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CO2 -CO.

Wenn ich sage: »Der angebliche Klimawandel«, dann ist das eine wertende Aussage. Da werden gleich Leute kommen, die mich einen Ignoranten schimpfen. Ihre Argumente sind auf allen Ebenen schlagend: »Das ist doch offensichtlich…, … hast du den letzten Sommer vergessen, die Polkappen schmelzen ab… , es gibt dutzende wissenschaftliche Studien darüber….«
Vielleicht bin ich ein Ignorant. Ich will nicht einsehen, warum manche Dinge »offensichtlich« sind. Wenn die Straße nass ist, so hat es »offensichtlich« geregnet. Vielleicht ist aber auch nur der Wassersprengwagen vorbeigefahren. Wenn die Polkappen abschmelzen kann ich das nicht sehen. Aber ich sehe Bilder und Zeichnungen. Die sollen mich überzeugen. Ich weis aber, das auch im 17. Jahrhundert schon Leute das zurückweichende Eis am Nordpol genutzt haben, um die Nordostpassage zu erkunden.
Und auch die wissenschaftlichen Studien sind für mich, also für mich persönlich, als zweifelnder und lesender Mensch, kein schlagendes Argument. Nachdem aufgedeckt ist, dass in anerkannten wissenschaftlichen Zeitschriften Artikel mit und durch Gefälligkeitsgutachten platziert werden, ist das »Wissenschaftliche« für mich erst wissenschaftlich, wenn ich mich umfassend in geeigneten Publikationen von der Beweislage (der wissenschaftlichen) überzeugen konnte.
Diese Situation ist für mich schwierig. Ich habe gar keine ausreichende Zeit, die Beweislage zu prüfen! Diese Situation wäre auch für jeden anderen schwierig. Wer kann die Studien nachvollziehen, wer kann wie die bezahlten »Wissenschaftler« Jahre um Jahre Daten sammeln um ordentliche Studien zu erstellen?
Ja, die Situation ist unbefriedigend, schwierig. Nirgendwo ein fester Punkt, an den man sich halten kann. Jeder Mensch sucht irgendwo Halt, sucht Wahrheiten, an denen er sich langhangeln kann, die ihm Halt geben. Überall nur Suchende.
»Selig sind die Unbedarften!« So oder so ähnlich steht es in der Bibel, der »Bücher aller Bücher«. Wie schön wäre die Welt, wie einfach zu überblicken, wie glücklich könnte ich sein, wenn ich mich lediglich an die Wahrheiten der Bibel halten müsste und alles andere mit »Glauben« auffüllen könnte. Jedes Unerklärbare, jede Unsicherheit, jedes Unentschiedene wird für mich lösbar durch die wirksame Stütze des Glaubens.
Jeder andere kann natürlich auch so vorgehen. Über Jahrtausende hat diese Verfahrensweise ganz wunderbar funktioniert. Die Unwissenheit wurde durch Glauben aufgefüllt. Alles Unerklärbare konnte so ignoriert werden. Warum sollte diese erfolgreiche Strategie nicht weiterverfolgt werden?
Wir geben uns anderen »Wahrheiten« hin. Wir haben die verschiedensten Medien, die uns auf allen Wegen helfen. In der modernen Industriegesellschaft, die, solange noch nicht alle Arbeiten durch Automaten getan werden können, der Mitarbeit des mehr oder minder gebildeten, aufgeklärten Menschen erfordert, sind die »Wahrheiten« der Bibel nicht mehr modern, werden hinterfragt und an die Stelle der fehlenden Antworten muss etwas anderes gesetzt werden.
Die demokratischen Medien übernehmen die Aufgabe, die »Wahrheiten« als Antworten zu verteilen. Und sie haben auf jede Frage eine Antwort. Oft haben sie soviel Antworten wie gebraucht werden. Nicht nur für jeden Bildungsstand, sondern auch für jede Denkweise und Philosophie. Wenn gar nichts mehr hilft, dann gibt es als Ausweg immer noch die eine oder andere Verschwörungstheorie (eigentlich waren es Außerirdische, die die »Twintowers« zum Einsturz brachten).
Wer den Antworten nicht »glaubt«, wer denkt, es wären die falschen Fragen gestellt worden, wer zweifelt und sich nicht mit den einfachen Wegen – dem Glauben in die Bibel oder dem Glauben in die demokratischen Medien zufrieden geben will, der hat nur einen Ausweg – er muss sich bilden. Erst eine solide Grundlage an Wissen und Erfahrung gibt ihm die Mittel in die Hand, die Meldungen und Antworten zu werten und vielleicht eine eigene Antwort, die dem tatsächlichen Inhalt nahe kommt, zu finden.
Viel Spaß! Und vergesst nicht, die Kinder auch zu bilden. Rechtzeitig. Ja, es ist mühselig.

Wem dieser Weg zu lang ist, wer heute schon Antworten sucht, gültige Antworten für sich, kann sich derweil mit einfachen Mitteln behelfen. Immer wenn ein Ereignis , eine fette Überschrift, eine vielfach wiederholte Meldung in Rundfunk, Fernsehen oder WWW-Medien geprüft werden soll, dann ist die Frage: »Wem nutzt es?« angebracht.
Wird beispielsweise über die Vorteile der Vier-fach-Impfung oder der Sechs-fach-Impfung immer wieder und in allen Medien diskutiert, so ist die Frage einfach zu beantworten. Zwar mag man gerne daran glauben, dass die Volksgesundheit im Denkfocus all der Reporter, offiziellen Vertreter (Politiker),Mediziner, Talkmaster und Firmen- und Verbandsvertreter steht, aber wir wissen aus Erfahrung, dass dies nur ein vorgeschobener Grund sein kann. Niemals hat sich einer der genannten um die Gesundheit eines ihm fremden Menschen interessiert.
Mit der einfachen Frage »Wem nützt es?« ist es zu klären. Die Pharma verdient, die Verbandsvertreter arbeiten der Pharmaindustrie zu, die Reporter und Talkmaster brauchen ein Thema, die Mediziner bekommen von der Pharmaindustrie Urlaubsfahrten gesponsert und die offiziellen Vertreter der Politik geben ein gutes Bild ab, wenn sie sich angeblich und offiziell um die Volksgesundheit sorgen.
Jede Mutter hat auch noch ein wenig »gesunden Menschenverstand« und im Notfall eine Mutter oder eine Oma, die sie befragen kann. Jede Mutter hat so ein Gefühl dafür oder guten Rat. Kinder, Babys müssen zunächst ein eigenes Imunsystem aufbauen. Dazu brauchen sie wenigstens ein Jahr. Vor der Beendigung ihres ersten Lebensjahres sollte man sie also gar nicht impfen. Und wenn sie geimpft werden, dann vorsichtig. Impfen gegen Keuchhusten muss vielleicht gar nicht sein. Bei Keuchhusten, wenn die Kinder es wirklich später einmal bekommen sollten, ist die Gefahr des Sterbens relativ gering.
Im Jahre 2016 sind laut Robert-Koch-Institut in Deutschland wahrscheinlich genau 3 Babys wegen Keuchhusten verstorben. Um 1930 sollen pro Jahr über 10000 Kinder wegen Keuchhusten verstorben sein. Damals aber lebten die Menschen in wesentlich unsauberen Verhältnissen, die Gesundheitsversorgung war lange nicht so ausgebaut und die Menschen wahrscheinlich schlechter ernährt. Heute kann jeder wegen eines eingerissenen Nagels in die nahegelegene Notaufnahme gehen.
Die Pharma muss Geld verdienen. Impfserum ist da eine sichere Bank. Es wird garantiert von der Kasse (Also vom Versicherten durch seine Kassenbeiträge) bezahlt, es wird von den Politikern beworben und alle haben ein gutes Gefühl dabei. Gibt es eine schönere Art Geld zu verdienen?
Nur, es nützt den Kindern nichts.

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Walpurgis, ganz unheilig

30 April 2019

Habt ihr es auch schon bemerkt? Die Krise ist da. Sie ist längst da. Und nun? Wir warten bis der Dieselpreis auf 2 Euronen hoch ist und wir uns nur noch Nudeln kaufen, weil das Brot aus Getreide zu teuer geworden ist. Die Krise ist längst da. Da ist nichts mehr aufzuhalten. Und es wird ein wenig schlimm, dieses Mal. Der Staat kann keine Zinssenkung mehr machen, um die Banken zu retten. Unsere Ersparnisse sind weg. Wir leben mit unseren Krediten und von der Hand in den Mund, wenn wir noch in Erwerbsarbeit sind oder Almosen von den Ämtern bekommen. Noch ist es nicht soweit? Wenn nicht, dann bald. Was wird? Wie geht es weiter? Hier mein Vorschlag:

Wir wollen ein bedingungsloses Grundeinkommen. Das Kapital versucht auch die letzten Felder der Menschlichkeit, der menschlichen Gesellschaftlichkeit in kapitalträchtige Unternehmen umzuwandeln. Die Betreuungseinrichtungen für Alte und Kranke, die Wasserwerke und die Kraftwerke, die Kliniken, Krankenhäuser, Arztpraxen, die Essentafeln und Wohltätigkeitseinrichtungen, alles wird auf maximalen Kapitalgewinn  geprüft und benutzt, wenn sich auch nur ein kleiner Gewinn versprochen wird. Wir brauchen uns nur umsehen.

Das wollen wir nicht. Wir wollen nicht den vollständigen Ausverkauf der Menschlichkeit! Wir wollen nicht alles verlieren, was wir uns in tausenden Jahren an Wohlstand und Freiheitlichkeit geschaffen haben! Wir wollen diese Erde nicht verlieren!

Der Mensch hat in diesem reichen Land, wie anderswo auch, das Recht zu leben. Er hat das Recht frei zu sein von Angst davor, sein Leben durch Krieg, Zerstörung und Hunger zu verlieren.

Der Mensch hat ein Recht darauf zu wohnen. Er hat das Recht in Afrika in seiner Hütte zu wohnen oder in seinem Haus. In Europa hat er ein Recht darauf, in einem winterfesten Haus zu wohnen. Und das, ohne auf immer weiter steigende Mieten achten zu müssen. Niemand soll sich vor Mietwucher oder dem Wucher der Elektrokonzerne und Zwischenhändler, der Öllieferanten oder der abkassierenden Schornsteinfeger zu fürchten. Jeder soll frei wohnen. Es sind genug Wohnungen da. Die Menschen haben viele Wohnungen gebaut. Jeder soll Öl oder Gas für seine Heizung haben, kostenlos, soviel wie er zum Überleben braucht. Jeder soll frei in seiner Wohnung sein und unentgeltlich.

Jeder soll zu essen haben. Die Grundnahrungsmittel stehen in Europa ausreichend zur Verfügung. Es gibt eine effiziente Landwirtschaft und wenn die Ländereien vernünftig bewirtschaftet werden und nicht über 70 Prozent der Lebensmittel zweckentfremdet benutzt oder gar vernichtete werden, dann kann für alle Mitglieder der Gesellschaft gesorgt werden, unabhängig von Hautfarbe, politischer Anschauung und sonstigem Einkommen. In Afrika sind die Bedürfnisse, was die tägliche Ernährung angeht, noch wesentlich geringer und der Afrikaner auf dem Land sollte auch sein Stück Feld behalten von dem er sich, wenn er will, selbst ernähren kann. Alle anderen sollten kostenlosen Zugang zu Nahrungsmitteln in ausreichender Menge haben, wie jede andere Weltbewohner auch.

Wohnen, Essen, Gesundheit, Pflege, Kultur und Bildung steht jedem zu.

Wohnen und Essen kann und soll die europäische Gesellschaft ohne Bezahlung stellen.

Gesundheit und Pflege kann die europäische Gesellschaft stellen, ohne Bezahlung.

Kultur und Bildung sollte jeder ohne Ansicht der Person zu jederzeit und kostenlos in Anspruch nehmen können.

Wie das Finanzieren?

Die Warenproduktion ist heutzutage sehr effektiv. Viele Menschen werden bereits heute ernährt, ohne dass sie am Prozess der Warenproduktion teilnehmen. Die wirklichen Bedürfnisse der Menschen an Wahren sind sehr viel geringer, als die Produktion an Fülle der produzierten Waren heutzutage hervorbringt. Reduzieren wir die Warenproduktion auf die benötigten Dinge! Wir brauchen weder 70 verschiedene Fahrzeugtypen zum individuellen Verkehr, noch 30 verschiedene Lactose-freie Schimmelkäse-Sorten im Supermarkt. Wenn die Waschmaschine 12 Jahre ohne Reparatur hält und die Bohrmaschine des Heimwerkers ein Leben lang, dann erübrigt sich die Neuproduktion. Die „handys“ und „smartphones“ haben so viel unnütze, ja schädliche Funktionen, dass eine Reduzierung auf das Vernünftige und Nutzbare und Nützliche eine große Schar von Software-Entwicklern freisetzen würde-die dann auch nicht verhungern würden.

Eine Reduktion der Warenproduktion auf das vernünftige Maß würde bei dem gegenwärtigen Niveau der Produktivität zu eine Reduktion der notwendigen Arbeit und zur Reduzierung des Einsatzes von Kapital führen. Wenn dieses Kapital als solches dann überhaupt noch vonnöten wäre!

Ein gesellschaftliches Gebilde mit einer auf die Vernunft zurückgenommenen Warenproduktion (egal ob Industriewaren oder Landwirtschaftlichen Erzeugnissen) würde wahrscheinlich von seinen Mitgliedern mehr Arbeitsangebote freiwilliger Art bekommen als in den Büros, Traktoren und Maschinenhallen notwendig wäre zur Aufrechterhaltung der Produktion.

Schon jetzt tun die meisten aller Menschen während der Arbeitszeit in den Betrieben hauptsächlich sinnlose Arbeit. Sei es bei der Entwicklung von Software, bei der Konstruktion neuer Bohrmaschinen, beim Bau neuer Häuser oder beim Anbau von Mais oder Soja für Bio-Benzin. Auch die Mitarbeiter in Finanzämtern, Arbeitsämtern, Steuerbüros, Rechtsanwaltskanzleien, sie alle tun größtenteils gesellschaftlich nicht notwendige, ja sinnlose Arbeit.

Einen Mangel an Arbeitskraft ist in der Pflege der Menschen, der medizinischen Betreuung, der Kulturellen Betätigung, auch der Bildung zu beobachten. Aber hier wird sich wahrscheinlich das Problem von selbst lösen. Reduziert sich der Stress, dann wird es weniger Kranke geben. Wenn die Menschen mehr Zeit haben, weil sie nicht mehr so viel arbeiten für ihren Lebensunterhalt, dann werden sie sich um ihre Angehörigen kümmern und kümmern können.

Das Problem des Spätkapitalismus ist der Kapitalismus selbst. Er wird immer effektiver; immer mehr Leute werden von der Produktion ausgeschlossen, immer mehr sinnlose Sachen werden produziert, der Mensch wird zur Ware, wenn er arbeitet und er wird zum Konsumenten wenn er nicht arbeitet. Der Kapitalist wird effektiver bis er aus Geld Geld machen muss, weil es sich nicht mehr lohnt in die Produktion zu investieren. Wo kein Arbeiter ist, da wird auch kein Mehrwert mehr geschaffen. Wo kein Mehrwert ist, da wird auch nichts verdient. Er schafft sich selbst ab, der Kapitalist. Wir müssen etwas an seine Stelle setzen.

Anfangen könnten wir damit, die öffentlichen Verkehrsmittel für alle kostenlos zu machen.

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Streik

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg.

Die Schüler gehen auf die Straße. Zu meiner Zeit durfte sich sowas keiner erlauben.  Und auch heutzutage hört man hier und da: „Die sollen gefälligst zur Schule gehen, diese Göhren habe kein Respekt mehr vor nischt!“

Auch bei mir regt sich da kein Verständnis für die Schulschwänzerei. Die Eltern kriegen schließlich den Anranzer. Von wegen der Schulpflicht, und so. Überhaupt, wer hat diesem Mädchen gesagt, was sie bewirken kann mit ihrer Aktion? Wird sie die lieben Aktionäre von Porsche, Boing, Maersk oder Toyota überzeugen können, mehr für den Personennahverkehr zu tun oder weniger Waren auf Schiffen mit schwerölverbrennenden Motoren rund um den Globus zu schicken?  Werden die demokratischen Politiker, die sich ihre Gesetze von den Lobbyisten diktieren lassen, jetzt umschwenken und die Profitaussichten der Vorstände und Aktionäre durch rigorose Naturschutz- und Menschenschutzmaßnahmen  beschneiden?

Die Klimapolitik soll sich ändern. Ja, da bin ich auch dafür. Die ganze Politik soll sich ändern.

Die Schülerin appelliert an das Gewissen der Erwachsenen. Die Erwachsenen sind schuld. Welcher von diesen? Alle?? Wenn nicht alle, dann keiner. Genau so werden die Verbraucher(Käufer) haftbar gemacht für Plaste-Verpackungen und meerverseuchende  Plastetüten.

Was hat man der Schülerin beigebracht über den Gang der Gesellschaft und die Politikmacher in einer Demokratie? Was hat FRAU und MANN  den anderen Schülern beigebracht über die Macht des Volkes?  Ist ihnen nicht erzählt worden, dass es unausweichlich ist? Ein Schwein muss getötet werden, wenn das Fleisch in den Kochtopf passen soll. Wälder müssen abgeholzt werden, wenn Getreide auf Feldern  wachsen soll. Wer Aluminium braucht für Automobilkarosserien und Titan für die Batterien, der muss tiefe, hässliche  Löcher in die Erde machen. Flüsse müssen begradigt und vertieft werden, wenn die Frachtschiffe darauf fahren sollen. Straßen zerschneiden die Landschaft und wenn das Rotwild diese überquert, dann besteht die Gefahr das Wild und Fahrzeugführer zu schaden kommen.

Auf das Maß kommt es an und auf den Respekt. Wenn wir vernünftige Verkehrskonzepte hätten, wenn wir nicht T-Shirts um die ganze Welt transportierten, wenn wir Wohlstandsbürger nicht ein Drittel der Lebensmittel ungegessen vernichten würden, wenn nicht der Wachstum um jeden Preis, weil sonst der Profit  nicht stimmt, an allererster Stelle stehen würde, dann, dann, … .

Aber das Rennen nach Profit verbietet das vernünftige Maß und der Profit hat keinen Respekt, vor der Natur nicht und nicht vor dem Menschen. Das muss den Schülern mal jemand sagen. Das muss ihnen beigebracht werden. Dann hetzen sie vielleicht die Erwachsenen auf. Dann würden diese vielleicht Freitag streiken. Jeden Freitag. Und alle.  Auf die Plakate  könnten sie schreiben:  „Wir haben genug  Autos, Tapeten und Plastetüten. Heute produzieren wir mal nichts.“  Und die Welt würde sich auch weiterdrehen. Keiner von uns würde Schaden haben. Der Wohlstandsbürger jedenfalls nicht. Nur die Aktionäre würden vielleicht keine Rekorddividende einfahren.  

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E-Lärm

Der A380, das Großraumflugzeug der Airbus-Firma, fliegt noch, aber nicht mehr lange. Zu groß, zu schwer, unflexibel. Das, was die Fluggesellschaften wollen: mehr Passagiere in einem Flugzeug, um Geld zu sparen und so  mehr Gewinn für sich zu ziehen, das passiert. Aber die Fluggäste, besonders die Viel-Flieger, wollen mehr Verbindungen. Dann können sie, wie andere Leute den Linienbus benutzen, fix mal eben zu jeder Stunde nach New York rüberjetten.

Airbus hat nicht genug Aufträge. Sie werden die Produktion der „fetten Lady“ wohl demnächst einstellen.

Jetzt nehmen die Feuilleton-Schreiber das sofort zum Anlass für die Ankündigung, der Massen-Flug-Transport wäre dem Ende nahe. Und sie haben auch gleich die Lösung. Der individuelle Elektro-Flug wird alle unsere Probleme lösen. Zunächst ist es vor allem ein Wundermittel gegen die zeitraubenden Staus auf den Straßen, die Parkplatzprobleme und natürlich wären alle Abgas-, Abrieb- und Feinstaubbelastungen nur dreckiger Schnee von gestern.

Jeder, der möchte, bestellt sich ein Elektro-Flugtaxi (500 Km Reichweite in der Luft oder 100 Km auf der Straße) und schon fährt oder fliegt er ohne Stress zu seinem Hochhaus. Der Autopilot besorgt  die Navigation und die Sicherheit des Transportes, der Fahrgast kann sich zurücklehnen.

Das ist alles schön und gut. Aber die beiden Probleme haben wenig miteinander zu tun. Beim Airbus  geht es um Massentransport von Bänkern und Geschäftsleuten nach New York oder von Urlaubern in die Saudische Wüste, beim Flugauto  geht es um die Wege, die täglich in der Stadt oder in der Umgebung der Stadt zu bewältigen sind.

Für die schöne neue heile Welt, die mit der Elektromobilität kommt, wenn alle nur noch E-Autos herstellen und zulassen und alles für den Schutz der Umwelt getan ist, was getan werden kann, ist die Vorstellung eines fliegenden Autos natürlich faszinierend und wichtig.

Aber es ist leicht irreführend. Denn: Das e-Auto ist auch nur ein Auto, es beseitigt unsere Staus nicht und die nervenaufreibende Fahrerei und das zeitraubende Pendeln zwischen Heim und Arbeitsstelle. Da braucht es ein wenig Hoffnung. Es muss schneller werden, stressfreier und umweltfreundlicher.  Das wünscht sich der Pendler.

Diese E-Taxis, die Taxis überhaupt, auch das Fliegen von einem Ort zum anderen, das gibt es ja schon. Die Reichen und Schönen, die mieten sich einen Hubschrauber. Der wird zwar im Augenblick noch mit einem schmutzigen Verbrennungsmotor oder einer Turbine angetrieben, aber vom Heim zum Büro bringt er einen auch oder zum Schoppen, oder auch auf den Golfplatz.

Alle Leute, die am frühen Morgen in die Stadt zu ihrem Büro streben oder zur Kita, oder zum Geschäft, in dem sie angestellt sind, haben da lediglich den preiswerte, schnelle und problemlosen Transport als Hauptzweck im Sinn. Aber Alle Leute zur Arbeit zu bringen, das dürfte ein schönes Chaos verursachen. Dann hätten wir wieder Stau, weiter oben zwischen den Häusern. Denn alle diese selbstfahrenden oder fliegenden Roboterautos  wollen um kurz vor acht in der Geschäftsstraße ihren individuellen Passagier absetzen, um dann bis zum Feierabend in einer Garage wieder aufgeladen zu werden.

Schöne neue Welt mit E-Autos und E-Coptern!

Selbst wenn alles wunderbar mit „Künstlicher Intelligenz“ gesteuert wird, weil die natürliche mit dem Chaos nicht mehr fertig wird, wäre die Welt für den Arbeitenden gleich geblieben. Nur der Lärm wäre jetzt E-Lärm. Ein Fortschritt?

Aber es hat auch seinen Sinn. Die Automobilfirmen sind jetzt im Flugauto-Geschäft tätig und verdienen dort ihr Geld. Die Konstrukteure konstruieren, die Bauern bauen, die Verkäufer verkaufen und die Geschäftsführer führen die Geschäfte. Alle sind geschäftig. Sogar die Umwelt wird weiter benötigt, als Lieferant wertvoller Rohstoffe, die von weniger wertvollen Menschen in weiter entfernten Ländern geschürft werden. Wie einst, in der guten alten Zeit, die Goldschürfer am Clondike ihr Glück machten und Amerika groß.

Weiter so! Alles wird gut!

Julius Turm

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Die Kultur der Oberflächlichkeit

Die Kultur der Oberflächlichkeit

Die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung?) soll die Bürger der bundesgermanischen Republik vor irgendetwas schützen. Wahrscheinlich geht es um die personenbezogenen Daten der Bürger. Ich hörte davon. Aber gelesen habe ich diese DSGVO nicht, jedenfalls nicht vollständig und auch nur aus Zweitveröffentlichungen, und die Hinweise auf diese in jeder öffentlichen und nichtöffentlichen Veröffentlichung und besonders auf den vielen privaten und nicht privaten Web-Seiten führen auch bei mir nicht automatisch zum Studium des Kleingeschriebenen.

Niemand liest es, niemand versteht es und alle berufen sich darauf. Alle Kommerziellen, von Google, über die Banken, die Schufa und auch alle Ämter im Dienste des Bürgers und des Staates ignorieren die Bestimmungen, auf die sie hinweisen und holen sich vom Bürger noch (Welche Verar***e!!!) die Einwilligung, genau die geschützten Daten zu verbreiten. Frecherweise holen sich die Ämter, die halboffiziellen, wie die GVZ und ähnliche Institutionen nicht mal die Einwilligung der Bürger. Sie berufen sich auf Nachfrage auf irgendwelche Gesetze zur Informationspflicht.

Es scheint eine Kultur der Oberflächlichkeit zu geben. Und eine Kultur der Ignoranz. Und der Willkür. Die Bürger haben aufgegeben, sich dagegen aufzulehnen. Sie nehmen es hin, wie viele andere Sachen, an denen sie nichts ändern können.

Es ist aber viel schlimmer. Es ist eine Kultur der Lüge.

Niemand kann mehr eine Quelle prüfen, weil die Quelle nicht benannt wird. Jeder kann, so er frech genug ist und es für notwendig hält, sich einen Titel, zum Beispiel einen Doktortitel, zulegen. Niemand kann es nachprüfen, denn jede Universität in Deutschland wird sich auf den Datenschutz berufen und auf die Nachfrage keine Antwort geben.

Es ist bei Wissenschaftlern, auch bei Historikern, die sich ja zu den Wissenschaftlern zählen, üblich geworden, nur noch pauschale Quellenangaben zu machen, etwa so: „Siehe Stasi-Unterlagen-Archiv des Bundes“. Das überführt den Verfasser normalerweise sofort der Unwissenschaftlichkeit. In diesem schönen Bundesdeutschland aber werden solche Machwerke sogar für die politische Bildung des Nachwuchses aller Deutschen empfohlen und auch benutzt.

(Ich möchte ja hier keine Namen nennen. Das würde vermutlich zur Klage führen und das kann sich keiner leisten. Wer aber Bücher von Historikern in die Hand nimmt, der sollte zunächst die Quellen überprüfen, um die Glaubwürdigkeit der Aussagen einschätzen zu können. Solche Aussagen „….bei der Auffassung von der konsequenten personellen >>Entnazifizierung<< in der DDR handelt es sich um eine historische Legende zur Selbstlegitimation der SED-Diktatur…“ gehen natürlich runter wie Oel bei Leuten, die die DDR immer noch schlecht geredet haben müssen. Aber, sie sind eben nicht belegt und vielleicht auch nicht belegbar. Ein Zitat aus „Wikipedia“ ist keineswegs ein wissenschaftlicher Nachweis, sondern nur das Zurückgreifen auf andere unwissenschaftliche Aussagen und persönliche Meinungen)

Die Daten des Bürgers, seine persönlichen Daten, sollen geschützt werden. Das ist aber nicht möglich, nicht im Zeitalter des allgemeinen Daten-Konsums. Firmen wie „Google“ verdienen Milliarden mit Verkauf von gesammelten Daten. Eine Firma wie „Facebook“ gäbe es gar nicht, wenn sie nicht personenbezogene Daten verkaufen könnte.

Es ist in hohem Maße verlogen, dem Bürger Souveränität seiner Daten zuzusprechen und gleichzeitig die Vereitelung der Straftaten, die durch Ämter, Firmen, Institutionen begangen werden, nicht zu betreiben!

Jeder kann mit jedem Datum, auch mit persönlichen und eigenen, tun und lassen was er will. Einige, die frechen, die unmoralischen, verdienen sich eine oder zwei goldenen Nasen damit. Die anderen schauen dumm aus der Wäsche.

Auch werden Daten gefälscht und Fälschungen in die Welt gesetzt. Niemand hat die Chance etwas nachzuprüfen, selbst wenn er es will.

Ich will Anarchie! Weg mit diesem Gesetz! Alle sollen das gleiche Recht haben.

Klaus Kleiner

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