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Keine Panik! Aber… es wird Zeit einiges zu überdenken

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Neben anderen Unannehmlichkeiten zum diesjährigen Fest des Friedens und der Familie kommt  eine Sache, die mich aufregt und die mich inzwischen hindert, den Nachrichten und den Berichten und Ankündigungen ordentlich zu folgen. Jeder fast jeder Sprecher im Radio und im Fernsehen verwendet die Wortgruppen  „an Weihnachten“ und „an Silvester“.  Und das ist deutschsprachlich falsch.

Zur Überprüfung, ob vielleicht ich falsch liege und einer Einbildung folge, gehe ich ins WWWeb und probiere folgende Sätze mit der angebotenen maschinellen Übersetzung aus:

„Wir besuchen sehr gerne unseren Opa zu Weihnachten. Wir würden ihn auch an den Osterfeiertagen besuchen wollen.“  Mit einem gängigen Übersetzungsautomaten (Deepl®)  im Internet übertragen lauten die Sätze im Englischen:

We love to visit our grandpa at Christmas. We would also want to visit him on the Easter holidays.“ (englisch US/GB)

Und die maschinelle Rückübersetzung aus dem Englischen ins Deutsche: „Wir lieben es, unseren Opa an Weihnachten zu besuchen. Auch an den Osterfeiertagen würden wir ihn gerne besuchen.“

Da haben wir den Salat : … an Weihnachten“!

Ich versuche es mit dem Google ®-Übersetzer; heraus kommt:  „We love to visit our grandpa for Christmas. We would want to visit him on the Easter holidays too.” Die Rückübersetzung lautet:  „Wir lieben es, unseren Opa zu Weihnachten zu besuchen. Wir würden ihn auch in den Osterferien besuchen wollen.“

Und das macht diese Übersetzungsmaschine recht gut. Ich bin halbwegs zufrieden. Die Umwandlung von „Feiertage“ in „Ferien“ muss ich hinnehmen, da die Engländer da wohl nur einen einfachen Begriff für die im Deutschen unterscheidbaren „Ferien“ und „Feiertage“ haben.

 Warum bekommen das unsere offiziellen, halboffiziellen und kommerziellen Nachrichtensprecher, Moderatoren und andere Meister des gesprochenen Wortes und ihre Schreiberlinge nicht genau so auf die Reihe? Und wenn ich auf die offiziellen Seiten des Landes und seines Ministeriums sehen, dann drohen mir die Maßnahmen an: „Versammlungsverbot an Silvester und Neujahr“. Mal abgesehen davon, dass mir niemand das im Grundgesetz zugesicherte Versammlungsrecht streitig machen darf – es ist grammatikalisch einfach falsch! Es muss heißen: „Versammlungen sind zu Silvester und zu jedem anderen Zeitpunkt, zu Weihnachten, zu Ostern und auch in den Pfingstferien erlaubt.“

Warum wird das Deutsch und die deutsche Sprach so verhunzt? Wenn die Bayern ihren Dialekt sprechen, mögen sie Worte benutzen, die in Berlin und im Friesenland unbekannt sind. Wir lassen den Berlinern ihre grammatikalischen Eigenheiten und den Köllnern ihr Köllsch. Aber das offizielle, das Hochdeutsch, das, was wir aus dem alten guten Duden kennen, das muss Bestand und Gültigkeit haben. Selbst die Schweizer und die Österreicher versuchen sich daran zu halten.

Ich bin weder Lehrer, noch will ich jemanden belehren. Das steht mir nicht zu. Dazu mache ich selbst zu viele Fehler. Aber die Medien und auch die Schreiber der offiziellen Stellen des Bundes und des Landes haben eine Verpflichtung gegenüber der Sprache. Schon weil die Sprache ein zentraler Bestandteil unserer Kultur ist. 

Woher kommt es? Sehen wir uns um. Im Osten Deutschlands sind viele der Führungspositionen, der Lehrerstellen im Hochschulwesen, der Regierungsämter und so weiter, mit Westdeutschen besetzt. Im Westen Deutschlands war das schon immer so.

Wo und durch wen wurden diese Damen und Herren in Sprache und Kultur gebildet? Antwort: Wer etwas auf sich hält, der hat ein oder mehrere Semester an englischen, besser noch an amerikanischen Hochschulen studiert. Die Lehrbücher sind sowieso aus dem Englischen übersetzt und die Denkweise, die Sprache, die gesamte Kultur der Amerikaner ist durch diese Umstände in die Hirne der Eliten eingetrichtert worden.

Das hat seinen Sinn. Das hatte seinen Sinn. Die Kultur der Deutschen war nach dem zweiten Weltkrieg zu etwas Schmutzigen geworden. Ja, sie hatten bewiesen, dass es im tausendjährigen Reich gar keine Kultur gab!

Das  kam den Amerikanern gerade richtig. Sie konnten somit durch den Marshall-Plan die deutsche Wirtschaft übernehmen und nebenbei auch ihre Kultur den (West-) Deutschen überstülpen. Im Nahmen des kalten Krieges. Aber: Kultur bringt auch Geld. Filme und Bücher in deutschen Buchläden, Helloween und Valentinstag, „black Friday“, englischsprachige Musik, das alles spielt Geld in die Kassen der „Kultur“bringer.

Irgendwann sollten wir uns aber wieder auf (hier alles nur Beispiele!) die Humanisten Hutten Melanchton und Humbolt, auf die Philosophen Hegel und Marx, die Dichter Goethe und Arnim, die Komponisten Schumann und Wagner berufen. Sonst erkennen wir eines Tages die Erde wieder als Scheibe an, so wie es in Nordamerika wieder diskutabel geworden ist.

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Die Welt steht auf dem Kopf. In Frankreich setzt sich Le Pen für die Freiheit und die Grundrechte ein. Die demokratische Regierung will die Menschenrechte verbiegen und über Umwege eine Impfung durchsetzen. 50% sollen in Frankreich gegen die eigene Impfung sein.

In Brasilien ist es der neoliberale Präsident Bolsonaro, der sich gegen eine de facto Impfpflicht in Brasilien stellt.

Was soll man davon halten?

Auch unsere Regierung will die Impfpflicht und die Äußerungen sind bekannt. Vielleicht kippt ja ein Gericht die Pflicht, aber sie werden sich durchsetzen. Alle die keinen „Grünen Ausweis“ haben, werden von den Plätzen verwiesen, nicht in Bahnen befördert oder die Einweisung in eine Altenheim verweigert. Ist das anders, als: Alle die einen gelben Stern tragen werden in Lager eingewiesen?? Natürlich nur zu ihrem eigenen Schutz und zum Schutz der Allgemeinheit.

Wir sind also schon wieder an dieser Stelle angelangt: Die Bevölkerung wird in viele Gruppen eingeteilt, die Gruppen werden gegeneinander aufgehetzt, einige werden ganz ausgegrenzt, die sind dann Freiwild.

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Für mich erschreckend ist die Tatsache, dass auch die ganz linken Parteien und ihre medienwirksamen Vertreter den Gang der Geschichte anscheinend nicht begriffen  haben. Der gesundheitspolitische Sprecher der LINKE-Partei spricht sich für das tragen der Gesichtsmaske aus und für einen stärkeren „Lockdown“. Die MLPD verhält sich ebenfalls konform zur Corona-Politik der Bundesregierung.

Mittlerweile sollte auch der Letzte begriffen haben, wie mit der „Pandemie“ Politik gegen die Demokratie gemacht wird. Die normalen Gesichtsmasken schaden mehr, als sie helfen können. Die Übersterblichkeit ist praktisch nicht vorhanden. Die Infizierten-Zahlen sind tägliche Panikmache. Es gibt eine Krankheit, das will ich gar nicht leugnen. Aber die Auswirkungen auf Gesundheit und Leben sind nicht signifikant. – Jedenfalls nicht mehr als in den Grippejahren vorher. Wer die Zahlen lesen kann und wer sich breit informieren kann und wer dann noch in der Lage ist, Zusammenhänge herzustellen- von Politikern sollte dies verlangt werden können-wird die Panikmache erkennen und auch die Gründe dafür. Tip: Ein Treiber ist ein narzistischer Minister. Noch einen Tip: Impfen bringt Geld in einige Kassen. Einen hab ich noch: Das Tragen der Masken macht alle zu gesichtslosen Untertanen.

Dabei wäre es doch eine verdammt gute Idee sich hier mit Strategie und Wissen, mit Wahrheit und Perspektiven endlich mal als Aktivist für eine neue Welt in Szene zu setzen! Die Menschen warten doch darauf. Die Menschen in unserem Land wollen nicht dauernd Panik und Angst, sie wollen Gewissheit, Zukunft und Stabilität. Und sie wollen auch mehr Gerechtigkeit, mehr Demokratie und Perspektiven für sich und ihre Kinder.

Will die „linke“ Seite der Gesellschaft erst wieder warten, bis sich aus der „rechten“ Ecke ein starker Mann, wie Span, (haha) anbietet, der die Geschäfte übernimmt und die Volksgemeinschaft in den totalen Krieg, äh, Lockdown treibt? Aber eigentlich sind wir ja schon da. Armes Deutschland. Arme Welt.

Euer Julius Turm.

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Es gibt keinen Plan!

Es braucht keinen „geheimen Plan“ hinter den Corona-Abwehr-Maßnahmen, keinen Plan für ein „Great Reset“. Alles entwickelt sich wie von selbst. Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit führt zur Akzeptanz bei den freien Bürgern der freien Demokratie, ganz allmählich, aber trotz der laschen Maßnahmen und des laschen Durchgreifens der Polizei gegen Covidschutz-Verweigerer und querdenkende Wutbürger und angehängte Extreme.

Es braucht keine Führung hin zum „tiefen Staat“. Alles geht von selbst. Die Impfung wird durchgesetzt, ohne den Plan dahinter, die Bürger stärker und noch stärker zu überwachen. Es ergibt sich einfach, dass die Bürger nachher besser überwacht sind. Jeder hat eine Krankenakte, elektronisch und von allen einsehbar, die es interessiert. Denn, der Bürger wird zustimmen müssen.

Der Bürger stimmt der elektronischen Akte zu, mit Nummer und Passbild, Iris-Bild und Fingerabdruck, wenn er in ferne Länder fliegen will oder ins nahe Theater gehen oder seine Kinder in die Schule schicken oder einen Arzt besuchen. Es ergibt sich von selbst und alle nutzen es. Es ergibt sich, wenn wir uns nicht abkoppeln wollen von analogen und digitalen Leben. So wie wir heute den Datenschutzbestimmungen zustimmen und damit den Coocies freien Zugriff auf unseren Rechner erlauben. So passiert es.

Wir lassen immer mehr zu. Es gab eine Zeit, in der wir nicht genervt die Zustimmung zu unserem eigenen Schutz geben mussten. Jetzt ist unsere Zustimmung immer wieder gefordert. Wenn wir uns gewehrt haben, bis jetzt, wird die Penetranz um so größer.  Viel mehr, als wir das vor der Zeit der geforderten Zustimmung zum eigenen Schutz getan haben. Jetzt tun wir es, schon weil es uns nervt, bei jeder Seite im Web, die wir öffnen wollen immer wieder die Frage gestellt bekommen. Ätzend.

Es braucht keinen Plan. Durch die Coronamaßnahmen werden die Menschen in Angst versetzt. Sie verlieren ihren Arbeitsplatz. Sie schränken sich ein, in der Hoffnung, die „Pandemie“ flaut ab und alles „normalisiert“ sich wieder, es geht vorüber, und sie werden arbeiten gehen können, wie vorher.

Aber es bleibt fast unbemerkt. Die Gaststätten machen zu, Hotels veröden, Geschäfte verlieren Kunden, Theater, die sich ehemals selbst getragen haben, auch andere Künstler werden zu HartzIV-Fällen, wenn sie sich nicht vorher aus dem Fenster gestürzt haben. Große Betriebe bauen ab. Stellen und Stellen. Die Beschäftigten stimmen Gehaltskürzungen zu und Gewerkschaften Sozialplänen.

Gleichzeitig bekommen die Aktionärsgesellschaften Mittel aus dem schon überleeren Staatssäckel und schütten sich Dividende aus. Übrig bleibt wer stark ist. Die Großen übernehmen den Markt, unmerklich, aber stetig. Amazon wächst und wächst, weil hier die Lieferketten anscheinend noch funktionieren, während der Lampenladen in der Innenstadt schwer erreichbar ist, gerade geschlossen hat, nicht liefert oder die Ware in den nächsten Wochen nicht geliefert werden kann. Amazon siegt.

Große Betriebe bauen Arbeitsplätze ab. Es braucht keinen Plan. Die Gewerkschaften sind ausgeschalten. Sie müssen Sozialplänen zustimmen, weil sie Arbeitsplätze retten wollen, die sowieso schon weggeplant sind. Die Großen sind gezwungen zu rationalisieren. Sie müssen effektiver werden. Sie müssen die Belegschaft einschrumpfen, sie müssen die Verbleibenden zu schnellerer Arbeit zwingen oder zu Lohnverzicht bei gleichbleibender Leistung oder sie müssen Automaten da anstellen, wo vorher ein erfahrener Worker gestanden hat. Nur wer rationalisiert, wird in der Überproduktionskrise überleben. Seit 2018 geht es schon mit dem Arbeitsplatzabbau. Versteckt hinter der täglichen Schreckensnachricht über Corona ist es kaum zu bemerken.

Es wird Pleitewellen geben, nicht nur bei den Restaurants , auch bei soliden mittelständischen Unternehmen.

Es braucht keinen großen Plan für einen „Reset“! Der „Great Reset“ passiert bereits. Wenn wir aufwachen, dann wird die Welt nicht mehr die sein, von der wir dachten sie wäre es. Arbeitsplätze werden in großem Maßstab verschwunden sein. Wir werden um eine sichere Führung betteln, um jemanden, der uns unseren Lebensunterhalt ermöglicht oder einfach nur gibt, etwas, mit dem wir überleben können. Wahrscheinlich werden wir das bedingungslose Grundeinkommen gegen die totale Überwachung eintauschen oder, wir werden uns verpflichten, oder viele von uns, gegen dieses Grundeinkommen jede Arbeit zu verrichten. So wie heute eigentlich schon viele unterwegs sind.  So wir uns heute auch schon für eine Lohnarbeit hergeben.

Es braucht keinen Plan. Der wird bereits umgesetzt. Tag für Tag. Mit jeder Million, die die „staatliche“ Bank an Stützen an die Unternehmen rausgibt, an die Lufthansa, Daimler und die Bahn, mit jedem Euro verschuldet sich der Staat bei den großen Geldhaien, den großen Finanzfirmen. Und die werden ihr Geld einklagen. Vom Staat, also von uns werden sie es holen. Wir werden, wie immer, das Minimum erhalten, um uns halbwegs zu ernähren, um uns halbwegs zu kleiden, um uns zu unterhalten, halbwegs, damit wir nicht auf dumme Gedanken kommen und man wird uns Elektroautos geben, damit wir zur Arbeit fahren können.

Es gibt keinen Plan. Der Plan ist schon lange da. Seitdem die erste Dampfmaschine mit Treibriemen ein Werkzeug antreibt, solange, mindestens wird der Plan schon umgesetzt. Jeder kennt ihn, jeder richtet sich danach.

Hans Kleiner

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Sterben müssen wir alle. Vielleicht wegen Corona

Nehmen wir mal an, nein, wir wissen es, dass im schönen Land Brandenburg zirka 2.500.000 Menschen leben. In Worten: zweieinhalb Millionen, so ungefähr genau.

Im Jahre 2019, das war im letzten Jahr, sind laut Statistik 32.027 Personen, also Brandenburger gestorben. Nun können wir sagen, jeder Verstorbene ist einer zu viel, aber wenn wir Realisten sein wollen, dann haben die Beerdigungsinstitute schon, auch in Friedenszeiten, ihre Daseinsberechtigung, weil: gestorben wird immer.

Jede Woche des vorigen Jahres sind also rund 615 Personen gestorben . Das haben wir ohne großartiges Jammern zur Kenntnis genommen. Wenn wir nicht als Angehörige betroffen waren. Das waren Betrachtungen zum letzten Jahr. Da sind Leute gestorben, wir können nicht sagen, ob sie „mit“ oder „an“ oder ganz „ohne“ gestorben sind, da wir nicht mit Sicherheit ausschließen können, dass das fiese Virus nicht auch schon im vorigen Jahr bei den Brandenburgern aktiv war.

Nehmen wir mal an, dass das Virus in diesem Jahr mitverantwortlich für die Hälfte aller Todesfälle ist. Das ist sehr hoch gegriffen, aber wir haben ja Angst.

(Ich versuche jetzt, etwas nervös inzwischen, nach der Betrachtung von einem halben Dutzend Statistiken der Nachrichtensender, eine Zahl zu finden, die mir sagt, wieviel Personen in dieser Woche in Brandenburg im Zusammenhang mit dem Corona – Virus verstorben sind. Es ist nicht so, dass ich keine Zahlen finden würde, aber es ist so, dass die Zahlen ohne Bezug auf einen Zeitraum oder einen Zeitpunkt da stehen. Ich kann also gar nicht sagen, ob die „448(23) Tote“ sich auf die absolute Zahl von Gestern plus der von gestern zu heute dazugekommenen, handelt oder ob sich die „448“ auf Gestern oder die vorige Woche bezieht. Siehe hier: „Corona-Grafiken | Das sind die aktuellen Fallzahlen in Berlin und Brandenburg | rbb24“)

Hier eine Meldung aus Berlin, die mir weiterhilft. ntv meldet am 26 November 2020: “Berlin (dpa/bb) – In Berlin sind innerhalb einer Woche nachweislich mehr als 100 Menschen im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus gestorben. Gab es am 19. November 422 registrierte Todesfälle, waren es am Donnerstag 527, heißt es im aktuellen Lagebericht des Senats. Allein seit Mittwoch kamen 19 weitere Todesopfer hinzu.

Ich gehe also davon aus, dass es sich bei den 448 Toten, die für Brandenburg gemeldet sind, nicht um die Zahl für die in der letzten Woche im Zusammenhang mit dem Corona-Virus Verstorbenen handelt. Das sind die seit Beginn der „Pandemie“ Verstorbenen!

Meine Panik löst sich langsam auf. Wenn in normalen Jahren in den Wochen 10/2020 bis 49/2020, also in 39 Wochen insgesamt rund 24.000 Leute sterben müssen, laut Statistik, und dann in diesem Jahr bisher nur 448 Leute mit diesem Virus gestorben sind, dann bin ich nicht mehr panisch. Jedenfalls nicht wegen des Virus. Im Land Brandenburg sind im letzten Jahr 116 Menschen wegen und im Verkehr umgekommen. Und rund 10.000 Menschen sterben in Brandenburg in jedem Jahr wegen, mit und an Kreislauferkrankungen.

Da schreckt mich so ein kleiner Virus nicht unbedingt.

Angst macht mir eher, wie die Angst verbreitet wird und wie wegen der realen Politik viele Leute die Möglichkeit verlieren ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Auch macht mir Angst, wie viel ungedeckte Schuldscheine des Staates unterwegs sind und wieviel Überwachung von den Menschen mehr und mehr einfach akzeptiert wird. Vorauseilender Gehorsam führt dazu, dass die Erstklässler auf dem Schulhof Masken tragen müssen und Angst vor Denunziation führt dazu, dass Menschen ihre Behandlung in den Physiotherapien nicht bekommen. Operationen werden abgesagt, Theater spielen nicht mehr, Vereine treffen sich nicht mehr. Das macht mir Angst. Und es ist kein Ende abzusehen.

Ergänzung: Wer sich mit einem Impfstoff impfen lässt, oder seine Kinder, also mit einem Impfstoff, der nicht mal 12 Monate (statt durchschnittlich 10 Jahre) Entwicklungs- und Testzeit hatte, der ist selber dran schuld. Wir sind oft selbst dran schuld.

Euer Julius Turm

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Sozial, menschlich.

Der TV-Konsum nimmt zu. Netflix feiert Quotensiege. Wir glotzen Serien. Wir stumpfen ab. Wir dürfen arbeiten und einkaufen. Amazon verkauft blöd wie noch nie: Alles muss raus.

Die großen DAX-Firmen machen einen Reibach, sie steigern ihre Gewinne, auch wenn es nur Börsengewinne sind. Die Banken werden wieder systemrelevant. Bald.

Kennt ihr ein Wort mit 3 mal „R“? Ich kennen eines: Systemirrrelevant. Ich weiß auch auf wen das Wort anzuwenden ist! Nämlich auf Wirtsleute und auf Theaterleute. Sicher gibt es noch mehr. Aber es sollte ja auch nur ein Beispiel sein.

Alle, die systemirrrelevant sind, sollen zu Hause bleiben. Ich finde, es sollten noch mehr im trauten Heim bleiben.

Ja, alle sollen zu Hause bleiben. Zuerst die Polizisten. Die, die durch die Straßen laufen und Leute ansprechen wegen der Nicht-Vermummung. Dann die Angestellten der Ministerien, einschließlich der angestellten Minister. Die können dann keine gesetzeswidrigen Handlungen mehr betreiben. Auch die Medienleute sollen alle zu Hause bleiben. Dann fällt falsche und unvollständige Berichterstattung, und Hetze auch, weg und wir würden nichts verlieren. Schließlich sollen auch Lobbyisten und Berater mit Ausgangsverbot belegt werden. Die Abgeordneten wären dann zwar hilflos und es würden vielleicht gar keine Gesetze mehr geschrieben werden, aber es könnte auch nichts mehr noch belastender für die Gesellschaft und die Menschen werden. Vielleicht wären nicht mal mehr Kriege möglich, weil die Mitarbeiter, die in den Ministerien dafür zuständig sind, nicht in der Lage sind, das zu tun. Aber gut. Kein Verlust.

Schließlich sollten auch alle Busfahrer, Gleisbauer, Computerverkäufer, Lagerarbeiter und alle die anderen fleißigen Leute mal eine Auszeit nehmen. Ihnen tut es gut und wirklich zu Schaden kommt keiner, wenn mal 4 Wochen keine Kosmetik verkauft wird. Es könnte ja vielleicht aus unseren Steuergeldern „Kosmetikverkaufsausfallgeld“ gegeben werden.

(Vergesst nicht, dass in der Zeit den Kranken und Schwachen geholfen werden muss. Denn keiner soll an Leib und Leben zu Schaden kommen.)

Was ich mir davon verspreche? Ich hoffe, dass eine Diskussion in Gang kommt.

Wäre es nicht angebracht, das Gesundheitsministerium in Medizinministerium umzubenennen und an die Pharmaindustrie zu übergeben?

Abwegig? Ja, aber ihr müsst doch einsehen, das würde sehr viele Kosten sparen, an die Spitze des Ministeriums kämen Leute, die von der Medizin etwas verstehen.

Das mit den Kosten ist so: Der Minister wird bezahlt. Im Augenblick wird er wird vom Staat bezahlt, obwohl er doch nichts für den Staat, also für die Bürger macht. Warum also sollten die Bürger ihn bezahlen? Er hat auch keine Ahnung von Medizin und Gesundheit oder Arzneien, nicht einmal von Wirtschaft hat er Ahnung, denn außer bei seinem Studium hat er nichts von der Wirtschaft gesehen. Er wird also gänzlich umsonst auf dem Posten gehalten und kostet einen Haufen Geld.

Würde man einen Mann resp. eine Frau an die Spitze des Ministeriums setzen, die aus der Pharmaindustrie stammt, dann also entweder Wirtschaft oder Medizin oder Arznei ordentlich gelernt hat, und würde der oder diejenige dann auch noch direkt von der Pharmaindustrie bezahlt werden, dann wäre doch allen geholfen, oder? Der-/diejenige dürfte den ganzen Stab mitbringen, natürlich auch von der Pharma und von der Pharma bezahlt und alle hätten, mehr oder weniger, Ahnung von dem, was sie tun und es wäre zielgerichtet und die ganzen Umschreibungen und Ausreden könnten wegfallen. Eine Win-Win-Situation!

Gleiches lässt sich mit dem Verteidigungsministerium, umbenannt in das Rüstungsministerium machen. Die Frau an der Spitze, übrigens schon die zweite Frau in Folge, und …. , jedenfalls hat sie auch keine Ahnung von Krieg und Rüstung. Sie hat weder irgendwo im Schützengraben gelegen oder einen Kampfjet über feindlichem Territorium gesteuert, noch hat sie eine, wenn auch irgendwie geartete Beziehung zur Rüstungsindustrie. Jedenfalls keine ernsthafte offizielle.

Nochmal zum Thema Frau: Es soll jetzt hier nicht so aufgefasst werden, dass ich irgendwas gegen Frauen sagen will. Gleiche Bezahlung für gleiches Geld, Wahlrecht, das ist alles in Ordnung. Auch dass die Väter jetzt den Mutterschaftsurlaub machen dürfen, ich habe kein Problem damit. Aber, Frauen und Waffen, totschießen, wo sie doch eigentlich Gebärende sein sollen, Lebenschenkende, liebevolle Mütter, das will für mich nicht passen. Bei der Frau v.d.L. will mir das gar nicht in den Kopf, wo sie doch so viele Kinder an ihr Herz gedrückt hat! Und immerhin hat sie dreien selbst das Leben geschenkt. Bei der Frau, die jetzt da oben sitzt, da ist das anders, ich glaube, der wollten sie eine auswischen. Die kann da auch nichts dafür. Armes Mädchen.

Aber, es wäre einfacher, wenn das Ministerium gleich mit Rüstungsleuten besetzt werden würde. Die Diskussion, ob jetzt Handfeuerwaffen von H&K geleifert werden dürfen, erübrigt sich doch, wenn der Minister ein Angestellter von H&K ist! Es gäbe keine jahrelangen kostspieligen Verhandlungen, Tests und Reklamationen mehr. Noch besser wäre Rheinmetall Defence! Da können gleich die größeren Deals, ungebremst durch teuren Bürokratismus, bewältigt werden.

Also ich finde, ein toller Vorschlag. So was müßte man eigentlich bezahlt kriegen! JuliusTurm.

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Hut ab zum Gebet!

Ich kann’s ja auch nicht mehr hören. Aber es muss wohl sein. Das Drama geht weiter.

Wir vergessen den Fall Navalny, das ist lange her. Wird Nordstream weitergebaut? Schnee von gestern. Krieg in Syrien? Bundeswehr in Afghanistan? Regenwaldabholzung?

Wir ignorieren den Probeabwurf amerikanischer Atombomben auf deutsches Staatsgebiet im September. Amerikanische Bomben an deutschen Flugzeugen, die auf Befehl des US-Präsidenten nach Osten fliegen.

Gibt es eine Krise der Weltwirtschaft? Hat da irgendjemand von Autos auf Halden gesprochen? Nichts gehört, nur Geflüster im Wind.

Da hat jemand den Sozialisten in Bolivien gewählt. Chile bekommt eine Verfassung. Das interessiert uns nicht, das hat uns nicht zu interessieren. Bei uns gibt es US-Wahl und Corona, das reicht, um die Schlagzeilen zu füllen.

Die US-Wahl ist natürlich aufregend. Schon weil der Weltpolizist immer noch die Deutschen und halb Europa wie eine Besatzungsmacht zu regieren versucht. Und Corona beschäftigt uns natürlich auch. Nichts langt mehr in unser tägliches Leben hinein, wie diese Virus-Erkrankung. So scheint es.

Dabei sind die Einschläge weit weg. Kaum jemand kennt einen Infizierten. Noch weniger einen Erkrankten und einen „mit oder an“ der Virus-Erkrankung COVID Verstorbenen gekannt zu haben, ist relativ unwahrscheinlich. Nur 0,16 Promille der deutschen Bevölkerung stirbt mit oder an COVID19. Wenn sie in einem großen Dorf mit über 6000 Einwohnern zu Hause sind, dann ist vielleicht in diesem Jahr Einer oder Eine, an oder mit COVID 19 in ihrem Dorf gestorben.

Aber das sind Zahlenspiele. Noch dazu Zahlenspiele mit Menschen. Das ist ethisch bedenklich. Ebenso ethisch bedenklich ist es aber auch die Ergebnisse der mit SARS-Cov-2-Testkits durchgeführten Tests für die Einschränkung der Bürgerrechte heranzuziehen. Alle Hersteller schreiben, dass ihr Test für diagnostische Zwecke ungeeignet sei. Elon Musk soll sich viermal kurz hintereinander testen lassen haben. Davon waren zwei Tests positiv und zwei Tests waren negativ. So lustig kann die Welt sein! Damit sind die Ergebnisse nur Zahlenspielereien.

Das ist nicht nur Ignoranz oder Dummheit. Und dann ist es nicht nur moralisch bedenklich, dann ist es strafrechtlich relevant.

Oder es ist doch massiver Realitätsverlust, Irrsinn, Schizophrenie oder eine andere schlimme Geisteskrankheit. Bei Leuten, die Gesetze machen! Und es scheint um sich zu greifen!

Es geht weiter: Die Wirtschaft im Land wird weiter massiv geschädigt. Es rafft kiloweise Selbstständige und kleine Mittelständler dahin. (Die großen dagegen, die DAX-Konzerne, fahren satte Gewinne ein.) Die Staatsfinanzen werden übermäßig belastet und sind bald vollständig von privaten Geldgebern abhängig. Der bundesdeutsche Staat, die Länder und die Kommunen werden gezwungen sein, alle Infrastruktur zu verkaufen. Alles bewegt sich dahin. Alles wird dem (US-) Großkapital gehören. Von Omas Häuschen, über den Lampenladen, die Autowerkstatt, die Autobahn, das Wasserwerk, die Brauerei und der Papierfabrik bis zur Staatsbank. Monopoly. Armes Deutschland!

Das Gute: Wenn ihnen alles gehört, dann lässt sich auch kein Geld mehr damit verdienen und keine Konkurrenz mehr vernichten, dann sind auch die Großkapitalen am Ende der Fahnenstange angekommen. Finito! Keine Ausbeutung mehr, kein Corona mehr, alle machen nur noch Ferien! Auch wir.

Euer Klaus Kleiner

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