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Totale

Entwicklung ist nicht Wachstum

Die Anzahl der Waren und Dienstleistung und auch der Umfang dieser, wachsen stĂ€ndig. Die kapitalistische Wirtschaftsordnung braucht stĂ€ndiges Wachstum. Es ist ein Vorteil fĂŒr die Nutznießer des Wirtschaftens, es ist ein Vorteil fĂŒr die Menschheit, es scheint alles glatt zu laufen und zu jedem Vorteil der Menschen. Scheinbar wollen wir es auch alle, weil es uns anscheinend immer bessere und mehr materielle GĂŒter und Dienstbarkeiten zukommen lĂ€ĂŸt, die unser Leben dem Anscheinnach schöner machen.

Es ist gut, wenn genug Nahrungsmittel produziert werden können und genug vorhanden sind, soviel, dass wir es uns leisten können, solche zu vernichten, die noch verwertbar wĂ€ren (Dass gleichzeitig Millionen Menschen hungern, das lassen wir mal außen vor. Diese Hungernden und Verhungernden könnte die kapitalistische Landwirtschaft auch ernĂ€hren, wir sind ĂŒberzeugt davon und es ist auch ein Fakt, dass es der kapitalistischen Landwirtschaft gelingen wĂŒrde.).

Es ist gut, wenn wir jederzeit jedes Ding, was unser Leben leichter macht oder machen könnte, erwerben können. Und wir sind gegen die Unbilden der Natur geschĂŒtzt, wir haben Spaß am Dasein und mĂŒssen uns um unsere Gesundheit und die unserer Kinder immer weniger Sorgen machen (Ist das so?).

Gleichzeitig ist dieses Wachstum, dieses stĂ€ndige Verbessern und das stĂ€ndige Erweitern des Angebots ein Muss fĂŒr die Teilnehmer an der kapitalistischen Wirtschaftsweise. Das will ich kurz, also nicht ausfĂŒhrlich begrĂŒnden. Wer mehr BegrĂŒndung will, der muss sich mit den Wissenschaftlern beschĂ€ftigen, zum Beispiel mit Marx.

Also zur kurzen BegrĂŒndung: Jeder der als Kapitalist (Das ist keine Anklage, es bezeichnet lediglich die Art des Wirtschaftens) am Markt bestehen will, muss sich gegen seine Mitbewerber / Konkurrenten behaupten. Er muss schneller, billiger, neuer oder anderweitig in der Lage sein, seine Konkurrenten auszustechen, sonst tun sie es mit ihm. Das ist kein böser Wille, sondern erforderlich, um seine eigenen Produkte an den Markt zu bringen und prĂ€sent zu bleiben. Selbst wenn eine weitgehende Marktbereinigung stattgefunden hat und nur wenige Groß-Konkurrenten den Markt unter sich aufgeteilt haben, hört dieser Zwang nicht auf. Denn schneller und billiger zu werden bedeutet auch, dass die Gewinne immer geringer werden, weil der Kreislauf des Geldes, die Beziehung zwischen Geldaufwand (Kredit), Produktionsaufwand (GehĂ€lter u.a.) und Erlös sich angleichen. Ohne die Differenz zwischen Aufwand und Erlös aber macht die Produktion fĂŒr den Unternehmer keinen Sinn, denn er lebt ja von der Differenz.

Der Zwang zum Wachstum ist also auch ein Fluch, der ĂŒber jedem Unternehmer schwebt.

Auch ist ein Zwang zur Entwicklung vorhanden. Der Produzent muss mit Neuerungen auf den Mark kommen. Es sichert ihm Vorteile gegenĂŒber den Konkurrenten, aber es sichert auch bei MarksĂ€ttigung (genug Produkte mit einer bestimmten Eigenschaft sind am Markt vorhanden) den weiteren Absatz von Produkten mit neuen Eigenschaften ab und somit die Fortsetzung der Produktion und das Bestehen des Betriebes.

Entwicklung und Wachstum sind also nicht wegzudenkende Eigenschaften des kapitalistischen Wirtschaftens. Das scheint ein Segen fĂŒr die Menschheit zu sein, denn der Mensch ist ja Nutznießer dieser Eigenschaften. Bis zu einem gewissen Punkt. An irgendeiner Stelle in diesem ewigen Ringen um bessere Produkte kommen die Unternehmer an die Grenzen des Sinnvollen. Wer braucht beleuchtete Kinderschuhe? Wer braucht ein Zweit-Handy? Und in welchem VerhĂ€ltnis steht der Zugewinn an LebensqualitĂ€t(!) zu dem Aufwand (der dann weder aus Geldsicht noch aus Sicht der verbrauchten Ressourcen, zu bezahlen ist)?

Die große Pause

Die ehemalige Arbeiterklasse ist gespalten. Sie war gespalten. Sie bestand aus Arbeitern und Arbeiterinnen. Jetzt ist sie wieder zusammengefĂŒhrt zur ArbeiterInnnenklasse.

NullCovid oder ZeroCowid oder #ZeroCovid ist die Initiative, die scheinbar von LINKS ausgeht und auch die Betriebe, Fabriken, Schulen und BĂŒros schließen will und die Aufsicht ĂŒber den totalen Shutdown an die ArbeiterInnen ĂŒbergeben will. Es geht um die ABSOLUTE Stilllegung, um TOTALES Runterfahren aller AktivitĂ€ten.

Im Radio wird heute frĂŒh der Aufruf gestartet, sich als COVID-Impf-Helfer zu melden.

Wie weit muss der Verstand gelitten haben, wie weit muss das GeschwĂŒr der Dummheit sich schon vorgearbeitet haben, wie weit muss das Wissen aus den Köpfen schon ausgeblasen worden sein durch Xbox-Ballerspiele und „Hartz aber herzlich“ und Seifenschmierentheater??

Null, total, absolut, das ist schon mitten drin ein einer absoluten Welt, in einer Welt der Diktatur, des Faschismus! Und es ist die scheinbar linke Bewegung, die dem noch Vorschub gibt. Die SÀuberung des Reichstages von der Opposition geschah noch gegen Widerstand in der politischen Welt. Die SÀuberung des Bundestages von der Opposition scheint schon vollzogen. Jedenfalls sind es nicht die linken KrÀfte, die da in der Gegenwehr sind.

Seht euch um: Die Gesichter sind verschwunden, das LĂ€cheln, die Menschen weichen sich aus, scheuen jede BerĂŒhrung, sehen sich nicht mehr in die Augen, Tanz, Sport und Spiel sind verboten, fröhliche Kinder nur noch hinter verschlossenen TĂŒren, arbeiten erlaubt, fĂŒr den Sieg, Alte gehören weggesperrt, sind ĂŒberflĂŒssige Fresser, Freiheit ist Schweigen, Kritik ist leugnen, Null ist Alles, die Grenzen werden geschlossen, jeder ist Niemand, die Impf-Helfer wachen ĂŒber die Volksgesundheit, die Uniformen sorgen fĂŒr Jeden. Seht euch nicht um.

Es ist an der Zeit die Betriebe nicht mehr zu betreten, ja. Bleibt vor dem Tor stehen. Atmet die frische Luft, zeigt eure Gesichter! NatĂŒrlich mit Abstand.

Ende des Wachstums

Irgendwann geht es mit dem Wachstum nicht mehr weiter. Es lassen sich nicht noch mehr GegenstÀnde produzieren, weil sie sich nicht mehr verkaufen lassen. Auch die Eigenschaften lassen sich nicht mehr mehren, weil niemand einen sprechenden Stuhl braucht oder leuchtende Schuhe. Mal abgesehen davon, dass jeder Mensch nur begrenzte Lebenszeit und AufnahmefÀhigkeit besitzt und nicht zwei Handys, ein Tablett und zwei Kinder gleichzeitig bedienen kann.

Dann ist ein Punkt gekommen, an dem sich der Unternehmer etwas neues einfallen lassen muss.

Klaus Kleiner

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Diktatur braucht einen Diktator


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Jede vernĂŒnftige Diktatur hatte seinen Diktator. Als waschechtem Deutschen fĂ€llt uns natĂŒrlich sofort Franko ein. Dabei hatten wir selbst einen guten, also einen, der gut zum Diktator taugte. Der Adolf ist als Diktator nicht zu verachten, der hatte es drauf. Diktatoren gibt es einige. Sie haben einen knackigen einprĂ€gsamen Namen (Ausser Mussolini, aber der ist ja Italiener und kann sich das leisten), können knackige Reden halten, greifen bei ihrer AnhĂ€ngerschaft knackig durch und brauchen eine Wirtschaftselite und politische Freunde, die sie nach oben putschen oder intrigieren, an die Spitze eines Staates. Vielleicht brauchen sie auch ein bisschen Volk, ĂŒber das sie herrschen und das sie zum Stillhalten zwingen können.

Wenn sie dann oben sind, dann mĂŒssen Diktatoren genau so skrupellos gegenĂŒber jeder menschlichen Empfindung, selbst der eigenen, durchgreifen gegen jedermann, um eigene Vorstellungen und die Vorstellungen der  Elite und der Freunde ( siehe oben) vollendet durchzusetzen.

Pinochet in Chile zum Beispiel hatte die eigenen Wirtschaftseliten  und die der USA hinter sich und die CIA und die gutbĂŒrgerlichen Parteien im eigenen Land und anderer LĂ€nder. Menschrechtsverletzungen waren fĂŒr ihn gar kein Problem. Zu tausenden hat er Landsleute umbringen lassen.  Aber nur als Abschreckung und wenn sie nicht gehorchten. Und fĂŒr seine Freunde, die US-amerikanische Wirtschaftler hat er flux den Zoll gesenkt und einige Sachen zurĂŒckprivatisiert.

Einige afrikanische Diktatoren haben vorrangig in die eigene Tasche gewirtschaftet. Sie haben die Ressourcen des Landes an die westlichen Wirtschaftsgesellschaften verscherbelt und haben sich und ihren Vasallen und  MitlĂ€ufern Gutes getan.

Manche Diktaturen sollen ja ohne Diktator auskommen. Als erste Beste fĂ€llt uns da die Diktatur des Proletariats ein. Obwohl ja Stalin oft und gerne als Diktator benannt wird, kĂ€me doch kaum jemand auf die Idee den Herrn Ulbricht oder auch Herrn Honecker als Diktatoren hinzustellen.  Eventuell kann man sie als Despoten benennen. Obwohl ich dazu neige, die Herrschaftsform in seiner spĂ€ten Zeit eher als Autokratie zu bezeichnen. Sie haben auch mehr fĂŒr das Volk getan als fĂŒr sich selbst oder die Wirtschaftsbosse, die es nicht gab.  Also, die Diktatur des Proletariats scheint keine echte, gute Diktatur zu sein.

Jede gute Diktatur braucht einen Diktator.  Wenn ich mich so im Bundesdeutschen Land umsehe, dann fĂ€llt mir keiner auf, der ein guter Diktator werden könnte. Und die Coronaidioten, Coronaleugner, Querdenker und die anderen Chaoten, Anarchisten und Mehrdenker, sprechen von der Diktatur, die ja inzwischen in Deutschland herrschen soll. Als Beweis bringen sie das Gesetz zur Zwangseinweisung von Behinderten in staatliche Pflegeeinrichtungen vor, welches der Span vorbereitet.  Sie sprechen von Lager und Absonderung und Euternasie. Sie meinen damit den Aufbau einer Diktatur in Deutschland beweisen zu können. Hilfsweise fĂŒhren sie die Gleichschaltung der Medien an und die UnterdrĂŒckung Andersdenkender, bis zur Wegsperrung oder die Vorbereitung fĂŒr Lager fĂŒr sogenannte Impfgegner.

Alles Quatsch. Eine vernĂŒnftige Diktatur braucht einen ordentlichen Diktator. Woher aber nehmen?

Niemand wird doch ernsthaft behaupten, ein Spahn eigne sich zum Diktator? Oder ein Merz, diese dĂŒrre Gestalt?  Spahn kann zwar reden, aber vom Hocker reißen kann seine Rede nicht. Merz hĂ€tte das richtige Redeformat, aber er hat nicht die richtigen AnhĂ€nger aus der Wirtschaft. Die Merkeline hat ja wohl ausgedient. Herzhafte Reden, und AussprĂŒche, wie „Wollt Ihr den totalen Lockdown?!“ kann von ihr nicht erwartete werden. Und Altmaier? Ich bitt‘ Sie!

Es gibt also keinen ordentlichen Diktator. Oder er wird noch irgendwo versteckt. Auch kam mir Söder mal so in die Gedanken. Könnte ja sein. Der hat jedenfalls irgendwie einen Hang dazu. Auf der anderen Seite: Sechzehn BundeslĂ€nder, alle mit einer politischen Elite versehen, alle haben andere Freunde, politische und wirtschaftliche. WĂ€hrend die einen mehr in Richtung RĂŒstung gehen, die anderen mehr in Richtung Pharmaka oder Automobil, sind die nĂ€chsten mehr amerikanisch eingestellt. Da wird es keine Einigung geben, Jede will was anderes, wie soll da ein gesamtheitlicher Diktator gefunden werden?

Und wenn kein Diktator, dann keine Diktatur. Wir können aufatmen. So was kommt bei uns nicht. Nie mehr.

Euer Pite Panik

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