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„Das schweigende Klassenzimmer“, Überlegungen

An einem dieser Dienstage wurde dieser Film zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr auf dem ZDF ausgestrahlt. Er gehört zu einer Reihe Filme, die zum 30. Jahrestag des „Mauerfalls“, wie das Ereignis der Annexion von westlicher Feder benannt wird, ausgestrahlt wurde.

Im Vorspann wird darauf hingewiesen, dass der Film einen wahren Hintergrund habe. Es wird allerdings nicht gesagt welche Wahrheit dahintersteckt. Grundlage fĂŒr den Film war ein Buch, welches einer der dargestellten SchĂŒler, im richtigen Leben heißt er Diedrich Garstka, als Lebenserinnerung geschrieben hat. Das Sachbuch wurde 2008 veröffentlicht, 52 Jahre nach den dargestellten Ereignissen. Das Buch untermalt die persönlichen Erlebnisse des jugendlichen Dietrich mit Zeitdokumenten. Die Zeitdokumente bestĂ€tigen wie die SchĂŒler der Abiturklasse mit den Vertretern der Staatsmacht, im Speziellen mit einigen Lehrern, der KreisschulrĂ€tin und dem Minister fĂŒr Volksbildung, in Konflikt geraten. Einige der SchĂŒler verlassen ĂŒber die offene Grenze zu Westberlin die DDR.

Ausgangspunkt fĂŒr die Ereignisse ist die hetzerisch gefĂ€rbte Information des RIAS ĂŒber die Konterrevolution in Ungarn im Oktober 1956. Die SchĂŒler haben sich von SchĂŒlern, die Zugang zum RIAS und zur „BILD“-Zeitung hatten und in kleinbĂŒrgerlichen VerhĂ€ltnissen groß geworden und erzogen worden sind, durch die schreiende anti-kommunistische, anti-sozialistische Propaganda beeinflussen lassen.

So etwas kommt vor. Das passiert uns heute noch. Selbst uns Erwachsenen. Die großen Bilder im „Bild“ und die schreienden Überschriften, die stĂ€ndig implizit vorhandene Propaganda gegen alles was nicht Westen und USA und kapitalistischer Konsum ist, nagt an unserem Denken. Alternative Information gibt es kaum und der Konsum ist mit anstrengendem Denken verbunden. Und das Nachdenken fĂŒhrt zu Frustration ĂŒber die OhnmĂ€chtigkeit gegenĂŒber den herrschenden VerhĂ€ltnissen.

Die SchĂŒler der realen Abiturklasse von damals, als auch der Abiturienten im Buch und im Film, lassen sich ĂŒberzeugen. Besonders hilfreich ist dabei die Falschmeldung ĂŒber den MĂ€rtyrer-Tod des damals beliebten und international bekannten ungarischen Fußballspielers Ferenc PuskĂĄs. FĂŒr die SchĂŒler ein Idol. Allerdings starb der Fußballer erst im Jahre 2006.

RIAS, „Radio im amerikanischen Sektor“, ist als Radiosender installiert, um als Instrument des „kalten Krieges“ gegen den Aufbau des antifaschistischen, antikapitalistischen, sozialistischen Staates im Osten zu hetzen. Er hat seine Rolle im Jahre 1953 beim Aufhetzen der Arbeiter gegen ihren Staat DDR gespielt und spielte diese Rolle weiter. In Ungarn hatte diese Rolle der „Sender Freies Europa“, der von MĂŒnchen aus sendete und zu großen Teilen von der CIA (wie RIAS auch) finanziert wurde.

ZurĂŒck zum Film. Es ist die Darstellung der pubertierenden Jugend, die „gegen den Stachel löckt“. Sie suchen die Orientierung, sie fĂŒhlen sich betrogen, sie werden beeinflusst und das sĂŒĂŸe, bunte Leben lockt, dass sie nicht haben können und das aber wie ein Schlaraffenland in der Ferne zu sehen ist. Trotzdem, es wĂ€re ein aufregendes Abenteuer pubertierender Jugendlicher geworden und geblieben, wenn ihnen nicht einige engstirnige, verbohrte Menschen entgegengetreten wĂ€ren. Mit aller Macht, die sie innehatten.

Da sind die Eltern, die zum Teil ihre eigenen Probleme mit der Staatsmacht hatten, die zum Teil noch Traumata aus dem Krieg und aus dem „tausendjĂ€hrigem Reich“ mit sich herumtrugen, da ist im Film die Karriere-geile SchulrĂ€tin, der verbitterte Minister, der engstirnig, unnachgiebig gegen (scheinbare) Gegner des sozialistischen Aufbaus und mit sehr geringem VerstĂ€ndnis fĂŒr die Psyche von Jugendlichen vorgeht. Auch das Vertrauen der oberen Chargen in die Lehrerschaft, auch der Neulehrer, lĂ€sst zu wĂŒnschen ĂŒbrig.  

Es hĂ€tte anders kommen können. Die Lehrer, pĂ€dagogisch ausgebildete KrĂ€fte, heute wĂŒrde man Kinder- oder Schulpsychologen hinzuziehen, hĂ€tten die Jugendlichen vielleicht behutsam anhören, verstehen und etwas lenken können. Jugendliche sind so. Sie sind „anti“, sie folgen Idolen. Das hat nichts mit Politik zu tun. Von dieser Schiene hĂ€tte man die Jugendlichen wieder herunter holen können. Aber engstirnige Minister haben das nicht vermocht. Und die SchulrĂ€tin hat es nicht gewollt und die Lehrer wurden entmĂŒndigt.

Und vielleicht haben in der damals realen Welt auch andere KrĂ€fte, kleingeistige oder gegnerisch gelenkte KleinbĂŒrger, dafĂŒr gesorgt das nicht pubertĂ€re, sondern politische Aspekte die Triebkraft der Geschichte blieben.

Der Film jedenfalls zieht all die menschlichen Probleme und SchwÀchen in die politische
Schiene. DafĂŒr ist er gemacht. Er ist gemacht, um die menschlichen SchwĂ€chen, auch die gesellschaftlichen SchwĂ€chen, die der junge Staat DDR hatte, vor die politische Karre des Anti-Kommunismus, des Anti-Sozialismus zu spannen.

GegenĂŒber den im Film dargestellten Vertretern der DDR-Staatsmacht erscheint mir Hitler in seiner Darstellung in der Bergfestung (auf dem gleichen Sender) als liebenswerter alter Mann. Und das ist es, was mich wĂŒtend macht.

Es gibt immer mehrere Wahrheiten.

Einer der Darsteller im Film sagt es: Kein Regime lÀsst zu, dass es in Frage gestellt wird.

Im Westen Deutschlands wird im August 1956 die KPD verboten. Schon 1951 beschließt der Bundestag ein StrafrechtsĂ€nderungsgesetz. „Jawohl, wir schaffen in gewisser Beziehung ein Gesinnungsstrafrecht“, erlĂ€utert Ludwig Schneider, Abgeordneter der FDP-Regierungsfraktion. „Aber wir bestrafen nicht die Gesinnung, sondern die Tat, die aus der Gesinnung wĂ€chst.“ Nahezu jede oppositionelle AktivitĂ€t und MeinungsĂ€ußerung steht ab da unter Hochverratsverdacht.

Das Buch von Diedrich Garstka ist die mit Dokumenten unterlegte Schilderung von persönlichen Erlebnissen. Die Erlebnisse sind mit sehr individueller Sicht dargestellt. Der Autor hat nach dem Verlassen der DDR im jugendlichen Alter seine soziale und politische Orientierung in der BRD erhalten. Er ist praktisch 50 Jahre lang der Indoktrination der BRD-Medien ausgesetzt gewesen. Es ist ihm nicht zu verdenken, wenn er genau diese Doktrin in sein Denken gelassen hat, falls sie nicht schon durch sein Elternhaus vorhanden war. Jedenfalls war er sicher nicht bemĂŒht, die andere Seite Deutschlands zu verstehen.

Er schildert die Engstirnigkeit und Verbohrtheit einiger „sozialistischer Kader“ auch in seinem Buch, ja, das ganze Werk ist eigentlich, so mein Eindruck, geschrieben, um genau das darzustellen.

Nun ist es jetzt und schon seit einigen Jahren sehr modern, die „Unfreiheit“ darzustellen, der die DDR-BĂŒrger unterworfen waren.  Und es ist gutes Geld damit zu verdienen. Je schlechter der sozialistische Staat dabei wegkommt, umso besser.

Die DDR und ihre Menschen waren nicht vollkommen. Der Untergang der DDR-Gesellschaft ist zu einem (geringerem) Teil den menschlichen SchwĂ€chen und auch dem noch unvollkommenem Gesellschaftsmodell des sozialen gerechten Staates geschuldet. Aber auch gut bezahlte Filme dieser Art haben ihren Anteil an der vorzeitigen Beendigung des gesellschaftlichen Experimentes „Sozialismus“.

Klaus Kleiner

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Das Vertrauen in die Macht

Das Vertrauen und die Macht

Lieber Freund,

ich schreibe, weil ich es nicht mehr aushalte. Auch Du kamst neulich und warst begeistert ĂŒber die neuen Möglichkeiten des bargeldlosen Zahlens. Nur noch an der Kasse vorbeilaufen und 
 schon bist du dein Geld los. So unkompliziert.

Du hast Dich lustig gemacht ĂŒber meine Skepsis gegenĂŒber den Neuerungen im Zahlungsverkehr. Als wir dann ernsthaft darĂŒber sprachen hast Du ins Feld gefĂŒhrt, dass es viele Vorteile bringt, dass es vor allem schnell und komfortabel ist und unkompliziert, papierlos, zeitgemĂ€ĂŸ (modern) 
, und dann war Deine BeweisfĂŒhrung zu ende. Ach ja, fĂŒr die Ladeninhaber ist es von Vorteil, sie mĂŒssen abends nicht mehr zur Bank, um die Einnahmen abzugeben.

Als ich versuchte mit meinen GrĂŒnden dagegen zu halten, kamst Du mit dem alles schlagenden Argument, dass ich diesen Fortschritt gar nicht aufhalten kann.

Ich sage Dir: Du hast recht. Ich kann den Fortschritt nicht aufhalten. MaschinenstĂŒrmerei bringt nichts. Nach meinen Informationen, deren Wahrheitsgehalt ich allerdings nicht prĂŒfen kann, es ist nur vom Hörensagen, von einem der in China war oder vorgibt dort gewesen zu sein und der dort sogar schon am Imbisstand an der Straße bargeldlos bezahlen konnte und das der Normalzustand ist, jedenfalls behauptete er das, also nach meinen Informationen ist das eben in China, was hier gerade erst beginnt, schon Usus, das bargeldlose Bezahlen.

Ich habe eine wahnsinnige Angst davor. Wenn ich an das bargeldlose Zahlen denke und die zunehmende AbhĂ€ngigkeit von der Elektronik, den Smartphones, den anderen AbhĂ€ngigkeiten, die gerade aufgebaut werden, dann wird mir ernsthaft ĂŒbel und ich ĂŒberlege, wie ich dem entgehen kann. Die Leute lassen sich in Schweden, glaube ich, ja schon Chips unter die Haut implantieren, um dann sogar ganz ohne zusĂ€tzliche Mittel, nur mit „körpereigenen“ Merkmalen, als Zahlungsmittel zu gelten. Dieser Fortschritt liegt mir so auf der Seele, dass er mich krank macht.

Ich rede hier gar nicht von den Missbrauchsmöglichkeiten durch Kriminelle. Vom CCC (Computer Chaos Club) wird immer wieder vorgefĂŒhrt, wie schnell ein Fingerabdruck gefĂ€lscht werden kann, oder sie haben auch gezeigt wie der Iris-Scan ĂŒberlistet wird, ohne dem Inhaber das Auge rauszureißen, wie man es im Film sieht. Auch von der Sicherheit von Pins und TANs und den Übertragungswegen will ich gar nicht reden. Es gibt immer Kriminelle, die Möglichkeiten finden.

Ich will hier auch nicht davon reden, dass Ă€ltere Leute in Europa sich manchmal schwer tun mit neuer Technik und die Handhabung von Smartphones fĂŒr Ă€ltere Menschen manchmal selbst bei gutem Willen gar nicht möglich ist. Sehvermögen, Schnelligkeit, Treffsicherheit (Tasten) und solche Dinge lassen einfach mit dem Alter nach und die alten Menschen können nichts dafĂŒr, so wie der Mensch im Allgemeinen nichts dafĂŒr kann, dass er Ă€lter wird. Und mal so nebenbei: Alte Menschen kommen an sich ganz ohne Computer aus. Sie haben eine oder mehrere Erdbeerpflanzen im Garten oder im Balkonkasten und dort wachsen die FrĂŒchte, real und nicht virtuell. Aber sie reichen eben nicht aus, sich zu ernĂ€hren, ab und an mĂŒssen sie in den Supermarkt.

Nein, reden will ich davon, wieviel Macht ĂŒber sich selbst jeder Mensch anderen einrĂ€umt, wenn er den anderen gestattet ZahlungsvorgĂ€nge bargeldlos mit ihm abzuwickeln.

Oder andersherum gesagt: Wie machtlos und hilflos bist Du, mein Freund, wenn der Strom ausfÀllt oder das Internet nicht funktioniert?

Es gibt noch andere Szenarien, die Dich ganz schön dumm aussehen lassen: Du schreibst einen unliebsamen Artikel gegen Deine Bank und sie sperren Dir das Konto (damit auch Deine Kredite). Obwohl es natĂŒrlich keinen negativen Eintrag in die „Schufa“ gibt, ist doch dort die KontokĂŒndigung vermerkt. Jede Bank und jeder Kreditgeber kann es dort sehen, dass es keinen Negativeintrag gibt. Deine Bankkarte und Deine Kreditkarte sind gesperrt. Du hast leider kein Bargeld, wahrscheinlich wĂŒrdest Du auch niemanden finden, der es Dir abnehmen kann. Du kannst im Supermarkt kein Katzenfutter kaufen und der BĂ€cker an der Ecke verkauft die Brötchen auch bargeldlos.

Wenn in unserer Welt Recht und Gesetz gelten wĂŒrden, da gebe ich Dir Recht, dann wĂ€re das ein vorĂŒbergehender Zustand und ein oder zwei Wochen, bis die Ungerechtigkeit beseitigt ist, wĂŒrdest Du schon durchhalten.   Aber es ist nicht nur Deine Bank, die so uneingeschrĂ€nkte Macht ĂŒber Dich erlangt, es ist jede Bank! Es ist der Staat, der angeblich das Bankgeheimnis garantiert und schĂŒtzt, es ist Deine Firma, die sich, wie jeder Interessierte, nach Deinen Finanzen erkundigen kann.

Mit etwas Bargeld in der Hand ist man etwas unabhĂ€ngiger. Auf dem Bargeld steht nicht schon Dein Name. Du bleibst anonym. Jedermann, der Dir etwas verkauft, kann auch anonym bleiben (denken wir nur mal an deine Putzfrau, die nur durch Schwarzarbeit ĂŒber die Runden kommt). NatĂŒrlich kann auch hier der Staat zugreifen. Er macht mal eben eine WĂ€hrungsunion oder hebt die Zinsen an. Aber es ist doch kein direkter Zugriff auf Dich persönlich und es ist fĂŒr den Staat und die anderen Akteure auch schwieriger, mit einigen technischen HĂŒrden verbunden.

Will ich den Komfort des bargeldlosen Zahlens? So wie in China? Ja, ich will es. Weil es bequem ist. Was ich nicht will, und nur davor habe ich diesen Horror, alle Macht ĂŒber mein Leben aus der Hand geben und mich vollkommen der Bank oder dem Staat ausliefern, was letztendlich auf dasselbe hinauslauft.

Lieber Freund, ich musste das noch einmal loswerden. Es erschreckt mich ein wenig, wenn alle begeistert sind. Auch Menschen wie Du, denen ich mehr zutraue.

Wie wir uns ohne Abschaffung von Privatbank, Privatunternehmen wie die „Schufa“ oder wie wir ohne die Beseitigung der Unterordnung des Staates unter Privat- und Unternehmensinteressen vor dem Horror bewahren, kann ich auch nicht sagen.

Bleib Gesund!

Dein Hans Kleiner

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Mein kleines C-Tagebuch

Auszug vom 25.5.2020

Die bunten Welt der Krise

Der Kapitalismus befindet sich in einer Krise, sagt man. Die Wirtschaft schliddert in eine Krise, sagt man. Das zeigt die Gebrechen des Kapitalismus, sagt man. Den Kapitalisten geht es an die Substanz, sagt man, sie werden gebeutelt.

Ich sage: Dem Kapitalismus geht es gut. Das was wir Krise nennen, ist eine normale Aktion, ein Abschnitt, der dazugehört wie der Große Zeh zum Fuß.

Ich sage: Die Wirtschaft schliddert nicht in eine Krise, sondern Teile der Wirtschaft, sind in einer Krise und versuchen herauszukommen. Sie regeln das, indem sie andere Teile der Wirtschaft eliminieren.

Ich sage: Den Kapitalisten ging es noch nie so gut wie jetzt, in dieser Phase des Kapitalismus. Sind etwa die Milliarden auf den Bankkonten der Allerreichsten geschrumpft?

Ihr warnt vor der Diktatur, vor dem Neo-Faschismus, der kommen wird, weil die demokratischen Grundrechte der deutschen Verfassung oder auch dem Grundgesetz, dass keine Verfassung oder eine vorlĂ€ufige Verfassung oder auch eine von Besatzern ĂŒbergestĂŒlpte Verfassung ist, untergraben wird??

Die Diktatur ist lÀngst da. Es ist die finanzspÀtkapitalistische Diktatur des Kapitals. Und diese ist sehr real und benötigt keine

Verschwörung-s-Theoretiker um sich bloßzustellen.

Seht Euch das Gesundheitswesen an. Lasst alle Denkereien weg und seht es Euch einfach an oder begebt Euch mitten hinein. Aus Kranken sind einzeln abrechenbare Fallpauschalen geworden. In 15 Jahren sind von zweieinhalbtausend KrankenhĂ€usern eintausend abgewickelt worden. Und die Finanzwirtschaft empfiehlt noch einmal rund 400 „Abzubauen“ um einen
„Marktgerechten Bedarf“ zu schaffen. Deutlicher geht es nicht: Die Gesundheit ist eine Ware. Und bisher ohne wirksamen Widerspruch.

Oder auch persönlicher: Was euch wiederfĂ€hrt, ist folgendes: Der Hausarzt untersucht euch und er trennt seine Patienten nach Kassen-Patienten und Privat-Patienten. Warum tut er das? Aus medizinischen GrĂŒnden? Weil er beiden Patienten möglichst die beste Hilfe zuteil werden lassen will? Weil er euch gesundheitlichen oder finanziellen Schaden zufĂŒgen will? Nein, er tut das, weil es unterschiedliche Abrechnungsarten und -Möglichkeiten gibt, mit denen er seinen Kredit fĂŒr die Praxis bestmöglich bedienen kann.

Er sendet euch zum Spezialisten. Der Spezialist nimmt noch einmal Blut ab, er schickt euch noch einmal zum Röntgen, usw. Warum tut er das? Waren die Ergebnisse der vorherigen Untersuchungen nicht aussagekrĂ€ftig genug? Will er euch Doch, wahrscheinlich waren sie es, aber der Hausarzt war der Meinung, dass ihm die Berichte und Ergebnisse gehören, weil er sie gegenĂŒber den Dienstleistern bezahlt hat und er hat sie jedenfalls nicht dem Patienten mitgegeben. Und der Spezialist verdient auch seinen Teil daran, dass er genau diese Untersuchungen noch einmal machen lĂ€sst und macht. Hat es eine Relevanz fĂŒr die Gesundheit des Patienten? Jedenfalls keine positive.  Wieder steht nicht die Gesundheit des Patienten im Fokus, sondern die Kapitalinteressen des Arztes.

Krise? Corona? Nein, der Staatsbedienstete, wenn er weit genug oben in der Hierarchie sitzt wird sich ĂŒber die „Krise“ nicht beklagen können. Der Unternehmer, wenn er in der Lage ist genĂŒgend Staatsmittel abzugreifen, wird sich beklagen, aber keinen Grund dafĂŒr haben.

Die, die folgsam mit Mundschutz rumrennen und deren Kinder entsozialisiert werden (Spielplatz: „Halte Dich von den anderen Kindern fern!“) und denen der letzte Rest Bildung vorenthalten wird, beklagen sich. Aber, wie immer haben sie, falls sie nicht randalieren, Probleme in die Abendnachrichten zu kommen.

Schöne bunte Krise.

25.05.2020 Tagebuch

Im TV sehe ich die Kameraden von der „Kampfgruppe der Arbeiterklasse“ im Vollschutz (Atemmaske, Gummianzug) mit angelegter Maschinenpistole Marke Kalaschnikow durch das grĂŒne Gras robben. Sie ĂŒben den Objektschutz. Sie ĂŒben die Sicherung ihres Betriebes, also ihrer Fabrik, in der sie arbeiten (damals war noch DDR, es gab es keine „Unternehmen“) gegen den angreifenden Feind, der ihnen ihren Betrieb zerstören oder wegnehmen will. Sie hatten keine Chance. Der Feind saß schon wie ein Virus mitten in ihrer Mitte. Er zerfraß die Gedanken, ihre Gedanken. Er setzte sich fest, blockierte die Kommunikationswege zwischen oben und unten; er erzeugte Gier und GleichgĂŒltigkeit; er machte schlĂ€frig und förderte den Untertanengeist. Trotz der Warnungen vor der GefĂ€hrlichkeit des Virus, vor seiner fast unmerklichen Infiltration, die zur StĂ€rkung der schon vorhandenen Population fĂŒhrt, gelang es nicht, die Verbreitung des Virus zu verhindern. Der Kampf wurde aufgegeben. Es kam zur Durchseuchung.

Am Wochenende wollte ich nicht dem Volkssport „Schopping“ frönen, ich wollte nur lebensnotwendige Dinge wie Bleistift, Zeitschrift und Aktendeckel besorgen. (Der Handel Ă€ußert sich sinngemĂ€ĂŸ folgendermaßen: „Trotz der offenen GeschĂ€fte wird der Umsatz der Vor-Corona- Zeit nicht erreicht. Es besteht eine gewisse ZurĂŒckhaltung der Kunden. Es werden hauptsĂ€chlich die notwendigen Dinge eingekauft.“ Ich ergĂ€nze hier mal: Die nicht-notwendigen, also ĂŒberflĂŒssigen, EinkĂ€ufe finden derzeit nicht statt. Der Deutsche ist noch nicht wieder in den Krankheitszustand „Kaufrausch“ zurĂŒckgekehrt.

Jedenfalls werde ich beim Gang durch das Einkaufszentrum, durch das ich mich bewegen muss, um an einen Zeitungsladen zu kommen, der nicht nur „TV-Today“ und „Bunte“ fĂŒhrt, nach ca. 100 Metern aufgehalten. Ein Vermummter spricht mich an, ich möge doch bitte einen Mundschutz tragen. Ohne Mundschutz mĂŒsse ich sofort wieder raus. Der Mann trĂ€gt keine Schutzweste aus Teflon, oder wie das Zeug heißt, er hat auch keinen Schlagstock, aber er ist einen Kopf grĂ¶ĂŸer und einen halben Fuß breiter. Das ĂŒberzeugt auch. Er macht ein Friedensangebot, obwohl er es nicht nötig hĂ€tte. Er bietet mir an, eine Maske aufzusetzen, um meine Wanderung ungehindert fortsetzen zu können.

Da ich damit gerechnet hatte, dass der Laden auf diese Art vor dem eindringenden Virus verteidigt wird, hatte ich vorsorglich einen textilen Mundschutz (Kein Vollgummi) mitgefĂŒhrt, den ich nach der Frage an den Verteidiger, ob er hier die Hausmacht vertrete, was er zusichert, auch aufsetze. Der Mann war zufrieden und ging wieder auf TuchfĂŒhlung zu den VerkĂ€uferinnen des Taschenladens, die gerade keine andere Kundschaft hatten.

Dem Mann war und ist es egal, wie weit das Virus bereits vorgedrungen ist. Er hatte einen Job, den Job hat er erfĂŒllt. Es ist nicht sein Laden, den er verteidigt.

Dem Mann war und ist es egal, wie weit das Virus bereits vorgedrungen ist. Er hatte einen Job, den Job hat er erfĂŒllt. Es ist nicht sein Laden, den er verteidigt.

Tagebuch 1. Juni 2020

folgt.

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Dem Deutschen Volke

bild
bild: Gemeinfrei

Das, was da zu sehen ist, das ist „Dem Deutschen Volke“ geblieben, nachdem das „Dritte Reich“ geendet hatte. Eindrucksvoller sind noch die Aufnahmen aus luftigen Höhen ĂŒber deutschen StĂ€dten. Obwohl, die Menschen, die lebenden und die toten, sind auf den Aufnahmen von oben nicht zu sehen. Da helfen uns Bilder von Leichenbergen, aufgenommen in Konzentrationslagern, und Aufnahmen der verkohlten Menschenkörper in den Straßen von Hamburg auch weiter.
Es gibt viele Bilder von Tod und Zerstörung, von Elend, Vertreibung und Hunger und auch von dahinsiechenden Kranken.
Es waren die Krupps, Kladdens, IG Farben (heute u.a. BASF) und auch Boschs, die Rothschilds und Trumps, die diesen Krieg wollten und die unverschĂ€mt und unverschĂ€mt viel an diesem Krieg verdient haben. Die Wall Street hatte schon am ersten Weltkrieg verdient und war nicht unbeteiligt an der Auslösung desselben und auch der 2. Weltkriege wĂ€re ohne die Gier oben genannter und anderer Bosse nicht angefangen und so schön blutig und zerstörerisch geworden.. Die Helfer und Helfershelfer von damals und das mit allen Mitteln gefĂŒgig gemachte Volk, haben die Kriege gefĂŒhrt und hatten dann Tod und Elend auszuhalten. Die Herren und GroßaktionĂ€re der Konzerne und ihre politischen Helfereliten zogen sich in ihre Villen und LandhĂ€user zurĂŒck.
Diese Bilder können wir auch heute noch machen. In Syrien und im Irak, in Mali oder Kolumbien.
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland hat eigentlich die Aufgabe zu verhindern, dass dieses Volk wieder Helfer und Helfershelfer fĂŒr Fanatiker, Kriegstreiber und andere Verbrecher wird, die die sozialpsychologischen Möglichkeiten ausnutzen, große Gruppen (der Bevölkerung) in die Irre zu fĂŒhren und die mit Hilfe von SchreihĂ€lsen und Gruppendynamik die Grundrechte, dieses Freiheitsrecht und Selbstbestimmung, das Recht auf Leben und Gesundheit massiv einzuschrĂ€nken. Und die dann fanatisch in den Krieg treiben.
Die WĂ€chter, sowohl das Parlament, als auch die Richter des Verfassungsgerichtes aber tun nichts dafĂŒr.
 
Es muss ein Maß geben. Es muss eine Gleichung geben, die die EinschrĂ€nkung der FreizĂŒgigkeit fĂŒr den Einzelnen gegenĂŒber dem Schaden, den er der Gemeinschaft damit zufĂŒgt, einzuschĂ€tzen erlaubt.
Jede Freiheit des Einzelnen bedeutet zwangslĂ€ufig eine SchwĂ€chung der Gemeinschaft. Wenn jeder Mensch nur noch fĂŒr sich ist, keine Kontakte mehr annimmt und nicht das Geringste zum Wohle der Gemeinschaft macht, so wird er untergehen und eigentlich existiert er als Mensch nicht mehr. Auf der anderen Seite kann es nicht funktionieren, wenn alle Menschen nur noch die Gemeinschaft aller Menschen im Sinn haben, denn wenn die IndividualitĂ€t fehlt, dann wird die Gesellschaft der Menschen auch keine neuen Impulse mehr erhalten und sich nicht entwickeln. Wer sich nicht entwickelt, geht aber unter. Bis auf die Steine. Die liegen ewig rum. Denkt man. Ist aber nicht so. Sie werden ĂŒber die Jahrhunderte zu Staub zerrieben, um anderswo durch die Lagerung wieder zu einem Teil eines anderen Steins zu werden.
Aber Steine brauchen und haben keine Freiheit. Sie leben nicht, auch gibt es keine Gemeinschaft der Steine, in der einer auf den anderen angewiesen ist. Ein Stein kann also auch keinem anderen Stein oder einer Gemeinschaft von Steinen Schaden zufĂŒgen.
Was ist das Maß an Freiheit fĂŒr den Einzelnen?
Das Tragen der Maske ist zu ertragen. Jedenfalls an Orten, an denen man mit anderen zusammenkommt. Die Anderen, die in panischer Angst fliehen möchten, sollte man in ihrer Mitte die Maske nicht tragen. Es ist zu ertragen, obwohl man es selbst als EinschrĂ€nkung und unsinnig empfindet. Und trotzdem man weiß, dass Geld gemacht wird mit den Masken.
Nicht mehr ist zu ertragen, wenn Impfungen befohlen werden. Die einfache Impfung gegen Grippe ist schon zweifelhaft in der Wirkung. Aber richtig hĂ€sslich wird es bei einer dreifach, vierfach, sechsfach-Impfung. Hier wird (unabhĂ€ngig davon, ob die Impfung ĂŒberhaupt einen Sinn macht) kein anderer verletzt oder bedroht, wenn man sich nicht impfen lĂ€ĂŸt. Also sollte auch jeder die Freiheit haben ĂŒber seine Haut selbst zu entscheiden. ( der Ausserirdische)

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Antwort

Der Kommentator schrieb:

„Ein sehr guter zweiter Text, der eines eigenen Artikels wĂŒrdig ist.

Es ist erschreckend und stimmt mich traurig, wieviel mehr MissstÀnde in dieser Krise ans Tageslicht kommen, offensichtlich werden.
Nicht, dass diese nicht auch vorher da gewesen wĂ€ren, aber ich bin ĂŒber die schiere Menge der Probleme schwer erschĂŒttert.
So kÀmpfe ich weniger mit den Auswirkungen von KontaktbeschrÀnkungen oder Àhnlichem, sondern viel mehr mit der Verzweiflung an der Menschheit.
“

Und diese Verzweiflung sollten wir in Aktionen umsetzen. Eigentlich wissen wir doch was wir brauchen: Eine Leben und eine Wirtschaft, die auf das Leben ausgerichtet ist. 

Der erste Schritt, die erste Aktion, ist es, den Menschen dieses nahezubringen, sie vielleicht sogar in die Lage zu versetzen, sie mit dem eigenen Wissen auszustatten, nicht nur das dumpfe GefĂŒhl des Unrechts zu haben und der Hilflosigkeit, sondern sich die Welt ein StĂŒckchen erklĂ€ren zu können.

Vielleicht ist der Kampf um ein Gesundheitssystem ohne Profitgedanken der erste Schritt.

Der Kommentator zum vorigen Artikel: „Wir bekĂ€mpfen eine Pandemie, an der Menschen sterben. Das ist Fakt.
Zu welchem Preis? Das ist unsere Entscheidung.
“

Ich antwortete mit folgendem Kommentar:

„Das ist wohl richtig, der Preis ist entscheidend. Menschenleben ist wohl das wichtigste, jedenfalls aus der vorherrschenden öffentlichen, humanistischen Meinung. Dann kommt (nach Leben und Gesundheit) gleich die Freiheit, von der immer gesprochen wird. Das ist die öffentlich gemachte Meinung. Überall ist sie nachlesbar, nachhörbar, in jeder Facette unserer Medienwelt.
Gescholten werden die, die die Wirtschaft in den Vordergrund schieben wollen. Dabei geht es nicht um die Gesundheit der Wirtschaft, sondern um die ArbeitsplÀtze, die den Menschen ermöglichen ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Das ist offiziell.
Aber sonst hat doch jeder seine eigenen Interessen. Die Politiker wollen wahrscheinlich vorrangig ihren Ruf nicht zerstören und vielleicht fĂŒr ihren Ruf noch Gewinn machen. Ich unterstelle einigen sogar, dass sie sich um das Leben der Menschen im Land und um das Auskommen der SelbststĂ€ndigen und der fĂŒr Lohn arbeitenden Menschen Sorgen machen.
Aber der eine Politiker will vor allem die Gesundheit der Leute schĂŒtzen, indem er sie vor Infektionen schĂŒtzt, der andere ist der Meinung, dass es wichtiger ist, wenn sich die Leute ihren Lebensunterhalt weiter verdienen können. Das ist schwierig zu entscheiden und umso mehr, da weder den Zahlen vertraut werden kann, noch irgendeiner der Politiker ausreichend medizinische oder gar Epidemie/Pandemie-BekĂ€mpfungserfahrung hat.
Und dann gibt es ja die Leute, die sagen, dass es nicht so schlimm ist, wenn ein paar Leute wegsterben. In Deutschland, einem demokratischen Land, mit humanistischen Geschichts- und Menschenbild und mit Euthanasie-Erfahrung (wie fast jedes andere Land ĂŒbrigens mehr oder weniger auch) darf ein solch Gedanke natĂŒrlich möglichst nicht öffentlich geĂ€ußert werden.
Und dann gibt es die RealitĂ€t. Das was wirklich passiert. Die großen Konzerne zahlen weiter ihre Dividende aus und halten die andere Hand hin, damit der Staat, also der Steuerzahler, die „Corona-Hilfe“ hineinlegt. Inzwischen ist allein fĂŒr die in Deutschland ansĂ€ssigen Firmen die Zahlung von Billionen Euro vorgesehen. (3.000.000.000 €) Das sind ZahlengrĂ¶ĂŸen, die vorher noch niemand in den Mund genommen hat. Und das allerallermeißte davon geht in die Finanz- und die Großindustrie. Bei den pleitegegangenen Kneipenbesitzern wird nicht so viel ankommen, dass die Kneipen weiter betrieben werden können. Die eigentlichen Verlierer der „Corona-Krise“ sind wieder dieselben, wie bei der letzten Krise. Die Kommunen werden wieder Gemein-Besitz verĂ€ußern mĂŒssen, werden die MĂŒllgebĂŒhren anheben und SchwimmbĂ€der schließen.
Das ist der Preis. Den Preis bezahlen wir alle. Die 2 oder 3 Billionen werden wir bezahlen. Und viele werden ihre Kredite auf ihr HÀuschen nicht mehr bezahlen können.
Was ist gewichtiger? Das Leben der MitbĂŒrger oder die erhöhten MĂŒllgebĂŒhren? So wird die Frage gestellt. Und wir werden zur Beantwortung aufgefordert. Vor unserem Gewissen.
Aber so darf die Frage gar nicht gestellt werden! Wir haben eine andere Entscheidung zu treffen.
Diese Pandemie wird vorbei gehen, wie andere vorher schon vorbei gingen. Und es wird eine nĂ€chste kommen. Wir mĂŒssen uns deshalb die Frage stellen: Wollen wir auch bei der nĂ€chsten Pandemie wieder dem Profitgedanken darĂŒber entscheiden lassen, ob wir genug Seuchenbetten in den KrankenhĂ€usern haben und wollen wir weiter Automobile auf Halde produzieren und dann die Verluste der Autobauer durch Staatskredite ausgleichen?
Ist es nicht vernĂŒnftige ein Gesundheitswesen aufzubauen, dass unabhĂ€ngig von Profit und RentabilitĂ€tsgedanken in der Lage ist, das Leben weitmöglichst zu schĂŒtzen? Im Übrigen ist jeder Arzt mehr oder weniger auf diesen Gedanken eingeschworen.
Ist es nicht vernĂŒnftiger die Menschen weniger arbeiten zu lassen, weniger Autos zu produzieren und das gesamte Arbeits- und Verkehrssystem auf die BedĂŒrfnisse der Menschen und nicht auf das Wollen einiger weniger AktionĂ€re auszurichten?“

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