissenschaftlich widerlegt zu werden. Stattdessen werden sie niedergebrüllt, totgeschwiegen und verunglimpft. Und da kommen mir Zweifel, ob diejenigen Recht haben, die andere verunglimpfen, totschweigen und niederreden. Warum kann ich mich nicht auf eine wissenschaftlich fundierte Untersuchung stützen, wenn ich die Impfung befürworten will? Warum versucht niemand Vertrauen in mir herzustellen, sondern will mich nur mit unwissenschaftlichen Zahlen beeindrucken?

Da sind noch mehr Fragen. Aber es lohnt nicht, sie zu stellen. Alle scheinen sich verschworen zu haben, auf berechtigte Fragen nicht zu antworten und den Fragesteller als nicht gesellschaftsfähig hinzustellen. Gut finde ich das nicht. Aber ich hoffe, dass alles gut geht. Ich hoffe, die Fragen waren und sind nicht so wichtig.

Allerdings hat sich diese Bevölkerung das Recht auf Fragen auch für die Zukunft verwirkt. Die Gehirne dürfen ausgeschalten bleiben. Politik und Medien werden es schon richten.

Was mich wirklich wurmt: Ich, der ich mich im Augenblick wegen unbeantworteter Fragen weigere, impfen zu lassen, werde als unsolidarisch beschimpft. Etliche Politiker, viele Gross-Unternehmer verdienen sich dumm und dämlich in der gegenwärtigen Situation, durch die Situation. Währenddessen ein Familienvater überlegt muss, wie er die sechs bis 10 Tests bezahlen kann, die seine drei Kinder jede Woche benötigen, um in die Schule gehen zu dürfen. Was ist denn da „solidarisch“?

Viel Spass weiterhin. Mit oder ohne Virus.

Karlchen

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