Es braucht keinen „geheimen Plan“ hinter den Corona-Abwehr-Maßnahmen, keinen Plan fĂŒr ein „Great Reset“. Alles entwickelt sich wie von selbst. Die EinschrĂ€nkung der Bewegungsfreiheit fĂŒhrt zur Akzeptanz bei den freien BĂŒrgern der freien Demokratie, ganz allmĂ€hlich, aber trotz der laschen Maßnahmen und des laschen Durchgreifens der Polizei gegen Covidschutz-Verweigerer und querdenkende WutbĂŒrger und angehĂ€ngte Extreme.

Es braucht keine FĂŒhrung hin zum „tiefen Staat“. Alles geht von selbst. Die Impfung wird durchgesetzt, ohne den Plan dahinter, die BĂŒrger stĂ€rker und noch stĂ€rker zu ĂŒberwachen. Es ergibt sich einfach, dass die BĂŒrger nachher besser ĂŒberwacht sind. Jeder hat eine Krankenakte, elektronisch und von allen einsehbar, die es interessiert. Denn, der BĂŒrger wird zustimmen mĂŒssen.

Der BĂŒrger stimmt der elektronischen Akte zu, mit Nummer und Passbild, Iris-Bild und Fingerabdruck, wenn er in ferne LĂ€nder fliegen will oder ins nahe Theater gehen oder seine Kinder in die Schule schicken oder einen Arzt besuchen. Es ergibt sich von selbst und alle nutzen es. Es ergibt sich, wenn wir uns nicht abkoppeln wollen von analogen und digitalen Leben. So wie wir heute den Datenschutzbestimmungen zustimmen und damit den Coocies freien Zugriff auf unseren Rechner erlauben. So passiert es.

Wir lassen immer mehr zu. Es gab eine Zeit, in der wir nicht genervt die Zustimmung zu unserem eigenen Schutz geben mussten. Jetzt ist unsere Zustimmung immer wieder gefordert. Wenn wir uns gewehrt haben, bis jetzt, wird die Penetranz um so grĂ¶ĂŸer.  Viel mehr, als wir das vor der Zeit der geforderten Zustimmung zum eigenen Schutz getan haben. Jetzt tun wir es, schon weil es uns nervt, bei jeder Seite im Web, die wir öffnen wollen immer wieder die Frage gestellt bekommen. Ätzend.

Es braucht keinen Plan. Durch die Coronamaßnahmen werden die Menschen in Angst versetzt. Sie verlieren ihren Arbeitsplatz. Sie schrĂ€nken sich ein, in der Hoffnung, die „Pandemie“ flaut ab und alles „normalisiert“ sich wieder, es geht vorĂŒber, und sie werden arbeiten gehen können, wie vorher.

Aber es bleibt fast unbemerkt. Die GaststĂ€tten machen zu, Hotels veröden, GeschĂ€fte verlieren Kunden, Theater, die sich ehemals selbst getragen haben, auch andere KĂŒnstler werden zu HartzIV-FĂ€llen, wenn sie sich nicht vorher aus dem Fenster gestĂŒrzt haben. Große Betriebe bauen ab. Stellen und Stellen. Die BeschĂ€ftigten stimmen GehaltskĂŒrzungen zu und Gewerkschaften SozialplĂ€nen.

Gleichzeitig bekommen die AktionĂ€rsgesellschaften Mittel aus dem schon ĂŒberleeren StaatssĂ€ckel und schĂŒtten sich Dividende aus. Übrig bleibt wer stark ist. Die Großen ĂŒbernehmen den Markt, unmerklich, aber stetig. Amazon wĂ€chst und wĂ€chst, weil hier die Lieferketten anscheinend noch funktionieren, wĂ€hrend der Lampenladen in der Innenstadt schwer erreichbar ist, gerade geschlossen hat, nicht liefert oder die Ware in den nĂ€chsten Wochen nicht geliefert werden kann. Amazon siegt.

Große Betriebe bauen ArbeitsplĂ€tze ab. Es braucht keinen Plan. Die Gewerkschaften sind ausgeschalten. Sie mĂŒssen SozialplĂ€nen zustimmen, weil sie ArbeitsplĂ€tze retten wollen, die sowieso schon weggeplant sind. Die Großen sind gezwungen zu rationalisieren. Sie mĂŒssen effektiver werden. Sie mĂŒssen die Belegschaft einschrumpfen, sie mĂŒssen die Verbleibenden zu schnellerer Arbeit zwingen oder zu Lohnverzicht bei gleichbleibender Leistung oder sie mĂŒssen Automaten da anstellen, wo vorher ein erfahrener Worker gestanden hat. Nur wer rationalisiert, wird in der Überproduktionskrise ĂŒberleben. Seit 2018 geht es schon mit dem Arbeitsplatzabbau. Versteckt hinter der tĂ€glichen Schreckensnachricht ĂŒber Corona ist es kaum zu bemerken.

Es wird Pleitewellen geben, nicht nur bei den Restaurants , auch bei soliden mittelstÀndischen Unternehmen.

Es braucht keinen großen Plan fĂŒr einen „Reset“! Der „Great Reset“ passiert bereits. Wenn wir aufwachen, dann wird die Welt nicht mehr die sein, von der wir dachten sie wĂ€re es. ArbeitsplĂ€tze werden in großem Maßstab verschwunden sein. Wir werden um eine sichere FĂŒhrung betteln, um jemanden, der uns unseren Lebensunterhalt ermöglicht oder einfach nur gibt, etwas, mit dem wir ĂŒberleben können. Wahrscheinlich werden wir das bedingungslose Grundeinkommen gegen die totale Überwachung eintauschen oder, wir werden uns verpflichten, oder viele von uns, gegen dieses Grundeinkommen jede Arbeit zu verrichten. So wie heute eigentlich schon viele unterwegs sind.  So wir uns heute auch schon fĂŒr eine Lohnarbeit hergeben.

Es braucht keinen Plan. Der wird bereits umgesetzt. Tag fĂŒr Tag. Mit jeder Million, die die „staatliche“ Bank an StĂŒtzen an die Unternehmen rausgibt, an die Lufthansa, Daimler und die Bahn, mit jedem Euro verschuldet sich der Staat bei den großen Geldhaien, den großen Finanzfirmen. Und die werden ihr Geld einklagen. Vom Staat, also von uns werden sie es holen. Wir werden, wie immer, das Minimum erhalten, um uns halbwegs zu ernĂ€hren, um uns halbwegs zu kleiden, um uns zu unterhalten, halbwegs, damit wir nicht auf dumme Gedanken kommen und man wird uns Elektroautos geben, damit wir zur Arbeit fahren können.

Es gibt keinen Plan. Der Plan ist schon lange da. Seitdem die erste Dampfmaschine mit Treibriemen ein Werkzeug antreibt, solange, mindestens wird der Plan schon umgesetzt. Jeder kennt ihn, jeder richtet sich danach.

Hans Kleiner

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