Archiv der Kategorie Allgemein

Oktober

Der erste Herbststurm ist durch. Es gab Tote. Die Stämme der Bäume, die die Straßen blockierten sind teilweise zersägt, aber wenigstens von der Fahrbahn geräumt. Frei Fahrt für freie Bürger. Unvorstellbar, wenn die Straßen für mehrere Tage unpassierbar blieben für die Berufspendler, die Einkäufer und die Konzertbesucher. Unvorstellbar für unsereins.

Die stehengebliebenen Bäume färben ihr Laub recht unterschiedlich. Die Nadelbäume bleiben vollkommen unberührt von der sich ändernden Stimmung. Goldener Herbst. In Nordamerika würde man „indian summer“ dazu sagen. Aber wir sind in Deutschland. Da sind wir selbst die „natives“. Da haben wir ein „Jobwunder“. Niemand bleibt stehen und sieht sich die bunten Blätter an. Keine Zeit.

Irgendwann im Oktober schoss der Panzerkreuzer „Aurora“ eine Platzpatrone in den Himmel von Petrograd. Das Signal zum Sturm der „Roten Garden“ auf das „Winterpalais“, in dem Provisorische Regierung Russlands ihren Sitz hatte. Ein Nebenschauplatz der Geschichte. Eine Kriegsgeburt, dieser Beginn einer neuartigen Diktatur, der „Diktatur des Proletariats“. Aber das Geschwür im Leib des Kapitalismus wuchs. Ein Tumor, der abgetötet werden konnte. Nicht zuletzt, weil aus der „Diktatur des Proletariats“ eine Diktatur ohne das Proletariat wurde.

Die Erinnerung aber, die Erinnerung an die Hoffnungen, die sich auch teilweise erfüllten, die bleibt und sie wird sich in den folgenden Generationen erhalten. Die Hoffnungen auf Gerechtigkeit, auf Menschenwürde, auf Brüderlichkeit und bewusster Zukunftsgestaltung für die Menschheit hat einen herben Schlag erhalten. Der Keim aber ist gelegt. Ein erster Versuch ist unternommen worden. Noch gibt es kein Schlussbild.

Es ist nicht mehr lang hin. Die Bäume werden auch ihre allerschönsten Blätter abgeworfen haben. Kahlheit. Aus Melancholie wird tropfende Traurigkeit. Die märkischen Kiefern behalten standhaft ihre Nadeln, die grünen. Die Fichten und Blautannen müssen zu abertausenden in die Wohnzimmer. Wegen der Hoffnung. Und wegen der Tradition. Und weil ohne dem das Weihnachtsgeschäft nicht läuft.

Rating 3.00 out of 5
[?]

Die Wahl, und ein bisschen ich.

Wahlen? Da geh ich nicht mehr hin. Es gibt einen WahlOmat, es gibt Google, facebook, amazone, wo leben wir denn? KI (Künstliche Intelligence) ist angesagt. Da kann das doch verkürzt werden, da muss doch nun wirklich kein freier Bürger mit dem Quatsch belästigt werden!

Außerdem, wir haben eine Physikerin an der Spitze der Regierung, die ihren Doktortitel wahrscheinlich legal erworben hat (stammt noch aus DDR-Zeiten, da gab es noch kein Wikipedia, da half eventuell höchstens mit dem Doktorvater zu schlafen), die stets sorgfältig abwägt, nichts übereilt tut, die Opposition ignoriert, das erfolgreich 12 Jahre lang. Sie wird weltweit geliebt und mit ihr haben wir die Gewissheit, dass sich überhaupt nichts ändern wird.

Und das ist doch das was wir wollen – die Sonne soll weiter scheinen. Wir wollen mit unserem Auto (Ein alter Diesel-pssst!) weiter zur Arbeit und in die Stadt fahren; wir wollen uns nicht um die in Mali abgestürzten Hubschrauber kümmern müssen, dafür haben wir doch Minister; die Gängelei der HartzIV-Empfänger kümmert uns nicht, die sollen einfach nur arbeiten gehen, so wie unsereins; wir wollen uns gelegentlich am Stammtisch über Erdogane aufregen können; und über Putin, der die Opposition unterdrückt; und die Chinesen, die uns unsere Solarmodule liefern, nur viel besser als unsere; wir wollen einfach unser Leben weiterführen und vorm Fernseher in Ruhe einschlafen können, denn das kennen wir ja alles schon. Hauptsache keine neuen Ideen, keine neuen Konzepte, da müssten wir vielleicht,….

Und da könnte ich eigentlich auch wählen gehen. Denn es ist so ziemlich egal was ich wähle. Der Kanzlerin wird bei der Direktwahl 49% aller Stimmen zugesprochen, laut Umfrage. Wenn ich also die Christlichen (HaHa.) wähle, dann ist das im Schema. Wenn ich die Sozis (HiHi) wähle oder Grünen (HäHääääHuHu) oder FDP, dann kommen die sowieso nicht ans Ruder, quatschen wieder eine ganze Legislaturperiode dummes Zeug und wichsen sonst den Stiefel der Kanzelrin. Die dunkelroten haben keine Chance und alle anderen, alles nur Kaninchenzüchtervereine.

Kann ich also auch zur Wahl gehen. Oder Bier trinken oder, warten wir mal ab, was für ein Wetter wird.

Hat schon mal jemand jemanden gefunden oder kennt jemand jemanden, der jemanden kennt, der ein neues Konzept für diese Welt hat? Ich meine jetzt nicht die Parolen. Nicht mal die Rotrotroten haben wirklich was neues, denn mit dem Sozialismus sind sie ja wohl gescheitert, war auch nur verkappte Diktatur, so wie jetzt. Und eine Revolution, jetzt, nein, das wäre zu anstrengend. Da warten wir lieber auf den nächsten Weltkrieg. Der räumt alles weg und auf und dann kann man mit der ganzen K… also von vorne anfangen, kann wieder sagen „Nie wieder Krieg, weg mit den kapitalistischen Kriegstreibern,… bis man wieder in der Demokratie angekommen ist.

Wer also eine Idee hat, behalte sie für sich.

Es grüßt

Julius Turm

Rating 3.00 out of 5
[?]

Die Mauer, die Stadt, das Land.

Es ist mal wieder soweit. Es wird der „Maueropfer“ gedacht. Ja, jeder der an Grenzen zu Tode kommt ist zu bedauern! Weg mit den Grenzen! Weg mit den Todesfallen, Minen, Grenzbefestigungen!

An der Grenze USA/Mexiko starben von Januar bis Juni 2007 mindestens 275 Mexikaner. Von 1993 bis November 2012 sind 17.306  Tote an den Außengrenzen der EU dokumentiert. An der „innerdeutschen“ Grenze starben bis 1989 nach verschiedenen Zählungen 140 bis ca. 1000 Menschen. Es ist makaber die Menschenopfer gegeneinander aufzurechnen. Aber für die Propaganda wird es in den deutschen Leitmedien jedes Jahr wieder gemacht.

Am 13. August 1961 wurde die Grenze zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und Westberlin geschlossen. Grenzsicherungen (die Mauer) wurden errichtet. Im November 1998 wurde die Grenze für den unkontrollierte Passage geöffnet. Mit der „Vereinigung“ der beiden deutschen Staaten zu einem Staat wurde die Grenze überflüssig und die Grenzsicherungen wurden abgebaut. Die Reste dienen heute als Touristenattraktion und als Propagandamaterial für die Verunglimpfung des Staates DDR, seiner Bewohner und deren Leistungen bei der Sicherung des Friedens in Europa.

Im Westen Deutschlands, in der BRD, wütete Anfang der 60iger Jahre das Wirtschaftswunder. In der DDR, die die gesamten Reparationen an die UdSSR bezahlen musste, ging es auch aufwärts, aber es wurde mehr Wert auf den Ausbau des Gesundheitswesens und auf bessere Ausbildung gelegt.  Die Schaufenster füllten sich nicht so schnell mit Waren, wie im Westen.

Die Verlockung war groß. Besonders für diejenigen im Osten, die darauf hoffen konnten an dem Überfluss teilhaben zu können. Die gut ausgebildeten Ingenieure, die Ärzte, die jungen, gut ausgebildeten Facharbeiter hatten mit Recht Hoffnung in der BRD gutes Geld zu verdienen und ein materiell gut abgesichertes Leben zu führen.

Die DDR hatte die Ausbildung bezahlt und die in die BRD geflüchteten nahmen diese Ausbildung mit und zahlten keinen Pfennig an die DDR zurück. Das ist Diebstahl. Für den Einzelnen ist die Entscheidung nachvollziehbar, bleibt aber unmoralisch und auch ungesetzlich.

Die offene Grenze hat die DDR durch Abwanderung,  Sabotage und Spionage nach verschiedenen Schätzungen zwischen 30 und 100 Milliarden Dollar gekostet.

Für die Wirtschaft der DDR ging es an die Substanz. Besonders aber im Gesundheitswesen machte sich die Flucht der Betrüger in den Westen bemerkbar. Es musste etwas geschehen. So wurde beschlossen die Grenze zu Westberlin zu schließen.

Die Schließung der Grenze wurde lange hinausgezögert. Die Verantwortlichen der UdSSR wollten den kalten Krieg nicht noch verschärfen. Sie wollten Frieden, sie wollten einen Friedensvertrag. Die westlichen Länder aber wollten genau das nicht.

Im Jahre 1961 stimmten alle Länder der sozialistischen Gemeinschaft der Schließung der Grenze zu Westberlin zu. Auch die Zustimmung der Bevölkerung der DDR war groß. Sogar der eigefleischte und  heute als erfolgreicher Antikommunist bekannte Wolf Biermann stimmte der Grenzsicherung lautstark zu.

Im Übrigen: Der Status von Westberlin war nach dem II. Weltkrieg nicht geregelt. Die Siegermächte hatten versäumt bei der Aufteilung Deutschlands die Berlinfrage zu regeln. Es gab keinen Vertrag. Der Zustand im Jahre 1961 war durch Gewohnheit entstanden. Die Aufteilung Berlins in die vier Sektoren blieb nach der Gründung der DDR bestehen, obwohl es dazu keinerlei Verträge gab. Territorial wäre auch Westberlin ein Teil der DDR gewesen. Die Westmächte durften in Westberlin bleiben, weil es eben keinen Friedensvertrag gab und keine vertragliche Reglung. Diese wussten auch die Westmächte zu verhindern.

Die Berechtigung der Grenzsicherung rund um Westberlin wird der DDR abgesprochen. Aber jeder souveräne Staat hat das Recht seine Grenzen zu sichern. Dass die DDR durch die BRD und viele andere Staaten nicht anerkannt wurde, tut dem kein Abbruch. Die Staaten BRD und DDR waren Realität. Geschaffen durch die Siegermächte und geschaffen durch deren Politik.

Rating 3.00 out of 5
[?]

Sommernacht in der Stadt

Quirlig bis spät in die Nacht. Hochsommer. Der Hotelgast holt seinen Schlüssel aus dem Kästchen. Die Rezeption ist nicht mehr besetzt. Der Besitzer legt vermutlich Wert auf seine Freizeit. Vielleicht hat er einen Garten vor der Stadt und sitzt unter dem Schatten des Pflaumenbaumes geschützt vor der immer noch brennenden Sonne.

Im Foyer ist es still. Der Lärm der Straße ist da draußen. Abgeschnitten durch das Zuklappen der Tür. Erstes Aufatmen. Der Gast fährt mit dem Fahrstuhl in den dritten Stock. Im Augenblick beherrscht ihn der einzige Wunsch, die klebenden Textilien vom Körper zu bekommen und seine Glieder unbelastet auszustrecken. Er schließt die Tür auf. Der Raum ist muffig. Es ist noch heißer als draußen. Er stellt den Koffer auf die Pritsche und reißt die Fenster auf.  Da ist sie wieder, die Stadt.

Er hat den Blick auf beide Straßen einer Kreuzung, denn er hat das Eckzimmer. Ordentlich sind die Streifen für die Verkehrsführung aufgemalt. Pfeile kennzeichnen die Fahrtrichtungen. Die Fahrradwege sind farblich abgesetzt. Auf den Streifen, die die Fußgänger für die Überquerung der Straße nutzen sollen, sind die Farbstreifen unterbrochen. Die Haltelinien werfen grell das Sonnenlicht in die Hotelfenster. Stockt der Verkehr in die eine Richtung, verebbt der Lärm für einen winzigen Augenblick. Dann setzt sich der Strom in der querverlaufenden Richtung fort. Der Hotelgast betrachtet für einen Augenblick das Geordnete aus dem einen Fenster, dann aus dem anderen.

Der Gast schaut sich im Zimmer um. Irgendwie muss die Hitze besiegt werden. Ein Ventilator steht auf dem Tisch. Er schaltet ihn ein. Ratsch, ratsch, schneller werdend setzen sich die Flügel in Bewegung. Der Gast öffnet die Knöpfe des Hemdes. Er streift den klammen Stoff vom Körper. Auch die Hose fällt. Er begibt sich in das Bad, wartet bis das Wasser der Dusche lauwarm ist und stellt sich darunter. Im Bad ist nur noch das Geräusch laufenden Wassers. Hier möchte er bleiben. Aber er ist müde. Er möchte sich hinlegen, schlafen. Die Hitze, die lange konzentrierte Autofahrt, die hinter ihm liegt, der Körper braucht Ruhe.  

Der Gast verlässt das Bad. Da ist sie wieder, die Stadt. Aber die vom Ventilator bewegte Luft kühlt wohltuend die Haut. Er bleibt in dem Strom stehen. Er wirft sich auf das Bett. Streckt sich aus. Ein neues Geräusch dringt an ihn. Rauschen, bullern, Quietschen. Ein Güterzug rattert über die nahen Gleise. Zuerst war es nur ein Nebengeräusch im Straßenverkehr, dann überstimmt es ihn aber, es ebbt wieder ab und der Hotelgast hört nur noch die anfahrenden Autos, die knatternden Mopeds und den keuchenden Bus unter dem Fenster.

Der Hotelgast schließt die Fenster. Ruhe. Nur noch das Ratsch, Ratsch des Ventilators. Der Gast liegt ausgestreckt auf dem Bett. Ab und an kann er das Rattern eines Güterzuges hören. Das Duschwasser ist abgetrocknet. Durch die Poren schiebt der Körper schon wieder Schweiß nach außen. Der Gast lässt es geschehen, was soll er auch tun. Ratsch, ratsch, schiebt der Ventilator ab und an einen kühlenden Hauch über die Haut.

Der Schlaf kommt. Der Gast wehrt sich nicht. Der Traum kommt. Ein brüllender Riese, bunt, wirft eine dunkle Glocke über ihn. Lava strömt um ihn herum. Sie verbrennt ihn nicht. Dann wächst dem Riesen ein neuer Arm. Mit diesem zerschlägt er, ratsch, ratsch, die Glocke und die Lava. Dann beginnt alles von vorn. Er wacht auf.

Die Haut zieht das Laken mit, als er sich erhebt. Er geht den Schritt zum dem einen Fenster. Er öffnet es. Die Stadt. Da ist sie wieder. Aber es ist kühler geworden. Er öffnet das Fenster weit. Er schaltet den Ventilator ab und öffnet auch das andere Fenster. Die Straße ist inzwischen künstlich beleuchtet. Immer noch lösen sich knatternde Mopeds von der Haltelinie, wenn sie es dürfen. Immer noch ziehen Autos und Radfahrer auf den Spuren entlang. Immer noch liegt die Luft schwer über der Kreuzung. Etwas ist anders. Bei einigen Autos sind die Scheiben heruntergelassen. Laut bullert die Musik daraus. Fremdländisches, türkisch oder arabisch, englisch oder auch ein afrikanisch anmutender Sound ist dabei.

Der Hotelgast rückt einen Stuhl in den Zug zwischen den beiden Fenstern. Er schaltet den Fernseher an. Den Ton stellt er ab. Dann setzt er sich auf den Stuhl. Bis er die Kirche neben dem Hotel Viertel nach Zwei schlagen hört, betrachtet er die Bilder auf dem Bildschirm. Dann ist die Stadt leise geworden. Dann geht er wieder auf das schon durchschwitzte Laken und schläft ein.

Rating 3.00 out of 5
[?]

Google und die Wahlen

Guugel und ein paar andere können inzwischen aus dem abgefassten Daten errechnen, wann jemand reif ist , neue Schuhe zu kaufen.

Und sie wissen  dies von jedem einzelnen, der an ihrem großen freiwilligen Datenerfassungsprogramm teilnimmt, also praktisch von jedem. Und passgenau wissen sie von den Leuten, die Sandalen tragen und von denen, die keine Schuhe brauchen. Sie kennen die Farbe, die jeder einzelne bevorzugt und natürlich die passende Größe sowieso.

Es ließe sich eine riesige Tabelle aufstellen, aus der sich zukünftige Bedarfe für das deutsche Volk errechnen lassen würden! Ein Fünf-Jahres-Plan könnte aufgestellt werden. Keine Überproduktion, keine Wegwerf-Ware, die entsorgt oder nach Afrika exportiert werden müßte!

Natürlich außer für die paar Idioten, die sich immer noch weigern oder nicht in der Lage sind, ordentlich an der Umfrage teilzunehmen. Rein technisch wäre es gar kein Problem am 30. November diesen Jahres dem Kunden, egal welches Schuhgeschäft er in dieser Republik besucht, die passenden und benötigten Schuhe in der richtigen Farbe sofort an der Kasse zu übergeben.

Er brauchte nicht einmal seinen Namen zu nennen. Anhand seines Konterfeis, welches er einschließlich Namen und Geburtsdatum freiwillig an  „face-bock“ gesendet hat oder welches, praktischerweise, über die so praktisch gelieferten Monitor- oder Handy-Kameras schon erfasst wurde, könnte er am Eingang begrüßt werden und ihm die passenden Kollektion Winterschuhe würden ihm oder ihr ausgehändigt.

So problemlos könnte das laufen. Wenn sich alle nur konsequent verhalten würden.

Das ganze Volk belauschen sie. Das ganze Volk spielt mit. Trotzdem tun alle so, als würde es nicht stattfinden. Die Daten werden fast heimlich gesammelt. Sie legen eine gewisse Scham an den Tag. Und die Verkäufer verdienen mit dem Verkauf der Daten schamlos viel Geld.

Jeder weiß es, jeder spielt mit. Warum es also nicht zugeben und es konsequent nutzen. Niemand müsste mehr Stunden beim Schuhe kaufen zubringen. Vielleicht gar mehrmals erfolglos zum Laden in der 20 KM entfernten Einkaufsmeile fahren und so weiter. Oder seine Frau dahin begleiten und sich über die Unentschlossenheit ärgern (Den Frauen wäre das doch nicht so recht, wenn ich es mir richtig überlege)

Und wenn das funktioniert, und ich bin überzeugt davon, dann könnte man die nächste Bundestagswahl auch so machen. Keiner brauchte mehr zum Wahllokal, oder vielleicht vorher die Wochen der ernsthaftesten Überlegungen und Qualen durchleben, bevor er eine Entscheidung fällt, wo er sein Kreuz machen wird.

Nein, dank der Datensammler und der zusammengetragenen Daten und Fakten ist doch jedermanns Neigung bekannt. Sie könnten uns den Weg zum Wahllokal und auch die Entscheidung abnehmen. Sie könnten für uns die Kreuzchen machen. Kommt ja auch auf’s Gleiche raus.

Rating 3.00 out of 5
[?]